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Gebäudereinigung: Leistungsverzeichnisse mit KI nachvollziehbar bepreisen

Wer in der Gebäudereinigung Leistungsverzeichnisse kalkuliert, rechnet Flächen, Reinigungsintervalle und Leistungswerte in Stunden und Preise um und holt die Unterlagen dafür aus mehreren Ablagen zusammen. Die Angebote richten sich an Kalkulation und Objektleitung in Betrieben, die das heute überwiegend von Hand erledigen. Im Praxis-Transfer arbeitet jede Person selbst mit einem KI-Werkzeug und nimmt geprüfte Kalkulationsvorlagen mit. Der Potenzialcheck findet in Ihrem Betrieb statt und mündet in einen Bericht darüber, welche Kalkulationsschritte sich für KI eignen und womit Sie beginnen.

Für wen

Kalkulation und Objektleitung in Reinigungsbetrieben und Einrichtungen, die Leistungsverzeichnisse heute größtenteils manuell kalkulieren.

KI-Praxis-Transfer · 1 Tag

Leistungsverzeichnisse selbst mit KI auswerten und eigene Kalkulationsvorlagen bauen

Das nehmen Sie mit

  • Ihr KI-Zugang, fertig eingerichtet mit passenden Datenschutzeinstellungen für Ihre Kalkulationsarbeit
  • Eine Kalkulationsvorlage, die jedes neue Leistungsverzeichnis in Flächen, Intervalle und Stundenansätze zerlegt
  • Übung darin, Flächensummen, Leistungswerte und Normbezüge im KI-Ergebnis nachzurechnen
  • Gesicherte Vorlagen, die Kalkulation und Objektleitung gemeinsam weiterpflegen

Ablauf

  1. Teil 1

    Etappe 1 – Fallvorbereitung: Ein Leistungsverzeichnis als Übungsgrundlage

    • Eingaben, die das Modell für eine Kalkulation braucht: Raumgruppen, Flächen, Bodenbeläge, Intervalle
    • Raumbuch, Grundrisse, Leistungswerte, Stundenverrechnungssatz: was heute aus verschiedenen Ablagen geholt wird
    • Übung: Das Leistungsverzeichnis einer laufenden Anfrage, etwa für ein Bürogebäude, zum Übungsfall machen
    • Fehlerquellen: falsch hochgerechnete Jahresstunden, uneinheitliche Flächen, unklare Aufträge an das Modell
  2. Teil 2

    Etappe 2 – Einrichtung: Das Werkzeug für Kalkulationsunterlagen vorbereiten

    • Anmeldung und Bedienoberflächen, dazu die Unterschiede zwischen den verbreiteten KI-Werkzeugen
    • Was die Gratisversion leistet und welche Funktionen erst ein Bezahlzugang freischaltet
    • Datenschutzeinstellungen setzen, bevor Kundendaten oder Preise ins Werkzeug gelangen
    • Übung: Ein erster Auftrag, das Leistungsverzeichnis zusammenzufassen, und die Fehlersuche im Ergebnis
  3. Teil 3

    Etappe 3 – Vorlagen: Ein Kalkulationsauftrag, der bei jedem Objekt trägt

    • Aus einer losen Bitte wird ein belastbarer Kalkulationsauftrag mit Ziel, Datengrundlage und Tabellenform
    • Rolle als Kalkulator setzen, ein durchgerechnetes Musterobjekt mitgeben, Spalten für Fläche und Turnus
    • Übung: Eine Vorlage bauen, die aus dem Leistungsverzeichnis Stunden je Raumgruppe aufstellt
  4. Teil 4

    Etappe 4 – Kontrolle: Zahlen und Normbezüge nachrechnen

    • Flächensummen, Leistungswerte, Stundenansätze und zitierte Positionen gezielt gegen die Unterlagen halten
    • Stundenverrechnungssatz, Zuschläge und Abgabeentscheidung legt eine zweite Person fest, nicht das Modell
    • Fachlicher Rahmen: DIN 77400 für Schulgebäude sowie VOL/A und UVgO bei öffentlichen Auftraggebern
    • Übung: In einer KI-Kalkulation einen falsch umgerechneten Reinigungsturnus aufspüren und berichtigen
  5. Teil 5

