Gemeinnützigkeit belegen: Mittelverwendung beim Träger mit KI dokumentieren
Gemeinnützige Träger weisen gegenüber dem Finanzamt nach, dass sie ihre Mittel satzungsgemäß einsetzen; Tätigkeitsbericht, Mittelverwendungsrechnung und Belegsammlung entstehen dabei häufig noch von Hand. Kaufmännische Leitungen zeichnen in der KI-Werkstatt einen Tag lang den Nachweisweg ihres Hauses nach, klären die steuerrechtlichen Leitplanken und bauen einen mitgebrachten Vorgang mit einem Sprachmodell neu auf. Danach liegt ein Monatsplan vor, der regelt, wer welchen KI-Schritt übernimmt und woran der Fortschritt gemessen wird.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichSoziales, Bildung & Vereine, Finanzen & Controlling, Pflichten & Regulierung
Für wen
Kaufmännische Leitungen gemeinnütziger Träger, die Gemeinnützigkeitsnachweise und die Darstellung der Mittelverwendung heute überwiegend von Hand erstellen.
KI-Werkstatt · 1 Tag
Den Weg zum Gemeinnützigkeitsnachweis gemeinsam mit KI neu aufsetzen
Das nehmen Sie mit
- Ein gemeinsames Verständnis, wer beim Träger welche Unterlagen für den Nachweis liefert und wo sie liegen bleiben
- Erprobte Anweisungen für einen Abschnitt des Tätigkeitsberichts, entstanden an einem echten Vorgang
- Einen Monatsplan, der Aufgaben verteilt und ein messbares Ziel setzt
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Nachweisweg heute: Wie Tätigkeitsbericht und Mittelverwendung im Haus entstehen
- Gemeinsam nachzeichnen, wie der letzte Nachweis fürs Finanzamt entstand, vom Belegordner bis zum Bericht
- Buchhaltung, Projektleitungen und Vorstand liefern zu, die kaufmännische Leitung prüft: wo Unterlagen warten
- Material für ein Sprachmodell: Jahresabschluss, Projektberichte, Rücklagenübersicht, Satzung
- Drei Arbeitsgänge benennen, die den Nachweis besonders bremsen, etwa Ausgaben Satzungszwecken zuordnen
- Teil 2
Schritt 2 – Steuerrechtliche Leitplanken: AO §§ 51-68, Daten und Freigabe
- AO §§ 51-68 und die Mittelverwendungsrechnung als Grundlage dessen, was ein Nachweisentwurf belegen soll
- Datenschutz bei Beschäftigtendaten, etwa Personalkosten je Projekt: was nicht ins Werkzeug gehört
- Intern kenntlich machen, welche Textteile mit KI entstanden, und Rechenschritte nachvollziehbar ablegen
- Freigabe und Verantwortung für die Unterlagen ans Finanzamt liegen bei Vorstand oder Geschäftsführung
- Teil 3
Schritt 3 – Nachweisbausteine sortieren: Wo ein Sprachmodell zuarbeitet
- Tätigkeitsbericht entwerfen, Projektberichte verdichten, Belege prüfen, Ausgaben klassifizieren
- Ein Sprachmodell kennt weder Ihre Satzungszwecke noch Ihre Buchungen und ersetzt keine steuerliche Beurteilung
- Fallbeispiele gemeinnütziger Träger, die Tätigkeitsberichte und Nachweise mit KI vorbereiten
- Ansatzpunkte auswählen, die im Nachweisjahr spürbar Arbeit sparen, etwa den Entwurf des Tätigkeitsberichts
- Teil 4
Schritt 4 – Nachweisprobe: Ein realer Vorgang wird mit KI neu aufgebaut
- Jede teilnehmende Leitung hat einen echten Vorgang dabei, zum Beispiel den Mittelnachweis eines Projekts
- Übung: Aus Projektberichten und Ausgabenliste einen Abschnitt des Tätigkeitsberichts generieren lassen
- Anweisungen und Vorlagen entstehen, werden untereinander verglichen und nachgeschärft
- Schwächen der Entwürfe und ihre Ursachen: erfundene Beträge, Zwecke, die nicht in der Satzung stehen
- Teil 5
Schritt 5 – Nachweisfahrplan: Der Monat nach der Werkstatt
- KI-Schritte für den ersten Monat, die sich mit bereits vorhandenen Programmen umsetzen lassen
- Aufgaben auf Buchhaltung, Projektleitungen und kaufmännische Leitung verteilen; Maßstab: kürzere Durchlaufzeit
- Anschlussthema: Fördermittelanträge und Verwendungsnachweise
- Verbindlich verabreden, wer den ersten Schritt anstößt und wann sich die Beteiligten wieder abstimmen
VoraussetzungenOhne KI-Erfahrung gut zu bewältigen. Es hilft, die eigenen Nachweisabläufe zu kennen und einen echten Vorgang mitzunehmen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge