Kundenanfragen in der Zeitarbeit: Profile und Angebote mit KI aufsetzen
Für Vertrieb und Disposition in Personaldienstleistern, die Kundenanfragen bisher von Hand in Anforderungsprofile, passende Kandidatenprofile und Angebote übertragen. Sie sehen an einer typischen Anfrage, wo ein Sprachmodell diese Übersetzungsarbeit abkürzt und wo Qualifikationen, Verfügbarkeiten und Sätze weiterhin von Ihnen geprüft werden müssen. Nach den zwei Stunden können Sie einschätzen, was KI in diesem Schritt taugt, haben selbst eine erste Anweisung ausprobiert und kennen die Grenzen, die AÜG und Datenschutz setzen.
- Dauer2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichDienstleistungen, Vertrieb, Marketing & Kundenservice, Personal, Ausbildung & Mitbestimmung
Für wen
Beschäftigte aus Vertrieb und Disposition in der Zeitarbeit, die Kundenanfragen heute überwiegend manuell in Profile und Angebote überführen; ausdrücklich auch Skeptiker.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Verstehen und einordnen, was KI zwischen Kundenanfrage und Angebot leisten kann
Das nehmen Sie mit
- Ein Bild davon, an welchen Stellen ein Sprachmodell Disposition und Vertrieb entlastet
- Das Wissen, woran Sie erfundene Qualifikationen und Angaben in KI-Texten erkennen
- Einen ersten selbst formulierten Versuch mit einer Kundenanfrage
- Orientierung zu AÜG, Arbeitnehmerüberlassungsvertrag und Bewerberdaten
Ablauf
- Teil 1
Der Fall: Von der Kundenanfrage zum Angebot
- Ein Kunde fragt drei Lagerhelfer im Zweischichtbetrieb an: wie das heute bearbeitet wird und wo es stockt
- Drei Entlastungsstellen: Anforderungen herausziehen, Kurzprofile formulieren, Angebotstext vorbereiten
- Vorgeführt mit einer typischen Anfrage aus dem Disponentenalltag
- Was anschließend weiter von Hand zu kontrollieren ist: Qualifikationen, Verfügbarkeit, Verrechnungssätze
- Teil 2
Das Werkzeug verstehen: Was hinter dem Textvorschlag steckt
- Kurz und anschaulich, wie ein Sprachmodell Text aus Wahrscheinlichkeiten bildet, erläutert am Fall aus Teil 1
- Ein vom Modell formuliertes Kandidatenprofil ist ein Vorschlag, keine bestätigte Angabe über die Person
- Erfundenes erkennen: Staplerscheine, Zertifikate oder Berufsjahre, die in keiner Unterlage stehen
- Konsequenzen für den Alltag in Disposition und Vertrieb eines Personaldienstleisters
- Teil 3
Erster eigener Versuch: Eine Anfrage in ein Profil übersetzen
- Übung: Sie schreiben eine Anweisung, die aus einer fiktiven Kundenanfrage ein Anforderungsprofil erzeugt
- Die Ergebnisse werden nebeneinandergelegt: was fehlt, was das Modell hinzugedichtet hat, was brauchbar ist
- Offene Fragerunde, auch für Zweifel und Einwände
- Teil 4
Rahmen und erste Schritte: AÜG, Bewerberdaten, Ausprobieren
- Rechtlicher Rahmen in Kürze: AÜG und Arbeitnehmerüberlassungsvertrag
- Lebensläufe, Bewerberdaten, Kundennamen: was in ein Sprachmodell eingegeben werden darf und was nicht
- Was Sie schon am nächsten Arbeitstag mit vorhandenen Zugängen testen können, etwa mit anonymisierten Anfragen
- Nachbarthemen: AÜG-Erlaubnis und Meldepflichten verwalten, Stundennachweise und Zeiterfassung kontrollieren
VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Der Termin ist ausdrücklich auch für Skeptiker gedacht.
AbschlussTeilnahmezertifikat mit digitalem Badge