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Pitches in der Agentur: Referenzen und Credentials mit KI vorbereiten

Für Agenturteams im Neugeschäft, die Pitch-Präsentationen, Case Studies und Referenzlisten bislang weitgehend von Hand zusammenstellen. In zwei Stunden sehen Sie an einer Kurzreferenz, wie ein Sprachmodell aus vorhandenem Projektmaterial einen Entwurf für ein neues Briefing macht, und verstehen, warum dabei Zahlen und Kundenzitate entstehen können, die es nie gab. Danach können Sie einschätzen, welche Teile der Pitch-Vorbereitung sich für KI eignen und welche Angaben aus dem Projektarchiv und den Kundenfreigaben immer belegt sein müssen.

Für wen

Mitarbeitende und Verantwortliche im Neugeschäft von Agenturen, die Pitch-Unterlagen und Referenzen heute überwiegend manuell erstellen.

KI-Schnellstart · 2 Stunden

Verstehen, was KI bei Pitch-Decks und Case Studies leistet und wo Belege fehlen

Das nehmen Sie mit

  • Ein Bild davon, an welchen Stellen zwischen Kundenbriefing und abgegebener Präsentation ein Sprachmodell entlastet
  • Den Blick dafür, wie erfundene Kampagnenkennzahlen, Auszeichnungen oder Zitate in einem Referenztext aussehen
  • Eine selbst geschriebene Anweisung für eine Kurzreferenz und klare Regeln, welche Kundendaten nicht ins Modell gehören

Ablauf

  1. Teil 1

    Der Fall: Wie ein Pitch heute zusammenkommt und wo KI eingreift

    • Der übliche Weg vom Kundenbriefing zur fertigen Präsentation: Recherche, Credentials, Case Studies, Teamseiten
    • Wo Stunden hingehen: alte Projektberichte suchen, Texte aufs neue Briefing umschreiben, Folien angleichen
    • Drei Aufgaben für ein Sprachmodell: Briefing verdichten, Case Study zuschneiden, Referenzliste ordnen
    • Vorführung: Aus einer Projektbeschreibung entsteht eine auf den Interessenten passende Kurzreferenz
    • Was danach weiter von Hand kontrolliert wird: Kennzahlen, Kundennamen, Projektzeiträume, Freigaben zur Nennung
  2. Teil 2

    Das Werkzeug verstehen: Was bei der Kurzreferenz eben passiert ist

    • Funktionsweise in einfachen Worten: Das Modell setzt Text wahrscheinlich fort und kennt Ihre Projekte nicht
    • Formulierungsvorschlag gegenüber belegter Aussage: Ein flüssiger Case-Study-Text ist noch kein Nachweis
    • Wie ausgedachte Reichweiten, Awards oder Kundenstimmen entstehen und an welchen Merkmalen Sie sie erkennen
    • Folge für die Agenturarbeit: Jede Zahl und jedes Zitat im Pitch braucht eine Fundstelle im Projektarchiv
  3. Teil 3

    Erster Versuch: Eine Anweisung für die nächste Referenz

    • Übung: Sie formulieren eine Anweisung, die aus Stichpunkten zu einem Projekt eine Kurzreferenz macht
    • Einige Ergebnisse werden in der Runde verglichen: was gefehlt hat und was das Modell hinzugedichtet hat
    • Offene Fragerunde zu Neugeschäft und Pitch-Vorbereitung, kritische Einwände ausdrücklich willkommen
  4. Teil 4

    Rahmen und Start: Vertraulichkeit, Wettbewerbsrecht und erste Versuche

    • Wettbewerbsrecht in Stichworten: Leistungsversprechen und Referenzangaben im Pitch müssen sich belegen lassen
    • Vertraulichkeit: Briefings unter Geheimhaltung, Budgets potenzieller Kunden, Interna aus früheren Mandaten
    • Welche Inhalte in ein Sprachmodell eingegeben werden dürfen und welche Daten dort nichts verloren haben
    • Womit Sie gleich mit vorhandenen Zugängen anfangen können, etwa einer Zusammenfassung des nächsten Briefings
    • Lohnendes Nachbarthema: Befragungen und Auswertungen aufbereiten

VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Das Format ist ausdrücklich auch für Teilnehmende gedacht, die KI skeptisch sehen.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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