NIS2-Schulung der Leitungsorgane: KI beim Aufbereiten richtig einordnen
Geschäftsleitungen besonders wichtiger und wichtiger Einrichtungen haben nach § 38 Abs. 3 BSIG an Schulungen teilzunehmen, die Kenntnisse zu Risiken und Risikomanagement in der Informationssicherheit vermitteln; Inhalte, Termine und Teilnahmebelege organisieren sie bislang überwiegend von Hand. Im zweistündigen KI-Schnellstart sehen Sie, wie ein Sprachmodell einen Lagebericht in einen kurzen Schulungsbaustein überführt, wo es dabei Angaben erfindet und welche Unterlagen nicht ins Werkzeug gehören. Danach haben Sie selbst eine Anweisung dafür geschrieben und wissen, was vor dem Einsatz geprüft werden muss.
- Dauer2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichPflichten & Regulierung, Geschäftsführung & Führung
Für wen
Geschäftsführungen und Mitglieder von Leitungsorganen, die ihre NIS2-bezogene Schulung organisieren und die dafür nötigen Schritte heute überwiegend von Hand erledigen.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Verstehen, was KI beim Aufbereiten von Schulungsinhalten für die Leitung leistet
Das nehmen Sie mit
- Eine Einschätzung, bei welchen Schritten rund um die Leitungsschulung ein Sprachmodell entlastet und wo es irreführt
- Eine selbst formulierte Anweisung, die einen Fachtext zur Informationssicherheit in einen Schulungsbaustein überführt
- Orientierung zum rechtlichen Rahmen und dazu, welche Unternehmensdaten nicht in ein KI-Werkzeug gehören
Ablauf
- Teil 1
Schulungsbaustein als Beispiel: Wo ein Sprachmodell der Leitung zuarbeitet
- Wie Leitungsorgane ihre NIS2-bezogene Schulung heute planen, belegen und nachhalten und welche Schritte dabei Zeit binden
- Drei Stellen mit spürbarer Entlastung: Inhalte zum Risikomanagement verdichten, Verständnisfragen entwerfen, Teilnahme festhalten
- Vorführung: Aus einem Lagebericht zur Informationssicherheit entsteht live eine einseitige Zusammenfassung für die Geschäftsleitung
- Was eine Fachperson danach weiterhin kontrolliert: Richtigkeit der Inhalte, Bezug zum eigenen Unternehmen, Vollständigkeit
- Teil 2
Sprachmodell einordnen: Entwurf, geprüfte Aussage, erfundene Angaben
- Wortfolgen nach Wahrscheinlichkeit: die Arbeitsweise des Modells, knapp und anschaulich erklärt an der Zusammenfassung aus Teil 1
- Ein generierter Schulungstext bleibt Entwurf, bis eine Fachperson ihn durchgesehen und bestätigt hat
- Halluzinationen erkennen: Paragrafen, die es nicht gibt, falsche Zuständigkeiten, ausgedachte Fristen
- Folgerung für die Arbeit unter NIS2: eine KI-Zusammenfassung ersetzt nicht die eigene Auseinandersetzung der Leitung mit den Risiken
- Teil 3
Eigene Anweisung: Ein Schulungsbaustein für die Leitungsebene
- Übung: Alle Teilnehmenden formulieren eine Anweisung, die einen Fachtext in einen kurzen Schulungsbaustein für Leitungsorgane überführt
- Gearbeitet wird mit öffentlich zugänglichen Texten oder anonymisierten Unterlagen, nicht mit internen Vorfallsdaten
- Gemeinsame Durchsicht: welche Ergebnisse brauchbar sind und wo das Modell ungenau oder falsch wurde
- Anschließend Gelegenheit für Rückfragen, ausdrücklich auch für Vorbehalte gegenüber KI auf Leitungsebene
- Teil 4
Pflichtenrahmen und Datenregeln: BSIG, sensible Angaben, Nachbarthemen
- Rechtlicher Rahmen im Überblick, für Einrichtungen im Anwendungsbereich: § 38 Abs. 3 BSIG, Registrierungs- und Meldepflichten
- Vorfallsdetails, Schwachstellen, Netzpläne, Personaldaten: was nicht in ein Sprachmodell gehört und was unbedenklich ist
- Gleich nach dem Termin machbar: mit dem vorhandenen Werkzeug einen Schulungsbaustein entwerfen und eine Teilnahmeliste vorbereiten
- Lohnende Nachbarthemen: Risikomanagementmaßnahmen dokumentieren sowie Betroffenheit und Meldepflichten klären
VoraussetzungenEs braucht keinerlei Vorkenntnisse. Der Termin ist ausdrücklich auch für Leitungskräfte gedacht, die KI skeptisch gegenüberstehen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge