AIOps für IT-Dienstleister: Alarme bündeln, Ursachen schneller finden
Hunderte Meldungen pro Nacht aus Servern, Datenbanken und Netzwerkgeräten, die meisten davon Folgealarme: In vielen Betriebszentren gehen echte Störungen im Rauschen unter. Verantwortliche bei IT-Dienstleistern und MSPs lernen an einem Tag, wie AIOps aus Metriken, Logs und Traces die relevanten Signale herausfiltert, Alarme korreliert und die Ursachenanalyse unterstützt. LLMs erstellen dabei Incident-Zusammenfassungen, die in Übergaben und Kundenberichte einfließen. Abschließend geht es um Plattformintegration, SLA-Nachweise und den Fahrplan für den eigenen Betrieb.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichDienstleistungen, Büro, Organisation & IT, KI-Technik & Entwicklung
Für wen
Verantwortliche bei IT-Dienstleistern und Managed Service Providern (MSPs), die ihre Betriebsprozesse mit KI im Sinne von AIOps verbessern wollen.
KI-Tagesseminar · 1 Tag
Alarmflut eindämmen, Ursachen eingrenzen und SLAs belastbar nachweisen
Das nehmen Sie mit
- Den Schritt vom klassischen Monitoring zu AIOps ordnen Sie mit seinen Datenquellen, Chancen und Grenzen ein.
- In der Übung haben Sie Alarme korreliert und dedupliziert und so aus vielen Meldungen wenige handhabbare gemacht.
- Eine Incident-Zusammenfassung mit einem LLM ist entstanden und auf Vollständigkeit geprüft.
- Integration, SLA-Nachweise und Einbindung des Betriebsteams fließen in einen eigenen AIOps-Fahrplan.
Ablauf
- Teil 1
Modul 1 – Einordnung: vom Monitoring zu AIOps
- Was AIOps über schwellenwertbasiertes Monitoring hinaus leistet
- Datenquellen: Metriken, Logs, Traces aus Servern, Anwendungen und Netzwerk
- Nutzen für den MSP-Betrieb und die Grenzen der Verfahren bei lückenhaften Daten
- Vorführung: Eine Flut von Alarmen schrumpft auf die wenigen, die eine Reaktion verlangen
- Bestandsaufnahme: wie viele Meldungen Ihr Betriebsteam heute ungesehen wegklickt
- Teil 2
Modul 2 – Alerting: aus vielen Meldungen wenige relevante machen
- Anomalieerkennung statt fester Schwellen, um die Alarmflut zu reduzieren
- Korrelation zusammengehöriger Ereignisse und Deduplizierung doppelter Meldungen
- Übung: Einen Satz Beispielalarme mit KI bündeln und die gebildeten Gruppen prüfen
- Signal vom Rauschen trennen: woran das Betriebsteam merkt, dass die Filterung greift
- Teil 3
Modul 3 – Root Cause: Ursachen eingrenzen und Incidents dokumentieren
- Ursachenanalyse unterstützen: aus korrelierten Ereignissen die wahrscheinliche Quelle ableiten
- LLMs für Incident-Zusammenfassungen: Verlauf, Auswirkung und Maßnahmen in Klartext
- Automatisierte Reaktionen wie Neustart oder Skalierung und wann ein Mensch freigeben muss
- Übung: Aus Logauszügen und Ticketverlauf eine Incident-Zusammenfassung erzeugen und gegenlesen
- Kürzere Wege zur Ursache: weniger Zeit zwischen Alarm und Behebung
- Teil 4
Modul 4 – Integration: Betriebsplattformen, SLAs und Nachweise
- Integration in Betriebsplattformen: Monitoring, Ticketsystem und Automatisierung verbinden
- SLAs und Nachweise: Verfügbarkeit und Reaktionszeiten gegenüber Kunden belegen
- Fallstudie: AIOps im MSP-Betrieb eines IT-Dienstleisters
- Teil 5
Modul 5 – Transfer: Betriebsteam einbinden, Fahrplan festlegen
- Administratoren und Bereitschaftsdienst einbinden, damit gebündelte Alarme Vertrauen gewinnen
- Fahrplan zum AIOps-Betrieb: erste Kundenumgebung, Datenquellen, Ausbaustufen
- Klären, welche automatisierten Reaktionen schrittweise freigeschaltet werden
VoraussetzungenErfahrung im IT-Betrieb oder im Bereich Managed Services ist erforderlich.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge