Öffentliche Verwaltung

Vergabestelle: Wo KI Markterkundung und Losbegründung entlasten kann

Vermerke zur Markterkundung und zur Aufteilung eines Auftrags in Lose entstehen in vielen Vergabestellen noch Satz für Satz von Hand. Beim KI-Potenzialcheck verbringen wir einen Tag in Ihrer Vergabestelle, verfolgen diese Begründungsarbeit an den Arbeitsplätzen und prüfen, welche Teilschritte ein Sprachmodell vorbereiten könnte und wo vergaberechtliche Gründe oder vertrauliche Bieterangaben dagegen sprechen. Die Befunde besprechen wir noch am Abend mit der Leitung; danach folgt ein schriftlicher Ergebnisbericht, der die Ansatzpunkte ordnet und einen ersten Schritt samt Werkzeug vorschlägt.

Für wen

Vergabestellen öffentlicher Auftraggeber, die Markterkundung und Losaufteilung samt Begründung heute überwiegend von Hand erarbeiten.

KI-Potenzialcheck · 1 Tag

Markterkundung und Losvermerke vor Ort prüfen, KI-Eignung bewerten, mit Bericht

Das nehmen Sie mit

  • Ein klares Bild, wie Markterkundungs- und Losvermerke in Ihrer Vergabestelle entstehen und wie viel Zeit sie binden
  • Eine Einschätzung je Teilschritt, wo KI unterstützen könnte und wo Vergaberecht oder Datenschutz dagegen sprechen
  • Einen schriftlichen Ergebnisbericht mit Rangfolge der Ansatzpunkte, erstem Umsetzungsschritt und Werkzeugempfehlung

Ablauf

  1. Teil 1

    Phase 1 – Auftragsklärung mit der Vergabeleitung: Was der Analysetag entscheiden helfen soll

    • Gespräch mit der Leitung der Vergabestelle: über welchen KI-Einsatz nach dem Tag entschieden werden soll
    • Den betrachteten Ausschnitt abgrenzen, etwa nur Liefer- und Dienstleistungsvergaben oder auch Bauvergaben
    • KI-Werkzeuge, die Beschäftigte schon verwenden, ausdrücklich auch solche ohne offizielle Freigabe
    • Vertraulichkeit vereinbaren, gerade für Kostenschätzungen, Angebotsinhalte und Kalkulationen von Bietern
  2. Teil 2

    Phase 2 – Begründungsweg vor Ort: Wie Markterkundungs- und Losvermerke heute entstehen

    • Mitschauen und Nachfragen an den beteiligten Plätzen: Sachbearbeitung, Bedarfsstelle, Vergabeleitung
    • Häufigkeit und Dauer: Verfahren pro Jahr, Stunden je Vermerk, herangezogene Recherchen und Preisspiegel
    • Mit aufgenommen wird der Nachbarablauf, Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungen zu verankern
    • Systemlandschaft und Datenwege: welche Texte und Tabellen ein Sprachmodell als Ausgangsmaterial nutzen könnte
  3. Teil 3

    Phase 3 – Vergaberechtliche Grenzen: GWB, VgV und der Umgang mit Bieterdaten

    • Vergaberechtlicher Bezug: GWB § 97 Abs. 4 für die Aufteilung in Lose, VgV § 28 für die Markterkundung
    • Für jeden gefundenen Ansatzpunkt geprüft: Datenschutz, Mitbestimmung, wo ein Personalrat besteht, und KI-Verordnung
    • Welche Inhalte ein Sprachmodell zu sehen bekäme und welche, etwa Kostenschätzungen, intern bleiben
    • Risiken, die gegen KI sprechen, zum Beispiel ungeprüfte Marktangaben, die in einen Vergabevermerk wandern
  4. Teil 4

    Phase 4 – Losvermerk und Marktrecherche bewerten: Eignung und Rangfolge der Teilschritte

    • Eignung jedes Teilschritts für Künstliche Intelligenz, von der Anbieterrecherche bis zum Begründungstext
    • Zuordnung zu Grundfunktionen: Vermerk entwerfen, Marktinformationen zusammenfassen, prüfen, Anbieter einordnen
    • Grob geschätzter Zeitgewinn pro Ansatzpunkt, ehrlich gegen Einrichtungs- und Kontrollaufwand gerechnet
    • Rangfolge der Ansatzpunkte, festgelegt zusammen mit den Vergabefachleuten des Hauses
  5. Teil 5

    Phase 5 – Ergebnis für die Vergabeleitung: Bericht und erster Umsetzungsschritt

    • Noch am selben Tag werden die Befunde mit der Leitung der Vergabestelle besprochen
    • Schriftlicher Ergebnisbericht: Ansatzpunkte in Rangfolge, jeweils mit Aufwand und erwartetem Nutzen
    • Empfohlener Einstieg mit passendem KI-Werkzeug, etwa für Entwürfe von Markterkundungsvermerken
    • Begründet ausgeschlossen: Aufgaben, die ohne KI bleiben sollten, etwa die Losentscheidung selbst

VoraussetzungenKI-Erfahrung setzt der Analysetag nicht voraus. Wichtig sind Zugang zu den Arbeitsplätzen von Sachbearbeitung und Vergabeleitung und die Bereitschaft der Beteiligten, im Gespräch Auskunft zu geben.

AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen

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