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Werbe- und KI-Kennzeichnung in der Agentur: Vorlagen für sichere Freigaben

Ob Sponsored Post, Advertorial oder Kampagnenmotiv mit generiertem Bild: In Agenturen muss vor jeder Veröffentlichung geklärt sein, ob und wie ein Inhalt als Werbung oder als KI-Erzeugnis zu kennzeichnen ist. Der Praxistag ist für Konzeption und Beratung gedacht. Jede Person arbeitet selbst mit einem KI-Assistenten, bauen Vorlagen für die Kennzeichnungsprüfung und üben, die Vorschläge der KI gegen UWG, Medienstaatsvertrag und die Transparenzpflichten der KI-VO abzuklopfen. Am Ende des Tages liegen gesicherte Vorlagen vor, mit denen Ihr Team Kennzeichnungsfragen schneller und einheitlicher vorbereitet.

Für wen

Mitarbeitende aus Konzeption und Beratung in Agenturen, die heute weitgehend manuell prüfen, ob Werbung und KI-erzeugte Inhalte richtig gekennzeichnet sind, und diesen Arbeitsschritt mit KI-Unterstützung erledigen möchten.

KI-Praxis-Transfer · 1 Tag

Kennzeichnungsprüfung selbst mit KI umsetzen und eigene Vorlagen für Kampagnen bauen

Das nehmen Sie mit

  • Eine erprobte Vorlage, mit der ein Sprachmodell Posts, Advertorials und Motive auf Kennzeichnungsbedarf durchsieht
  • Ihren KI-Zugang, konfiguriert mit passenden Datenschutzeinstellungen für Kunden- und Kampagnendaten
  • Klarheit, welche Kennzeichnungsentscheidung bei einer fachkundigen Person bleibt und wie KI-Vorschläge gegengeprüft werden
  • Eine im Team abgelegte und versionierte Vorlagensammlung für laufende Kundenprojekte

Ablauf

  1. Teil 1

    Etappe 1 – Fall aufbereiten: Ein Kampagnenauftrag als Übungsmaterial

    • Was das Modell wissen muss: Kanal, Art der Gegenleistung, Absender und ob Bilder oder Texte generiert wurden
    • Welche Belege heute aus mehreren Quellen kommen: Kooperationsvertrag, Kundenbriefing, Freigabemail, Entwurf
    • Übung: Ein Influencer-Post oder Advertorial aus dem Agenturalltag wird zum vollständigen Übungsfall
    • Häufige Fallstricke: übersehene Produktgeschenke, vage Aufträge wie „prüf mal die Kennzeichnung“
  2. Teil 2

    Etappe 2 – Werkzeug einrichten: Konto, Version und Datenschutz klären

    • Anmeldung, Bedienoberfläche und worin sich die verbreiteten KI-Assistenten im Agenturgebrauch unterscheiden
    • Welche Funktionen nur Bezahlkonten bieten, etwa längere Dokumente, Dateiupload oder Teamarbeitsbereiche
    • Datenschutzoptionen setzen, bevor Kundennamen, Verträge oder unveröffentlichte Motive eingegeben werden
    • Übung: Ein erster Prüfauftrag zum Übungsfall wird gestellt und seine Lücken werden gemeinsam analysiert
  3. Teil 3

    Etappe 3 – Vorlage bauen: Vom spontanen Auftrag zur belastbaren Kennzeichnungsprüfung

    • Aufbau einer tragfähigen Anweisung: Kontext der Kampagne, Prüffrage, gewünschte Antwortform
    • Das Modell in die Rolle einer Prüfinstanz für Werbekennzeichnung setzen und mit Musterfällen füttern
    • Formatvorgaben festlegen, zum Beispiel Tabelle mit Fundstelle, Einschätzung und vorgeschlagenem Hinweistext
    • Übung: Jede Person baut eine wiederverwendbare Vorlage, die für jeden neuen Post nur noch befüllt wird
  4. Teil 4

    Etappe 4 – Prüfen: KI-Vorschläge gegen UWG, MStV und KI-VO absichern

    • Behauptete Fakten, Zahlen und zitierte Rechtsstellen in der KI-Antwort einzeln nachprüfen
    • Zweite Person liest gegen: Ob ein Inhalt als Werbung gilt, entscheidet nie das Modell allein
    • Rahmen für Agenturen: UWG, Medienstaatsvertrag und die Transparenzpflichten der KI-VO für generierte Inhalte
    • Übung: In einer KI-Prüfung mit falscher Einschätzung zur Kennzeichnung den Fehler aufspüren und berichtigen
  5. Teil 5

    Etappe 5 – Sichern und teilen: Vorlagen für Kundenprojekte nutzbar machen

    • Die erarbeiteten Prüfvorlagen im Agenturlaufwerk oder Teambereich dauerhaft ablegen
    • Vorlagen zwischen Beratung und Konzeption teilen, jede Überarbeitung mit Versionsnummer kennzeichnen
    • Erkennen, wann die Kennzeichnungsprüfung mit KI an ihre Grenzen stößt und die Rechtsberatung gefragt ist
    • Möglicher nächster Arbeitsschritt: Befragungen und Auswertungen für Kunden aufbereiten
    • Klärung verbliebener Fragen aus laufenden Kampagnen und Ausblick

VoraussetzungenMitzubringen sind ein Laptop mit Onlinezugang sowie ein eigener Beispielfall, etwa ein geplanter Post oder ein Kampagnenmotiv. Programmier- oder KI-Wissen braucht es dafür nicht.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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