Gesundheit & Pflege

Heil- und Kostenpläne mit KI erläutern: Vorlagen für die Zahnarztpraxis

Festzuschuss, Eigenanteil, Regelversorgung: Viele Patientinnen und Patienten verstehen ihren Heil- und Kostenplan erst nach mehreren Nachfragen. Gedacht ist sie für Praxismanagement und ZFA, die solche Erklärungen bisher meist frei formulieren. Ausgeführt ist der KI-Praxis-Transfer, in dem jede Person selbst Vorlagen für verständliche HKP-Erläuterungen baut und prüft. Alternativ bieten wir einen KI-Potenzialcheck an, der die Abläufe rund um den Kostenplan in Ihrer Praxis untersucht und in einem Bericht bewertet.

Für wen

Praxismanagement und zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA), die Heil- und Kostenpläne heute überwiegend ohne technische Unterstützung erläutern.

KI-Praxis-Transfer · 1 Tag

Eigene KI-Vorlagen bauen, die Heil- und Kostenpläne verständlich machen

Das nehmen Sie mit

  • Einen Zugang zu einem KI-Werkzeug, dessen Datenschutzeinstellungen zu Patiententexten passen
  • Eine eigenhändig gebaute und getestete Vorlage für verständliche HKP-Erläuterungen
  • Routine darin, Beträge und Verweise im KI-Text gegen BEMA, GOZ und HKP-Verfahren zu prüfen
  • Gesicherte, im Team geteilte Vorlagen und eine Idee für das nächste Einsatzfeld

Ablauf

  1. Teil 1

    Etappe 1 – Fallvorbereitung: Was eine HKP-Erläuterung an Eingaben braucht

    • Arbeitsschritt zerlegen: Befund, geplante Versorgung, Festzuschuss und Eigenanteil als Eingaben fürs Modell
    • Was heute zusammengetragen wird: HKP-Formular, Röntgenbefund, Laborkostenvoranschlag, Bonusheft
    • Übung: Einen realen Heil- und Kostenplan, etwa zu einer Brücke, anonymisiert als Übungsfall aufbereiten
    • Häufige Stolperstellen, von Fachsprache im Patiententext bis zu unklaren Anweisungen beim Prompten
  2. Teil 2

    Etappe 2 – Einrichtung: Werkzeug wählen und Patiententexte schützen

    • Zugänge und Oberflächen anlegen, Unterschiede zwischen den gängigen KI-Werkzeugen kennenlernen
    • Abwägen, was die kostenlose Ausgabe leistet und wofür eine bezahlte Version nötig wird
    • Vor dem ersten Patiententext die Datenschutz- und Verlaufsoptionen im Werkzeug festlegen
    • Übung: Einen ersten Prompt zur HKP-Erläuterung schreiben und seine Schwachstellen aufspüren
  3. Teil 3

    Etappe 3 – Vorlagenbau: Von der spontanen Bitte zur belastbaren Anweisung

    • Bausteine eines belastbaren Prompts für Patientenerklärungen: Auftrag, Kontext, Zielgruppe, Länge
    • Rolle (etwa ZFA in der Patientenberatung), Beispielsätze und Formatvorgaben gezielt setzen
    • Übung: Eine wiederverwendbare Vorlage entsteht, die Kassen- und Eigenanteil in Alltagssprache erklärt
  4. Teil 4

    Etappe 4 – Kontrolle: KI-Erläuterungen gegen den Kostenplan prüfen

    • Beträge, Festzuschüsse und Verweise im Entwurf systematisch mit dem HKP abgleichen
    • Vier-Augen-Schritt: Behandlungswahl und Kostenzusagen entscheidet nie das Modell
    • BEMA, GOZ und HKP-Verfahren als fachlicher Rahmen jeder Patientenerläuterung
    • Übung: Einen fehlerhaften Entwurf, etwa mit falschem Eigenanteil, durchsehen und berichtigen
  5. Teil 5

    Etappe 5 – Weitergabe: Erläuterungsvorlagen für das ganze Praxisteam

    • Die eigenen Vorlagen dauerhaft in der Praxis ablegen
    • Vorlagen im Team weiterreichen und mit Versionsstand pflegen
    • Signale, dass KI beim Erläutern von Kostenplänen nicht aufgeht, etwa ständiges Nachkorrigieren
    • Naheliegender nächster Einsatz: Recall und Prophylaxeeinladungen organisieren
    • Abschließende Fragen und Blick auf die kommenden Wochen

VoraussetzungenMitzubringen sind ein Rechner mit Internetzugang und ein eigener Beispielfall aus der Praxis. Praxismanagement und ZFA brauchen weder Programmier- noch KI-Kenntnisse.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

KI-Potenzialcheck · 1 Tag

Dieses Thema als KI-Potenzialcheck

Vor Ort untersuchen wir, wo KI beim Erläutern von HKPs entlastet, wie BEMA und GOZ das begrenzen, und halten es in einem Bericht fest.

Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Potenzialcheck ausmacht

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