Medienrecht für KI-Inhalte: kennzeichnen, Rechte klären, sicher freigeben
Ein generiertes Titelbild für das Kundenmagazin, ein KI-gestützter Pressetext, ein Video mit synthetischer Stimme: Bevor solche Inhalte veröffentlicht werden, stellen sich Fragen nach Urheberrecht, Kennzeichnung und Haftung. In vier Stunden klären Redaktionen, Content-Teams sowie PR- und Marketingverantwortliche, wann KI-Ergebnisse geschützt sind, was die KI-VO und das Medienrecht an Transparenz verlangen und wo Deepfakes Persönlichkeitsrechte verletzen. In zwei Prüfübungen kennzeichnen Sie Inhalte und durchleuchten einen Beitrag auf Risiken; mit Richtlinienentwurf und Checkliste setzen Sie das Gelernte anschließend in der eigenen Redaktion um.
- Dauer4 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichPflichten & Regulierung, Vertrieb, Marketing & Kundenservice, Qualität, Sicherheit & Compliance
Für wen
Redaktionen, Content-Teams sowie Verantwortliche aus PR und Marketing, die mit KI erstellte Inhalte rechtlich sauber produzieren und veröffentlichen wollen.
KI-Kompaktseminar · 4 Stunden
KI-Inhalte rechtlich einschätzen, korrekt kennzeichnen und mit klaren Abläufen freigeben
Das nehmen Sie mit
- Ob ein KI-generiertes Bild oder ein Text urheberrechtlich geschützt ist und welche Nutzungsrechte Ihr KI-Tool einräumt, können Sie einordnen.
- Kennzeichnungspflichten nach KI-VO und Medienrecht wenden Sie auf eigene Beiträge an, auch bei Deepfakes und synthetischen Personen.
- Haftungsrisiken durch Falschinformationen, Bild- und Personenrechte sowie Datenschutz in der Produktion erkennen Sie vor der Veröffentlichung.
- Redaktionsrichtlinie, Freigabeablauf und Checkliste liegen als Grundlage für Ihr Team bereit.
Ablauf
- Teil 1
Modul 1 – Urheberrecht: Wem KI-Inhalte gehören
- Schutzfähigkeit KI-generierter Werke: wann ein Text, Bild oder Jingle überhaupt Werkcharakter hat
- Trainingsdaten und Rechte Dritter: welches Risiko entsteht, wenn ein Ergebnis fremde Vorlagen nachahmt
- Nutzungsrechte an KI-Tools: was die Bedingungen der Anbieter für Veröffentlichung und kommerzielle Nutzung erlauben
- Gerichtsverfahren und Konflikte aus der Praxis als Warnsignale für die Redaktion
- Standortbestimmung: welche KI-Inhalte Ihr Haus schon veröffentlicht und wie belastbar deren Rechtslage ist
- Teil 2
Modul 2 – Transparenz: Kennzeichnung und Persönlichkeitsrechte
- Kennzeichnungspflichten nach KI-VO und Medienrecht: wann und wie ein Hinweis auf KI erforderlich ist
- Deepfakes und Persönlichkeitsrechte: synthetische Stimmen, Gesichter und Szenen realer Menschen
- Übung: Beispielbeiträge vom Social-Media-Post bis zum Erklärvideo rechtlich korrekt kennzeichnen
- Offenheit über KI-Einsatz als Grundlage für das Vertrauen von Leserschaft und Kundschaft
- Teil 3
Modul 3 – Haftung: Sorgfalt bei generierten Inhalten
- Falschinformationen aus dem Sprachmodell: wer für veröffentlichte Fehler verantwortlich ist
- Bild- und Personenrechte, wenn generierte Motive reale Personen, Marken oder Orte zeigen
- Datenschutz in der Produktion: personenbezogene Angaben in Prompts, Interviews und Rohmaterial
- Übung: Einen KI-gestützten Beitrag Satz für Satz und Bild für Bild auf rechtliche Risiken durchsehen
- Gründlichkeit geht vor Veröffentlichungstempo: wo die Redaktion bewusst bremst
- Teil 4
Modul 4 – Umsetzung: Richtlinien, Freigabe und Schulung des Teams
- Redaktionsrichtlinien für KI: erlaubte Werkzeuge, Einsatzzwecke, Kennzeichnungsregeln
- Freigabe- und Dokumentationsabläufe: wer prüft, was wird zu Prompts und Quellen festgehalten
- Checkliste, mit der jeder KI-Inhalt vor dem Veröffentlichen rechtlich abgeklopft wird
- Das Team sensibilisieren: Redaktion, Grafik und Social Media auf gemeinsame Regeln einschwören
- Nächste Schritte zur rechtssicheren KI-Nutzung in Ihrer Redaktion festlegen
VoraussetzungenJuristische Vorkenntnisse brauchen Sie nicht.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge