KI-Werkzeuge

Stable Diffusion: Bilder lokal erzeugen und Lizenzfragen sauber klären

Für Teams aus Werbung, Pressearbeit und Produktdesign, die Motive mit KI erzeugen möchten, ohne Entwürfe bei einem Onlinedienst hochzuladen. Sie prüfen, welche Stable-Diffusion-Modelle gewerblich genutzt werden dürfen, richten die Software ein und setzen einen Bildbedarf Ihres Hauses in einem festgehaltenen Stil um. Anschließend kennen Sie Kennzeichnungspflicht und Betriebskosten und wissen, ob die lokale Lösung gegenüber einem Clouddienst bestehen kann.

Für wen

Abteilungen für Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Produktgestaltung, die Bilder mit KI erzeugen wollen und ihre Entwürfe dabei keinem externen Dienst anvertrauen möchten.

KI-Tool-Training · 1 Tag

Stable Diffusion lizenzsicher einrichten und einen festen Hausstil für Motive aufbauen

Das nehmen Sie mit

  • Eine lauffähige Stable-Diffusion-Umgebung mit Modellen, deren Lizenz Ihren gewerblichen Einsatz abdeckt
  • Ein umgesetzter Bildauftrag Ihres Hauses samt gesichertem Stil, den spätere Motive übernehmen
  • Ein ehrlicher Vergleich mit einem Cloud-Bilddienst bei Qualität, Kontrolle und Kosten
  • Klarheit zu Kennzeichnung, KI-Verordnung und Datenschutz sowie eine geregelte Zuständigkeit im Team

Ablauf

  1. Teil 1

    Einheit 1 – Ausgangslage: Lizenzen, Installation und Abgrenzung

    • Modelllizenzen lesen: welche Stable-Diffusion-Modelle gewerbliche Nutzung erlauben und welche nicht
    • Stable Diffusion lokal installieren, abgestimmt auf die vorhandene Consumer-Grafikkarte
    • Was die lokale Erzeugung von bekannten Online-Bilddiensten trennt: Datenweg, Kontrolle, Einstellmöglichkeiten
    • Platz im KI-Werkzeugkasten: Bildmodelle auf eigener Hardware statt Upload in fremde Rechenzentren
  2. Teil 2

    Einheit 2 – Bildsprache steuern: Beschreibungen, Negativangaben, Bildbereiche

    • Bildbeschreibungen formulieren, die Motiv, Perspektive und Stil zuverlässig treffen
    • Negativ-Prompts gegen unerwünschte Bildelemente einsetzen und mit festem Seed identische Ergebnisse erzielen
    • Outpainting und Inpainting: den Bildrand erweitern oder einzelne Partien gezielt austauschen
    • Übung: ein Plakatmotiv beschreiben, mit Negativangaben nachschärfen und eine Bildpartie ersetzen
  3. Teil 3

    Einheit 3 – Praxisprobe: Ein Bildauftrag des Hauses entsteht lokal

    • Einen konkreten Bedarf, etwa ein Titelbild für die Broschüre oder eine Produktvisualisierung, umsetzen
    • Den Hausstil aus Beschreibungsbausteinen, Seed und Einstellungen festhalten, damit Folgemotive dazu passen
    • Vergleich mit einem Cloud-Bilddienst: wo die lokale Lösung mithält, wo sie zurückliegt
    • Übung: Einen Bildauftrag aus Ihrem Haus lokal umsetzen und gegen das Cloudergebnis bewerten
  4. Teil 4

    Einheit 4 – Pflichten und Kosten: Kennzeichnung, Rechtsrahmen, Betrieb

    • Kennzeichnungspflicht für KI-erzeugte Bilder, etwa in Prospekt, Website oder Pressemitteilung
    • Stromverbrauch und Hardware gegen das Abonnement eines Bilddienstes rechnen
    • Datenschutz bei Motiven mit Personen, KI-Verordnung und Beteiligung der Arbeitnehmervertretung
    • Was monatlich anfällt und wie das Unternehmen die lokale Bilderzeugung wieder einstellen kann
  5. Teil 5

    Einheit 5 – Dauerbetrieb: Zuständigkeit, Stilbibliothek, Ausbau

    • Festlegen, wer Modellbestand, Lizenznachweise und Stilvorgaben im Haus verantwortet
    • Erprobte Bildbeschreibungen und Einstellungen als Stilbibliothek mit Benennungsregeln ablegen
    • Anzeichen, dass ein Bildauftrag lokal nicht lohnt, etwa ständige Nachbearbeitung oder offene Lizenzzweifel
    • Den folgenden Bildbedarf wählen und den Einrichtungsaufwand in Stunden beziffern

VoraussetzungenBenötigt wird eine Consumer-Grafikkarte mit 8 GB Grafikspeicher oder mehr. Erfahrung mit Bildbearbeitung wird nicht vorausgesetzt.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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