Forecast-Vorbereitung im Controlling: Planungsrunden mit KI entlasten
Für Controllingteams, die Planungsrunden und Forecasts heute großteils manuell vorbereiten: vom Planungsbrief über die Rückläufe der Kostenstellen bis zur abgestimmten Hochrechnung. Der zweistündige Schnellstart ordnet ein, was ein Sprachmodell in diesem Ablauf leisten kann, und eignet sich auch für Skeptiker. In der eintägigen Werkstatt baut die Gruppe die Forecast-Vorbereitung an einer echten Planungsunterlage mit KI neu auf und verlässt den Tag mit einem Umsetzungsplan.
- Dauer2 Stunden · 1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichFinanzen & Controlling, Geschäftsführung & Führung
Für wen
Fachkräfte im Controlling von Betrieben und Einrichtungen, die Planung und Forecast bisher überwiegend von Hand vorbereiten.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Verstehen, was KI in der Planungsrunde abnimmt und wo die Zahlenhoheit bleibt
Das nehmen Sie mit
- Ein realistisches Bild, welche Teile der Forecast-Vorbereitung ein Sprachmodell übernehmen kann
- Sicherheit im Erkennen erfundener Werte in KI-Texten zur Planung
- Eine erste selbst verfasste Anweisung und klare Grenzen für vertrauliche Planzahlen
Ablauf
- Teil 1
Der Fall: Wie eine Planungsrunde heute vorbereitet wird
- Planvorlagen verschicken, Rückläufe der Kostenstellen sammeln, hochrechnen: welche Schritte dabei Tage kosten
- Drei Punkte im Planungsablauf, die ein Sprachmodell verkürzt, etwa Begleitschreiben und Rücklaufübersicht
- Vorführung live an einem Forecast-Kommentar, wie er im Controllingalltag entsteht
- Was nach dem KI-Entwurf weiterhin von Hand nachgerechnet und abgestimmt werden muss
- Teil 2
Das Werkzeug verstehen: Sprachmodelle am Forecast-Kommentar erklärt
- Warum der vorgeführte Forecast-Kommentar glatt klingt: Das Modell reiht wahrscheinliche Wörter aneinander
- Textvorschlag gegenüber geprüfter Aussage: Ein flüssig formulierter Forecast belegt noch keine einzige Zahl
- Plausibel klingende, aber frei erzeugte Vorjahreswerte und Prozentsätze: Ursachen und Erkennungsmerkmale
- Die Formulierung darf vom Modell kommen, jeder Planwert kommt aus der Planungsrechnung
- Teil 3
Erster Versuch: Eine Anweisung zur eigenen Planungsaufgabe
- Übung: Alle entwerfen eine Anweisung, die aus Kostenstellenrückmeldungen eine Planungsübersicht erstellt
- Die Ergebnisse werden verglichen: welche Angaben fehlten und was das Modell eigenmächtig ergänzt hat
- Anschließend Zeit für alle offenen Punkte, gerade auch für Zweifel am KI-Einsatz in der Planung
- Teil 4
Rahmen und Start: Budgetierungsverfahren und vertrauliche Planzahlen
- Rechtlicher Rahmen in Stichworten: Das Budgetierungsverfahren gibt Termine, Freigaben und Planungslogik vor
- Personalbezogene Planwerte, vertrauliche Ergebnisprognosen: was ins Sprachmodell darf und was nicht
- Gleich am Folgetag machbar: ein Planungsrundschreiben mit einem freigegebenen Werkzeug entwerfen
- Lohnendes Nachbarthema: die Erstellung von Monatsberichten und ihren Kommentierungen
VoraussetzungenVorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Ausdrücklich willkommen sind auch Teilnehmende, die KI skeptisch sehen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge
KI-Werkstatt · 1 Tag
Die Forecast-Vorbereitung gemeinsam mit KI neu aufsetzen und einführen
Das nehmen Sie mit
- Ein gemeinsam nachgezeichneter Planungsablauf mit benannten Engpässen
- Erprobte Anweisungen und Planungsvorlagen aus einer echten Unterlage des Hauses
- Ein Umsetzungsplan mit Zuständigkeiten und messbarem Erfolgskriterium
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Der Planungsablauf vom Planungsbrief bis zum Forecast
- Die Runde zeichnet nach, wie Planung und Forecast derzeit vorbereitet werden
- Wer Zahlen zuliefert, wer sie prüft und wo auf Rückläufe aus Vertrieb oder Kostenstellen gewartet wird
- Beteiligte Unterlagen: Planungsformulare, Tabellenvorlagen, Annahmenpapiere, Begleitmails
- Engpässe im Planungszyklus sammeln und danach gewichten, wie stark sie die Forecast-Runde aufhalten
- Teil 2
Schritt 2 – Leitplanken: Budgetierungsverfahren, Personaldaten und Freigabe
- Fachlicher Rahmen ist das Budgetierungsverfahren mit Planungslogik, Freigabestufen und Termine
- Personalkostenplanung berührt Beschäftigtendaten: was der Datenschutz für diesen Planungsfall verlangt
- KI-gestützte Annahmen und Kommentare kenntlich machen, damit Planänderungen später nachvollziehbar sind
- Wer den Forecast freigibt und gegenüber der Geschäftsführung vertritt, bleibt eine Person aus dem Haus
- Teil 3
Schritt 3 – Ansatzpunkte: Wo KI die Forecast-Vorbereitung verkürzt
- Entwurf, Verdichtung, Prüfung, Zuordnung: Planungsbrief, Rücklaufübersicht, Begründungscheck, Kostenarten
- Realistische Erwartung: Ein Sprachmodell ersetzt weder das Planungsmodell noch das Urteil der Fachbereiche
- Beispiele aus Controllingabteilungen vergleichbarer Betriebe
- Die Runde wählt aus, bei welchen Planungsunterlagen KI zuerst Vorbereitungszeit einsparen soll
- Teil 4
Schritt 4 – Werkstattphase: Eine echte Planungsunterlage neu bearbeiten
- Grundlage ist eine mitgebrachte Unterlage, etwa der letzte Forecast-Rücklauf einer Abteilung
- Übung: Die Vorbereitung dieses Forecasts wird Schritt um Schritt so umgebaut, dass KI die Vorarbeit leistet
- Anweisungen und Planungsvorlagen entstehen und werden in der Gruppe überarbeitet
- Wo der KI-Entwurf noch hakt, etwa bei Einmalposten oder Saisoneffekten, und worauf das zurückgeht
- Teil 5
Schritt 5 – Fahrplan: Einführung im Controlling vor dem nächsten Planungszyklus
- Welche KI-Schritte sich innerhalb eines Monats mit bereits eingesetzten Programmen umsetzen lassen
- Zuständigkeiten im Controlling verteilen und ein Erfolgskriterium wählen, etwa Tage bis zum letzten Rücklauf
- Danach bietet sich an, Kennzahlendefinitionen sauber zu dokumentieren
- Wer im Controlling welchen ersten Schritt übernimmt, wird vor dem Auseinandergehen vereinbart
VoraussetzungenKI-Vorkenntnisse sind nicht nötig. Hilfreich sind gute Kenntnis des eigenen Planungsablaufs und eine echte Planungsunterlage, die Sie mitbringen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge