Angebote und Kostenvoranschläge in der Agentur: Was KI dabei leisten kann
Für Beraterinnen und Berater in Agenturen, die Angebote und Kostenvoranschläge heute weitgehend selbst zusammenstellen und durchrechnen. In zwei Stunden sehen Sie an einem Agenturangebot, an welchen Stellen ein Sprachmodell Formulier- und Gliederungsarbeit übernimmt und warum Zahlen, Stundensätze und Summen trotzdem Ihre Sache bleiben. Danach können Sie einschätzen, wofür sich KI in Ihrer Angebotsarbeit eignet, haben eine erste Anweisung selbst ausprobiert und kennen die Grenzen bei Vergütung, AGB und vertraulichen Kalkulationen.
- Dauer2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichDienstleistungen, Finanzen & Controlling, Vertrieb, Marketing & Kundenservice
Für wen
Beratung in Agenturen und vergleichbaren Häusern, die Angebote und Kostenvoranschläge heute überwiegend manuell kalkuliert.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Verstehen und einordnen, wo KI beim Angebot entlastet und wo Ihre Kalkulation gefragt bleibt
Das nehmen Sie mit
- Ein realistisches Bild, welche Teile eines Agenturangebots ein Sprachmodell vorbereiten kann und welche nicht
- Sicherheit im Erkennen ausgedachter Positionen und falsch addierter Beträge
- Eine selbst erprobte Anweisung für Leistungsbeschreibungen und klare Regeln, welche Kalkulationsdaten tabu sind
Ablauf
- Teil 1
Der Fall: Wie ein Angebot in der Agentur heute entsteht
- Vom Kundenwunsch zum Kostenvoranschlag: Positionen, Stundenansätze, Fremdkosten und wo die Arbeit stockt
- Drei Punkte der Angebotserstellung, bei denen ein Sprachmodell entlastet, etwa das Ausformulieren von Leistungen
- Vorführung mit einem anonymisierten Agenturangebot, das live mit einem Sprachmodell bearbeitet wird
- Was anschließend von Hand nachgerechnet und geprüft wird: Summen, Stundensätze, Nachlässe, Fremdleistungen
- Teil 2
Das Werkzeug verstehen: Sprachmodelle am Angebot aus Teil 1 erklärt
- Kurz und anschaulich: wie ein Modell Text fortsetzt, nachvollzogen an der eben gezeigten Leistungsbeschreibung
- Textvorschlag oder geprüfte Angabe: ein plausibel klingender Stundenansatz ersetzt keine Kalkulation
- Ausgedachte Positionen, falsch addierte Beträge: Ursache im Funktionsprinzip und typische Warnsignale
- Konsequenz für die Beratung: das Modell liefert Formulierungen, die Zahlen stammen aus Ihrer Kalkulation
- Teil 3
Erster eigener Versuch: Eine Leistungsbeschreibung anweisen
- Übung: Sie schreiben eine Anweisung, die aus einem Kundenwunsch eine gegliederte Leistungsbeschreibung macht
- Vergleich der Ergebnisse in der Runde: welche Angaben fehlten und wo das Modell Leistungen hinzugedichtet hat
- Offene Fragerunde, ausdrücklich auch für Einwände und skeptische Stimmen
- Teil 4
Rahmen und erste Schritte: Vergütung, AGB und vertrauliche Kalkulationen
- Rechtliche Eckpunkte kurz umrissen: Vergütungsmodelle und AGB, soweit sie das Angebot berühren
- Was ein Sprachmodell erhalten darf, etwa anonymisierte Leistungslisten, und was nicht, etwa interne Margen
- Gleich morgen mit vorhandenen Zugängen möglich: ein Angebot sprachlich glätten oder Positionen gliedern lassen
- Lohnendes Nachbarthema für die Beratung: Auswertungen von Befragungen aufbereiten
VoraussetzungenVorkenntnisse werden nicht erwartet. Der Termin ist bewusst auch für Skeptikerinnen und Skeptiker gedacht.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge