Bestandsregister im Tierhaltungsbetrieb: Einträge mit KI zügig vorbereiten
Für tierhaltende Betriebe, die Zu- und Abgänge, Ohrmarkennummern und Behandlungen heute auf Papier oder in verstreuten Listen nachtragen. In einer Werkstatt ordnet das Team die Führung des Bestandsregisters gemeinsam neu und prüft, welche Schreib- und Prüfarbeit ein Sprachmodell dabei übernehmen kann. Danach gibt es einen erprobten Ablauf für einen echten Registervorgang und einen Plan, wer die Umstellung in den kommenden vier Wochen im Betrieb voranbringt.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichAgrar & Lebensmittel, Qualität, Sicherheit & Compliance, Pflichten & Regulierung
Für wen
Tierhaltende Betriebe, in denen das Tierhaltungs- und Bestandsregister bisher weitgehend von Hand geführt wird.
KI-Werkstatt · 1 Tag
Die Registerführung im Stall gemeinsam mit KI neu aufsetzen, mit Vier-Wochen-Plan
Das nehmen Sie mit
- Ein gemeinsames Bild davon, wie Tierbewegungen und Behandlungen heute vom Stall ins Register gelangen
- Ein mit KI neu aufgesetzter Registervorgang samt Prompts, die das Team gemeinsam überarbeitet hat
- Ein Plan für vier Wochen mit verteilten Aufgaben zwischen Betriebsleitung und Stallpersonal und einer Messgröße
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Wie ein Tierzugang heute ins Register kommt
- Gemeinsam skizziert: der Weg von Zukauf, Geburt oder Abgang eines Tieres bis zum fertigen Registereintrag
- Wer Angaben liefert und wer sie kontrolliert: Stallpersonal, Viehhandel, Hoftierarzt, Betriebsleitung
- An welchen Stellen Einträge liegen bleiben, etwa weil Begleitpapiere oder Ohrmarkennummern noch fehlen
- Beteiligte Unterlagen: Stallkarten, Lieferscheine, Tierarzneimittelbelege, Meldungen an die HI-Tier-Datenbank
- Das Team einigt sich auf die Engpässe, die die Registerführung am meisten aufhalten
- Teil 2
Schritt 2 – Leitplanken: ViehVerkV, Tierarzneimittelrecht und Verantwortung
- ViehVerkV und Tierarzneimittelrecht als fachlicher Rahmen für jeden Eintrag, den eine KI vorbereitet
- Datenschutz, wenn Namen von Mitarbeitenden bei Behandlungen oder Kontrollen im Register auftauchen
- KI-gestützte Einträge kennzeichnen und so ablegen, dass ihre Entstehung bei einer Kontrolle nachvollziehbar ist
- Den Eintrag zeichnet die Betriebsleitung oder eine benannte Person ab, unabhängig vom Entwurf des Sprachmodells
- Teil 3
Schritt 3 – Ansatzpunkte: Wo ein Sprachmodell bei der Registerführung hilft
- Textentwurf, Zusammenfassung, Prüfung, Klassifizierung: Lieferschein auslesen, Angaben abgleichen
- Grenzen: Tiere identifizieren, Behandlungen beurteilen, Meldungen verantworten bleibt Menschensache
- Beispiele, wie andere Tierhaltungsbetriebe KI beim Bestandsregister bereits nutzen
- Das Team wählt die Ansatzpunkte aus, an denen sich im eigenen Stall am meisten Schreibarbeit einsparen lässt
- Teil 4
Schritt 4 – Werkstattphase: Ein Registervorgang wird mit KI neu aufgesetzt
- Ausgangspunkt ist ein mitgebrachter Vorgang, zum Beispiel der Zukauf einer Gruppe Kälber mit Lieferschein
- Übung: Die Gruppe baut den Weg dieses Vorgangs bis zum Registereintrag mit Hilfe eines Sprachmodells neu auf
- Prompts und Vorlagen für Einträge und Abgleiche entstehen und werden in der Runde nachgebessert
- Schwächen im KI-Ergebnis benennen, etwa vertauschte Ohrmarkennummern oder falsche Daten, samt Ursache
- Teil 5
Schritt 5 – Fahrplan: Die kommenden vier Wochen in Stall und Büro
- Welche KI-Schritte sich mit den Geräten und Programmen umsetzen lassen, die der Betrieb schon hat
- Aufgaben im Betrieb verteilen und ein Erfolgsmaß wählen, etwa weniger Nachträge vor einer Kontrolle
- Nachbarthema für einen späteren Anlauf: Direktvermarktung und Kundenkommunikation
- Zum Abschluss vereinbart das Team, welcher Registervorgang als Erstes im Alltag erprobt wird
VoraussetzungenKI-Vorkenntnisse sind nicht nötig. Hilfreich ist, wenn Sie die Abläufe Ihres Betriebs kennen und einen realen Registervorgang mitbringen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge