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Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen: Dokumentation mit KI straffen

Einsatzleitungen von Sicherheitsdiensten schreiben für Konzerte, Stadtfeste und Messen umfangreiche Sicherheitskonzepte, die sich bis kurz vor der Veranstaltung mehrfach ändern. Hier geht es darum, Postenpläne, Einlassregelungen und Abstimmungsstände mit KI-Unterstützung schneller und konsistenter zu dokumentieren, im Rahmen von Versammlungsstättenverordnung und DIN EN 15602. In der KI-Werkstatt bauen Ihre Einsatzleitungen ein laufendes Konzept gemeinsam neu auf und planen die nächsten vier Wochen. Der KI-Potenzialcheck nimmt die Konzeptarbeit einen Tag lang in Ihrem Haus auf und endet mit einem schriftlichen Bericht samt Empfehlung für den ersten Schritt.

Für wen

Einsatzleitungen in Sicherheitsdiensten, die Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen bisher größtenteils manuell erstellen und fortschreiben.

KI-Werkstatt · 1 Tag

Ein laufendes Veranstaltungskonzept gemeinsam mit KI neu aufsetzen

Das nehmen Sie mit

  • Überblick, welche Teile eines Sicherheitskonzepts heute die meiste Schreib- und Abstimmungszeit binden
  • Sicherheit, wie KI-Textteile im Konzept gekennzeichnet werden und wer die Fassung verantwortet
  • Erprobte Anweisungen für Postenbeschreibung und Kommunikationsplan
  • Ein Vier-Wochen-Plan mit verteilten Aufgaben unter den Einsatzleitungen

Ablauf

  1. Teil 1

    Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Wie ein Sicherheitskonzept heute entsteht

    • Gemeinsam schildern die Einsatzleitungen, wie ein Konzept vom Erstgespräch bis zur abgestimmten Fassung wächst
    • Wer Lagepläne, Besucherzahlen und Programmablauf liefert, wer gegenliest und wo Rückmeldungen ausstehen
    • Beteiligte Dokumente: Lageplan, Postenplan, Kräfteübersicht, Einlassregelung, Räumungsablauf, Funkplan
    • Welche Arbeitsgänge am längsten dauern, etwa das Nachziehen aller Postenlisten nach einer Planänderung
  2. Teil 2

    Schritt 2 – Leitplanken: Versammlungsstättenverordnung, DIN EN 15602, Personaldaten

    • Versammlungsstättenverordnung und DIN EN 15602 als Rahmen, an dem jeder Konzeptentwurf gemessen wird
    • Namen, Qualifikationen und Erreichbarkeiten der eingeteilten Kräfte im Konzept datenschutzgerecht behandeln
    • KI-gestützte Textteile im Konzept kenntlich machen und Änderungsstände nachvollziehbar halten
    • Inhalt und Freigabe verantworten Einsatzleitung und Auftraggeber, das Modell liefert nur Entwurfstext
  3. Teil 3

    Schritt 3 – Ansatzpunkte: Wo KI beim Konzeptschreiben trägt

    • Kapiteltexte entwerfen, Abstimmungsprotokolle verdichten, Vollständigkeit prüfen, Posten Bereichen zuordnen
    • Grenzen: Engstellen im Gelände und Besucherströme kennt das Modell nicht aus eigener Anschauung
    • Beispiele aus anderen Sicherheitsdiensten, etwa Textbausteine für Einlass- und Räumungsabschnitte
    • Die Runde einigt sich auf die Konzeptteile, bei denen der Einstieg am meisten Schreibarbeit spart
  4. Teil 4

    Schritt 4 – Werkstattphase: Ein anstehendes Veranstaltungskonzept neu aufbauen

    • Jede Einsatzleitung bringt ein laufendes Konzept mit, etwa für ein Stadtfest, ein Konzert oder eine Messe
    • Übung: Gliederung und erste Kapitel dieses Konzepts mit KI-Unterstützung neu aufsetzen
    • Anweisungen für Postenbeschreibung und Kommunikationsplan entstehen und werden gemeinsam überarbeitet
    • Schwachstellen benennen, etwa erfundene Rettungswegbreiten oder fehlende Zuständigkeiten, samt Ursache
  5. Teil 5

    Schritt 5 – Fahrplan: Vier Wochen bis zum ersten KI-gestützten Konzept

    • Welche Konzeptarbeiten sich in vier Wochen mit vorhandener Software und bestehenden Zugängen umstellen lassen
    • Aufgaben unter den Einsatzleitungen verteilen und ein Erfolgsmaß wählen, etwa Stunden je Konzeptfassung
    • Anschlussthema für später: Einsatz- und Schichtplanung im Wachdienst
    • Zum Schluss verbindlich absprechen, wie es nach dem Tag konkret weitergeht

VoraussetzungenKI-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind Erfahrung mit der eigenen Konzeptarbeit und ein mitgebrachtes laufendes Sicherheitskonzept.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

KI-Potenzialcheck · 1 Tag

Die Konzeptarbeit im Haus prüfen, KI-Ansatzpunkte bewerten, mit schriftlichem Bericht

Das nehmen Sie mit

  • Eine Aufnahme, wie oft und mit welchem Aufwand Sicherheitskonzepte in Ihrem Betrieb entstehen
  • Eine geprüfte Abgrenzung, welche Unterlagen in ein Sprachmodell dürfen und welche intern bleiben
  • Eine mit Ihren Einsatzleitungen abgestimmte Rangfolge der Ansatzpunkte
  • Einen schriftlichen Bericht mit Empfehlung für den ersten Umsetzungsschritt und das passende Werkzeug

Ablauf

  1. Teil 1

    Phase 1 – Auftrag klären: Was der Tag für die Konzeptarbeit entscheiden soll

    • Kurzgespräch mit der Geschäftsleitung: Welche Entscheidung zum KI-Einsatz der Tag vorbereiten soll
    • Eingrenzen, welcher Teil der Konzeptarbeit betrachtet wird, etwa nur Großveranstaltungen oder auch Stadtfeste
    • Erheben, welche KI-Werkzeuge Einsatzleitungen bereits nutzen, auch privat eingerichtete Zugänge
    • Vertraulichkeit vereinbaren, gerade für Lagepläne und Unterlagen der Auftraggeber
  2. Teil 2

    Phase 2 – Aufnahme vor Ort: Konzeptarbeit an den Arbeitsplätzen

    • Beobachtung und Gespräche bei Einsatzleitungen, Disposition und Büro
    • Wie viele Konzepte im Jahr entstehen, wie lange eine Fassung dauert und welche Unterlagen einfließen
    • Mit aufgenommen wird ein angrenzender Ablauf: Dienstanweisungen und Objektordner erstellen
    • Nachzeichnen, in welchen Programmen Konzepttexte, Kräftetabellen und Lagepläne entstehen und wohin sie gehen
  3. Teil 3

    Phase 3 – Grenzen prüfen: Rahmen für KI in der Konzeptdokumentation

    • Versammlungsstättenverordnung und DIN EN 15602 als Grundlage, an der die Ansatzpunkte gemessen werden
    • Jeden gefundenen Ansatzpunkt nach KI-Verordnung, Datenschutz und Mitbestimmung durchgehen
    • Festlegen, was ins Sprachmodell darf und was, etwa Lagepläne sensibler Objekte, den Betrieb nie verlässt
    • Risiken festhalten, die einen KI-Einsatz an einer Stelle ausschließen
  4. Teil 4

    Phase 4 – Bewerten und priorisieren: Konzeptteile nach Eignung ordnen

    • Arbeitsgang für Arbeitsgang einschätzen, ob KI dort sinnvoll hilft oder nicht
    • Zuordnung zu den Grundfunktionen Entwurf, Verdichtung, Kontrolle und Einordnung
    • Grob schätzen, wie viel Zeit je Ansatzpunkt frei wird, und den Einführungsaufwand ehrlich danebenstellen
    • Rangfolge gemeinsam mit erfahrenen Einsatzleitungen festlegen
  5. Teil 5

    Phase 5 – Ergebnis: Abschlussgespräch und schriftlicher Bericht

    • Abschlussgespräch mit der Geschäftsleitung noch am Tag der Aufnahme
    • Schriftlicher Bericht mit gereihten Ansatzpunkten, je mit geschätztem Aufwand und erwartetem Zeitgewinn
    • Empfohlener Einstieg in die Umsetzung, einschließlich passendem Werkzeug
    • Begründet ausgewiesen: Konzeptteile, die bewusst in menschlicher Hand bleiben, etwa die Lagebeurteilung

VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Wir brauchen Zutritt zu den Arbeitsplätzen, an denen Konzepte entstehen, und Gesprächspartner, die sich Zeit nehmen.

AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen

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