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Bad- und Heizungsangebote im SHK-Betrieb: Was KI beim Aufmaß übernimmt

Ob Badsanierung mit bodengleicher Dusche oder neuer Wärmeerzeuger im Keller: Bevor ein SHK-Angebot rausgeht, müssen Aufmaß, Artikel aus Herstellerkatalogen, Kalkulation und eine verständliche Beschreibung zusammenpassen. Der KI-Schnellstart gibt Betriebsinhabern und Innendienst in zwei Stunden einen nüchternen Überblick, welche dieser Arbeiten ein Sprachmodell beschleunigen kann. An einem vorgeführten Badangebot wird sichtbar, wo das Modell Typbezeichnungen oder Mengen erfindet und was der Innendienst deshalb nachrechnen muss. Jede teilnehmende Person probiert zudem selbst aus, Aufmaßnotizen in Angebotstexte zu verwandeln.

Für wen

Betriebsinhaberinnen und -inhaber sowie Innendienst in SHK-Betrieben, die Angebote und Aufmaß für Bäder und Heizungsanlagen bisher überwiegend manuell erarbeiten.

KI-Schnellstart · 2 Stunden

Einschätzen, wo ein Sprachmodell bei Bad- und Heizungsangeboten Arbeit abnimmt

Das nehmen Sie mit

  • Ein Überblick über drei Aufgaben zwischen Ortstermin und Angebot, die ein Sprachmodell dem Innendienst erleichtert
  • Ein kritischer Blick für erfundene Artikelbezeichnungen, Typnummern oder Mengen in einem KI-Angebotsentwurf
  • Eigene Angebotstexte aus Aufmaßnotizen und eine klare Grenze für Kundendaten und Fotos aus Privaträumen

Ablauf

  1. Teil 1

    Der Fall: Badsanierung vom Ortstermin bis zum Angebotsentwurf

    • Heutiger Weg: Ortstermin, Maße und Fotos von Bad oder Heizraum, Herstellerpreislisten, Kalkulation, Angebotstext
    • Aufwand steckt im Zusammensuchen der Artikel, in Rückfragen beim Monteur und im Erklären der Varianten für Kunden
    • Drei Felder für das Sprachmodell: Aufmaßnotizen strukturieren, Positionen beschreiben, Ausführungsvarianten erläutern
    • Gezeigt wird, wie aus Notizen zu einem Bad mit bodengleicher Dusche ein gegliederter Angebotsentwurf entsteht
    • Nachkontrolle im Innendienst: Artikelnummern, Mengen, Rohrlängen und Preise gegen Kalkulation und Großhandelsdaten
  2. Teil 2

    Modellwissen: Der Badentwurf unter der Lupe

    • Kurz erläutert, wie Sprachmodelle Antworten bilden: aus Sprachmustern, ohne Ihre Preisliste oder Ihr Lager zu kennen
    • Ein flüssiger Text zu Heizleistung oder Armaturen bleibt Vorschlag, bis jemand im Innendienst ihn bestätigt
    • Erfundene Details entlarven: Herstellerbezeichnungen, Typnummern oder technische Werte, die es so nicht gibt
    • Im SHK-Betrieb wiegt das schwer, weil Kunden auf Grundlage des Angebotstextes beauftragen
  3. Teil 3

    Erster Versuch: Badpositionen selbst beschreiben lassen

    • Übung: Aufmaßnotizen zu einem Bad- oder Heizungsvorhaben ohne Personenbezug eingeben und Angebotstexte anfordern
    • Mehrere Ergebnisse im Vergleich: was fehlt, was überflüssig ist, wo das Modell eigenmächtig Artikel ergänzt hat
    • Danach beantworten wir Fragen aus der Gruppe, gern auch kritische zum KI-Einsatz im Handwerk
  4. Teil 4

    Bezug und Praxis: DIN 18380, DIN 18381 und Kundendaten

    • Stichpunkte zum rechtlichen Bezug: VOB/C DIN 18380 und 18381, dazu die betriebliche Kalkulation
    • Anonymisierte Maße und Leistungen lassen sich eingeben; Kundenname, Adresse und Fotos aus dem Privatbad bleiben draußen
    • Schon morgen mit Bordmitteln: den Einleitungstext des Standardangebots für Badsanierungen überarbeiten lassen
    • Nachbarthema mit Gewinn: Kundenkommunikation bei Terminverzug

VoraussetzungenFür Inhaber und Innendienst ohne KI-Erfahrung gedacht; auch skeptische Stimmen aus dem Betrieb sind ausdrücklich eingeladen.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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