Krisenkommunikation im Notfallmanagement: KI-Eignung im Haus klären
Vorbereitete Pressemitteilungen, Sprachregelungen für die Telefonzentrale, Informationen an Beschäftigte und Kunden: Wer eine Krise kommunikativ vorbereitet, schreibt vieles noch überwiegend von Hand. Im KI-Potenzialcheck verbringen wir einen Tag bei Kommunikation und Leitung, nehmen die Vorbereitung von Krisentexten auf und klären, wo ein Sprachmodell zuarbeiten könnte und wo Datenschutz, Mitbestimmung oder die KI-Verordnung entgegenstehen. Die Leitung bekommt die Befunde noch am selben Tag im Gespräch und anschließend als schriftlichen Bericht mit gereihten Ansatzpunkten und einem Vorschlag für den Einstieg.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichQualität, Sicherheit & Compliance, Vertrieb, Marketing & Kundenservice, Geschäftsführung & Führung
Für wen
Kommunikation und Leitung in Betrieben und Einrichtungen, die ihre Krisenkommunikation bisher überwiegend von Hand vorbereiten.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Vorbereitung der Krisenkommunikation vor Ort prüfen, KI-Eignung bewerten, mit Bericht
Das nehmen Sie mit
- Eine nüchterne Bestandsaufnahme, wie oft und mit welchem Aufwand Krisentexte, Kontaktlisten und Sprachregelungen entstehen
- Eine Einschätzung, welche Inhalte der Krisenvorbereitung ein Sprachmodell sehen dürfte und welche im Haus bleiben
- Einen schriftlichen Ergebnisbericht, der KI-Ansatzpunkte nach Nutzen und Aufwand reiht und einen ersten Schritt samt Werkzeug vorschlägt
- Eine begründete Aufstellung der Kommunikationsaufgaben, die bewusst ohne KI erledigt werden sollten
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Kommunikationsauftrag: Worüber die Leitung danach entscheiden will
- Vorgespräch mit der Leitung: welche Entscheidung zu KI in der Krisenkommunikation ansteht
- Zuschnitt festlegen, etwa nur vorbereitete Pressetexte und Sprachregelungen oder auch interne Rundschreiben
- Welche KI-Werkzeuge Pressestelle oder Assistenz schon verwenden, auch ohne offizielle Freigabe
- Abrede zur Vertraulichkeit, bevor Krisenszenarien und Kontaktverzeichnisse eingesehen werden
- Teil 2
Phase 2 – Krisentexte erheben: Wie die Vorbereitung an den Arbeitsplätzen läuft
- Wir begleiten Pressestelle, Assistenz der Leitung und Notfallbeauftragte und fragen bei jedem Arbeitsgang nach
- Wie oft Krisenvorlagen überarbeitet werden, wie lange das dauert und welche Unterlagen dafür nötig sind
- Blick auf einen angrenzenden Ablauf, der dieselben Kontaktketten nutzt: Wiederanlauf nach IT-Ausfall proben
- Systeme und Datenwege: wo Textbausteine, Verteiler und Tabellen liegen, die ein Modell verarbeiten könnte
- Teil 3
Phase 3 – Grenzprüfung für Krisentexte: Leitfäden, KI-Verordnung und Datenschutz
- Fachliche und rechtliche Grundlage der Vorbereitung: Krisenkommunikationsleitfäden
- Je Ansatzpunkt geprüft: KI-Verordnung, Datenschutz und, sofern ein Betriebsrat besteht, die Mitbestimmung
- Welche Inhalte ein Sprachmodell sehen dürfte, etwa allgemeine Szenarien, und was den Betrieb nie verlässt
- Gründe gegen einen KI-Einsatz, etwa vorschnell formulierte Aussagen zu Schadensursachen oder Betroffenen
- Teil 4
Phase 4 – Ansatzpunkte gewichten: Welche Kommunikationsschritte sich für KI eignen
- Teilschritte der Krisenvorbereitung einzeln auf Eignung für Künstliche Intelligenz beurteilen
- Zuordnung: Pressetexte entwerfen, Lageberichte zusammenfassen, Verteiler prüfen, Anfragen einordnen
- Geschätzte Zeitersparnis je Ansatzpunkt, ehrlich gegen den Aufwand für Einführung und Kontrolle gerechnet
- Rangfolge abgestimmt mit den Kommunikationsfachleuten des Hauses
- Teil 5
Phase 5 – Empfehlung an die Leitung: Befunde, Bericht und bewusste Ausschlüsse
- Rückmeldung an die Leitung zum Abschluss desselben Tages
- Schriftlicher Ergebnisbericht: Ansatzpunkte nach Priorität, jeweils mit erwartetem Aufwand und Nutzen
- Empfohlener erster Umsetzungsschritt, verbunden mit einem Vorschlag für das passende KI-Werkzeug
- Begründet, welche Aufgaben der Krisenkommunikation bewusst nicht einem Sprachmodell überlassen werden
VoraussetzungenKI-Kenntnisse braucht es nicht. Nötig sind Zugang zu den Arbeitsplätzen, an denen Krisenkommunikation vorbereitet wird, und Beteiligte, die sich für Gespräche Zeit nehmen.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen