Fördermittelrecherche mit KI: Programme sichten und Passung sauber bewerten
Für Geschäftsführungen und Fördermittelverantwortliche, die passende Förderprogramme bislang mühsam aus Richtlinien, Förderaufrufen und Datenbankeinträgen herausfiltern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Sprachmodell beim Sichten, Zusammenfassen und Bewerten von Programmen entlastet, ohne dass Fristen, Förderquoten oder Beihilfegrenzen ungeprüft übernommen werden. Die KI-Werkstatt baut die Programmsuche als Team neu auf und endet mit einem Umsetzungsplan; im KI-Praxis-Transfer arbeitet jede Person selbst und nimmt eine fertige Bewertungsvorlage mit.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichFinanzen & Controlling, Geschäftsführung & Führung
Für wen
Geschäftsführung sowie Fachleute im Fördermittelmanagement von Betrieben und Einrichtungen, die Förderprogramme heute überwiegend manuell recherchieren und bewerten.
KI-Werkstatt · 1 Tag
Die Suche nach passenden Förderprogrammen als Team neu ordnen und mit KI beschleunigen
Das nehmen Sie mit
- Ein gemeinsames Bild davon, wer bei der Programmsuche was zuliefert, prüft und freigibt
- Erprobte Anweisungen und ein Bewertungsraster für Programmsteckbriefe aus Ihrer Fördermittelstelle
- Ein Umsetzungsplan mit Zuständigkeiten, Erfolgsmaß und klaren Grenzen beim Umgang mit der De-minimis-VO
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Der Weg von der Projektidee zur Programmliste
- Eine Programmsuche wird Schritt um Schritt aufgerollt, vom gemeldeten Vorhaben bis zur Empfehlung
- Wer Vorhaben meldet, wer Förderaufrufe sichtet, wer die Passung freigibt und wo Vorgänge liegen bleiben
- Welche Texte dabei zusammenkommen: Förderrichtlinien, Merkblätter, Aufrufe, Notizen, Vergleichstabellen
- Einigung, an welchen Recherche-Etappen die Bearbeitung regelmäßig hängt
- Teil 2
Schritt 2 – Leitplanken: Förderdatenbank, De-minimis-VO und Freigabe der Empfehlung
- Fachliche Bezugspunkte: Förderdatenbank des Bundes als Referenz, De-minimis-VO bei Vorförderungen
- Datenschutz und Beschäftigtendaten, etwa wenn Personalkosten in die Passungsprüfung einfließen
- Kenntlich machen, welche Programmbewertung KI-gestützt entstand, und den Weg dorthin dokumentieren
- Für die Programmempfehlung stehen Geschäftsführung und Fördermittelstelle ein, nicht das Werkzeug
- Teil 3
Schritt 3 – Ansatzpunkte: Wo ein Sprachmodell die Programmsuche entlastet
- Kurzbewertung entwerfen, Richtlinien verdichten, Voraussetzungen abgleichen, nach Förderart einordnen
- Realistisch bleiben: Das Modell ersetzt weder den Fristencheck in der Quelle noch das Urteil zur Passung
- Erfahrungen vergleichbarer Fördermittelstellen in Betrieben und Einrichtungen
- Gemeinsame Festlegung, an welchen Ansatzpunkten die Werkstatt weiterarbeitet und weshalb
- Teil 4
Schritt 4 – Werkstattphase: Ein laufendes Vorhaben wird neu recherchiert
- Grundlage ist ein aktuelles Vorhaben, etwa eine geplante Digitalisierungs- oder Energieinvestition
- Übung: Für dieses Vorhaben wird die Recherche KI-gestützt neu aufgebaut, vom Steckbrief bis zur Bewertung
- Anweisungen und Bewertungsraster entstehen und werden in der Gruppe nachgeschärft
- Schwachstellen offenlegen: erfundene Programme, überholte Fristen, falsche Förderquoten und ihre Ursachen
- Teil 5
Schritt 5 – Fahrplan: Die KI-gestützte Programmsuche im Haus anlaufen lassen
- Welche KI-Schritte sich binnen vier Wochen auf Basis der heute verfügbaren Zugänge starten lassen
- Wer Programmsteckbriefe pflegt, wer die Bewertungsvorlage verantwortet und welche Kennzahl den Erfolg zeigt
- Mögliche Fortsetzung: Prüfungen durch den Zuwendungsgeber vorbereiten und begleiten
- Die Fördermittelstelle verteilt die anstehenden Aufgaben, bevor die Runde endet
VoraussetzungenErfahrung mit KI wird nicht erwartet. Wer die eigenen Abläufe in der Fördermittelrecherche kennt und ein aktuelles Vorhaben mitbringt, profitiert am meisten.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge
KI-Praxis-Transfer · 1 Tag
Selbst eine KI-Vorlage für Programmsteckbrief und Passungsbewertung bauen und prüfen
Das nehmen Sie mit
- Ein eingerichtetes KI-Werkzeug mit passenden Datenschutzeinstellungen für Recherchearbeit
- Eine wiederverwendbare Vorlage, die Förderprogramme einheitlich beschreibt und bewertet
- Eine Prüfroutine, mit der Sie Programmnamen, Quoten und Fristen gegen die Quelle abgleichen
Ablauf
- Teil 1
Etappe 1 – Fall vorbereiten: Ein Vorhaben so beschreiben, dass die Suche gelingt
- Was das Modell über das Vorhaben wissen muss: Rechtsform, Standort, Größe, Volumen, Zeitplan
- Was bisher dafür zusammengetragen wird: Projektidee, Kostenschätzung, Angaben zu früheren Förderungen
- Übung: Ein realer Recherchevorgang aus Ihrer Fördermittelstelle wird zum Übungsfall
- Häufige Stolperstellen, etwa unscharfe Vorhabensbeschreibungen, und Fehler beim Formulieren der Anweisung
- Teil 2
Etappe 2 – Werkzeug einrichten: Konto, Lizenzstufe und Datenschutz-Optionen
- Anmeldung und Oberflächen der gängigen Werkzeuge und worin sie sich unterscheiden
- Was die kostenlose Fassung leistet und wofür eine bezahlte Lizenz nötig wird
- Datenschutz-Optionen prüfen, ehe die ersten Projektdaten eingegeben werden
- Übung: Eine erste Suchanweisung zu Ihrem Vorhaben formulieren und ihre Lücken erkennen
- Teil 3
Etappe 3 – Vorlagen bauen: Von der Suchfrage zur strukturierten Programmbewertung
- Aus einer knappen Frage wird eine belastbare Anweisung für Programmsuche und Bewertung
- Rolle, Beispielbewertungen und Ausgabeformat setzen, z. B. Tabelle mit Förderart, Quote, Frist, Passung
- Übung: Sie erarbeiten die Mustervorlage „Programmsteckbrief und Passungsbewertung“ zur dauerhaften Nutzung
- Teil 4
Etappe 4 – Ergebnisse prüfen: Förderquoten, Fristen und Verweise belegen
- Programmnamen, Zahlen, Fristen und Links gezielt gegen Richtlinientext und Förderdatenbank halten
- Gegenlesen durch eine weitere Fachkraft: Über Antragsberechtigung und Programmauswahl entscheidet kein Modell
- Beim Prüfen mitdenken: Förderdatenbank des Bundes als Quelle und die De-minimis-VO bei Vorförderungen
- Übung: In einer KI-erstellten Programmliste eine falsche Angabe aufspüren und richtigstellen
- Teil 5
Etappe 5 – Sichern und teilen: Die Bewertungsvorlage im Team pflegen
- Die eigenen Vorlagen an einem gemeinsamen Ort der Fördermittelstelle sichern
- Vorlagen teilen und versionieren, etwa wenn sich eine Richtlinie ändert
- Signale, dass sich KI für einen bestimmten Recherchefall nicht lohnt
- Nächster Arbeitsschritt für KI-Unterstützung: Verwendungsnachweise und Sachberichte
- Klärung verbliebener Fragen und Blick auf die nächsten Anwendungen
VoraussetzungenBenötigt werden ein internetfähiger Laptop oder PC und ein Recherchevorgang aus Ihrer Praxis. Kenntnisse in Programmierung oder KI sind nicht nötig.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge