Qualität, Sicherheit & Compliance

AI Governance im Unternehmen: Richtlinie, Rollen und Freigaben festlegen

Wenn Abteilungen eigene KI-Werkzeuge einsetzen, ohne dass jemand den Überblick hat, wachsen rechtliche und Reputationsrisiken unbemerkt mit. Dieses Tagesseminar zeigt Governance-, Compliance- und Digitalverantwortlichen, wie aus Leitlinie, Nutzungsrichtlinie, klaren Rollen und einem Freigabeprozess eine AI Governance entsteht, die den Einsatz lenkt statt blockiert. Zwei Übungen bringen eine eigene Richtlinie und einen Intake-Prozess aufs Papier. Technisches Vorwissen brauchen Sie dafür nicht.

Für wen

Verantwortliche für Governance, Compliance und Digitalisierung, die im Unternehmen eine belastbare KI-Governance aufbauen wollen.

KI-Tagesseminar · 1 Tag

KI-Nutzung mit Richtlinie, Zuständigkeiten und Freigabeprozess steuerbar machen

Das nehmen Sie mit

  • Den Reifegrad Ihrer KI-Governance und das Ausmaß der Schatten-KI schätzen Sie realistisch ein.
  • Ein Entwurf für KI-Leitlinie und Nutzungsrichtlinie mit zugeordneten Verantwortlichkeiten liegt vor.
  • Intake, Risikobewertung und Freigabe sind als Prozess skizziert und mit dem Lebenszyklus verbunden.
  • Wie sich die neue Governance an Datenschutz, IT und Risikomanagement andockt, ist geklärt.

Ablauf

  1. Teil 1

    Modul 1 – Lagebild: Warum KI Steuerung braucht

    • Risiken unkontrollierter Nutzung: Werkzeugwildwuchs, Rechtsverstöße, Schaden für den Ruf
    • Bausteine einer KI-Governance im Überblick: Regeln, Rollen, Prozesse, Nachweise
    • Reifegradmodelle, um den Stand des eigenen Unternehmens einzuordnen
    • Live-Demo: Schritt für Schritt entsteht der Entwurf einer KI-Richtlinie
    • Selbstcheck: Welche KI-Werkzeuge bei Ihnen schon ohne Freigabe im Einsatz sind
  2. Teil 2

    Modul 2 – Regelwerk: Richtlinien und Zuständigkeiten

    • KI-Leitlinie für Grundsätze, Nutzungsrichtlinie für erlaubte Werkzeuge, Daten und Zwecke
    • Rollen klären: KI-Beauftragter, Gremien und Fachbereiche mit ihren jeweiligen Aufgaben
    • Verantwortung eindeutig verteilen, damit klar ist, wer bei einem KI-System entscheidet
    • Übung: Entwurf einer KI-Richtlinie für Ihr Unternehmen mit Geltungsbereich und Regeln
  3. Teil 3

    Modul 3 – Prozesse: Vom Antrag bis zur Außerbetriebnahme

    • Intake, Risikobewertung und Freigabe neuer KI-Anwendungen als geordneter Ablauf
    • Lebenszyklus-Steuerung: KI-Systeme im Betrieb überwachen, ändern und stilllegen
    • Dokumentation und Nachweise, die Entscheidungen und Prüfungen belegen
    • Übung: einen Intake-Prozess skizzieren – Einreichung, Bewertung, Freigabe
    • Grundhaltung: KI-Nutzung lenken und ermöglichen, statt sie pauschal zu untersagen
  4. Teil 4

    Modul 4 – Verankerung: Governance einführen und tragfähig machen

    • Anschluss an bestehende Strukturen in Datenschutz, IT und Risikomanagement
    • Change Management und Kommunikation gegenüber Belegschaft und Führungskräften
    • Fallstudie: Ein Unternehmen führt eine KI-Governance ein
    • Akzeptanz schaffen, damit Fachbereiche den Freigabeweg tatsächlich nutzen
    • Fahrplan für die eigene Organisation: nächste Bausteine und Reihenfolge der Einführung

VoraussetzungenTechnische Vorkenntnisse sind keine Voraussetzung.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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