    Etappe 5 – Weiterarbeit: Kalkulationsvorlagen im Betrieb halten

    • Die erarbeiteten Vorlagen im Betrieb sichern, damit sie beim nächsten Angebot griffbereit liegen
    • Vorlagen mit der Objektleitung teilen und mit Versionsstand pflegen, sobald sich Leistungswerte ändern
    • Anzeichen, dass der KI-Einsatz bei einem Leistungsverzeichnis mehr Nacharbeit als Entlastung bringt
    • Nächstes Thema mit Potenzial: Personalgewinnung und Einarbeitung im Reinigungsdienst
    • Raum für offene Fragen und ein Ausblick auf die kommenden Kalkulationen

VoraussetzungenSie brauchen einen Rechner mit Internetzugang und einen eigenen Beispielvorgang. Vorkenntnisse in Programmierung oder KI werden nicht vorausgesetzt.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

KI-Potenzialcheck · 1 Tag

Ihre Kalkulation von Leistungsverzeichnissen vor Ort auf KI-Eignung prüfen lassen, samt Bericht

Das nehmen Sie mit

  • Ein von außen aufgenommenes Bild, wie Leistungsverzeichnisse in Ihrem Betrieb heute kalkuliert werden
  • Eine Einschätzung, welche Kalkulationsschritte sich für KI eignen, gemessen an Norm, Vergaberecht und Datenschutz
  • Einen schriftlichen Ergebnisbericht mit Rangfolge der Ansatzpunkte und einem empfohlenen Einstieg samt Werkzeug

Ablauf

  1. Teil 1

    Phase 1 – Auftrag: Welche Entscheidung der Tag vorbereiten soll

    • Auftakt mit der Geschäftsleitung: welche KI-Frage zur Kalkulation am Abend beantwortet sein soll
    • Zuschnitt festlegen, zum Beispiel von der Anfrage mit Leistungsverzeichnis bis zum fertigen Preisblatt
    • Erhebung, welche KI-Werkzeuge Kalkulation und Objektleitung schon verwenden, auch ohne offizielle Freigabe
    • Vertraulichkeit für Stundenverrechnungssätze, Margen und Kundendaten verbindlich vereinbaren
  2. Teil 2

    Phase 2 – Aufnahme: Kalkulieren im Betrieb beobachten

    • Wir schauen Kalkulation und Objektleitung an ihren Arbeitsplätzen über die Schulter und befragen sie
    • Wie viele Leistungsverzeichnisse monatlich eingehen, wie lange eines dauert, welche Unterlagen nötig sind
    • Angrenzender Ablauf: die Revier- und Einsatzplanung, die auf den kalkulierten Stunden aufbaut
    • Kalkulationstabellen, eingesetzte Programme und Ablagen sowie die Texte und Tabellen, die dort entstehen
  3. Teil 3

    Phase 3 – Grenzen: Norm, Vergaberecht, Datenschutz und Mitbestimmung

    • Maßgebliche Norm und Vergaberegeln: DIN 77400, VOL/A und UVgO
    • Je ermitteltem Ansatzpunkt: Anforderungen aus KI-Verordnung, Datenschutzrecht und Mitbestimmung
    • Was ins Modell gelangen darf und was, etwa Personalkosten je Objektkraft, im Betrieb verbleibt
    • Risiken, die einen KI-Einsatz bei bestimmten Kalkulationsschritten ausschließen
  4. Teil 4

    Phase 4 – Bewertung: Kalkulationsschritte nach Eignung ordnen

    • Vom Einlesen des Verzeichnisses bis zur Preisbildung: wo KI sich eignet und wo nicht, jeweils mit Begründung
    • Zuordnung zu den Grundfunktionen: vorformulieren, verdichten, kontrollieren, Positionen einordnen
    • Grobe Schätzung der gesparten Stunden je Ansatzpunkt, realistisch gegen den Einführungsaufwand gerechnet
    • Rangfolge der Ansatzpunkte, abgestimmt mit Kalkulation und Objektleitung
  5. Teil 5

    Phase 5 – Ergebnis: Bericht und Einstieg für die Kalkulation

    • Abschlussgespräch mit der Geschäftsleitung noch am selben Tag
    • Schriftlicher Bericht: Ansatzpunkte nach Rang, je mit beziffertem Einführungsaufwand und Stundenersparnis
    • Empfehlung für den ersten Umsetzungsschritt in der Kalkulation, mit geeignetem Werkzeug
    • Kalkulationsschritte, die bewusst in menschlicher Hand bleiben sollten, mit Begründung

VoraussetzungenVorwissen setzen wir keines voraus. Wir benötigen Zugang zu den beteiligten Arbeitsplätzen und die Bereitschaft der Beteiligten zum Gespräch.

AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen

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