Nanonets: Rechnungen und Lieferscheine mit trainierten Feldern erfassen
Dieser Tag ist für Finanz- und Einkaufsabteilungen im Mittelstand gedacht, die jeden Monat viele Rechnungen und Lieferscheine von Hand erfassen. Nanonets bringt vortrainierte Modelle mit, die Sie um ein eigenes Feldschema erweitern, mit einem Freigabeschritt für unsichere Werte absichern und mit Buchhaltungssoftware oder Warenwirtschaft verbinden. Mit Ihrem eigenen Belegstapel messen Sie die Erkennungsquote, trainieren an den Fehlern nach und stellen die Kosten je Beleg dem Abtippen gegenüber.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichKI-Werkzeuge, Finanzen & Controlling, Einkauf & Fuhrpark
Für wen
Mitarbeitende aus Buchhaltung, Rechnungswesen und Beschaffung mittelständischer Betriebe, in denen große Mengen an Belegen anfallen.
KI-Tool-Training · 1 Tag
Nanonets für den Rechnungseingang einrichten, nachtrainieren und an Ihr Zielsystem übergeben
Das nehmen Sie mit
- Ein auf Ihre Belege zugeschnittenes Feldschema, das zweifelhafte Werte zur Freigabe vorlegt
- Eine gemessene Erkennungsquote für Ihren Belegstapel und ein nachtrainiertes Modell
- Eine eingerichtete Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware oder Warenwirtschaft
- Einen Kostenvergleich je Beleg gegenüber der Handerfassung und geklärte Prüfpunkte zum Datenstandort
Ablauf
- Teil 1
Einheit 1 – Orientierung: Zugang, Begriffe und vortrainierte Modelle
- Konto anlegen, Begriffe wie Modell, Feld und Workflow klären und die Preisstufen der Abrechnung durchgehen
- Mitgelieferte Modelle für Eingangsrechnungen, Lieferscheine und Ausweisdokumente mit Musterbelegen ausprobieren
- Fertiger Dienst oder Eigenbau: bei welchem Belegaufkommen und welcher IT-Besetzung Nanonets die bessere Wahl ist
- Grenzen der KI-Belegerkennung: unscharfe Handyfotos, ungewöhnliche Layouts, mehrere Belege auf einer Seite
- Teil 2
Einheit 2 – Feldschema: Erkennung zuschneiden und absichern
- Eigene Felder wie Kostenstelle oder Bestellnummer definieren und das Modell mit Beispielbelegen trainieren
- Einen Prüfschritt einbauen, der Erkennungen mit geringer Sicherheit einer Person zur Freigabe vorlegt
- Exportweg in die Buchhaltungssoftware oder Warenwirtschaft festlegen
- Übung: An zehn Musterrechnungen ein Feld für die Bestellnummer anlegen und die Freigaberegel testen
- Teil 3
Einheit 3 – Echtlauf: Belege aus Ihrem Rechnungseingang
- Ein Stapel tatsächlich eingegangener Rechnungen wird durch das trainierte Modell geschickt
- Erkennungsquote je Feld ermitteln und mit den falsch gelesenen Belegen das Modell nachtrainieren
- Die Übergabe an das Zielsystem einrichten, etwa als Dateiexport oder als direkte Anbindung
- Übung: Ihre mitgebrachten Belege werden verarbeitet, korrigiert und in Ihr Zielsystem übertragen
- Teil 4
Einheit 4 – Abwägung: Datenstandort, Belegkosten, Rechtsrahmen
- Server außerhalb der EU: welche Fragen zu Lieferanten- und Kundendaten vor dem Start geklärt sein müssen
- Kosten pro Beleg ermitteln und den Minuten gegenüberstellen, die das Abtippen in der Buchhaltung heute dauert
- Was Betriebsrat, Datenschutzrecht und KI-Verordnung vor dem Echtbetrieb im Rechnungseingang verlangen
- Monatliche Gebühr kalkulieren und prüfen, wie Belegdaten und Feldschema bei einem Anbieterwechsel herauskommen
- Teil 5
Einheit 5 – Routine: Nanonets fest im Rechnungseingang verankern
- Zuständigkeit für Freigaben, Nachtraining und Schemaänderungen zwischen Buchhaltung und IT aufteilen
- Feldnamen, Freigaberegeln und Exportformat dokumentieren, damit alle Erfassenden gleich vorgehen
- Wann sich der Dienst nicht rechnet: Freigabequote bleibt hoch, die Vielfalt der Belege sprengt das Feldschema
- Als Folgeprojekt etwa Lieferscheine mit Bestellungen abgleichen und den Einführungsaufwand in Tagen ansetzen
VoraussetzungenEin Stapel eigener Belege und das Wissen, welche Zielfelder Ihre Buchhaltung erwartet. Programmieren gehört nicht dazu.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge