Assistenzdokumentation: KI-Ansatzpunkte in Wohngruppe und Werkstatt
Assistenzkräfte in Wohn- und Werkstattbereichen der Eingliederungshilfe halten fest, welche Unterstützung sie geleistet haben, häufig auf Vordrucken und zusätzlich in Tabelle oder Fachsoftware. Beim KI-Potenzialcheck sehen wir uns diese Dokumentation einen Tag lang in Ihrem Haus an, prüfen § 76 SGB IX, den Umgang mit personenbezogenen Daten sowie die Beteiligung der Interessenvertretung und bewerten jeden Teilschritt; die Leitung erhält einen schriftlichen Bericht mit Empfehlung. Der KI-Schnellstart erzeugt aus nachgebildeten Schichtnotizen einen Berichtsentwurf und zeigt daran, was ein Sprachmodell abnimmt und wo es Angaben erfindet.
- Dauer1 Tag · 2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichSoziales, Bildung & Vereine, Qualität, Sicherheit & Compliance
Für wen
Leitungen und Fachkräfte in Wohn- und Werkstattbereichen der Eingliederungshilfe, die Assistenzleistungen bisher überwiegend von Hand dokumentieren.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Die Dokumentation der Assistenzleistungen im Haus prüfen, bewerten und mit Bericht abschließen
Das nehmen Sie mit
- Eine Aufnahme, wie oft und wie lange in Wohngruppe und Werkstatt dokumentiert wird und über welche Datenwege
- Eine Bewertung jedes Dokumentationsschritts vor dem Hintergrund von § 76 SGB IX, KI-Verordnung und Datenschutzrecht sowie Beteiligungsrechten
- Einen schriftlichen Bericht mit gereihten Ansatzpunkten, einem empfohlenen Einstieg samt Werkzeug und klaren Ausschlüssen
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Auftrag zur Assistenzdokumentation: Worüber die Leitung entscheiden will
- Auftaktgespräch mit der Bereichsleitung: Welche KI-Frage zur Dokumentation soll der Tag beantwortbar machen
- Ausschnitt eingrenzen, etwa Tagesberichte einer Wohngruppe oder Nachweise im Arbeitsbereich der Werkstatt
- Welche KI-Werkzeuge Assistenzkräfte schon nutzen, auch privat eingerichtete Apps auf dem Diensthandy
- Vertraulichkeit vereinbaren, bevor Berichte über Leistungsberechtigte eingesehen werden
- Teil 2
Phase 2 – Dokumentationsalltag vor Ort: Wie Assistenzleistungen heute festgehalten werden
- Mitlaufen und Gespräche im Gruppendienst, im Büro der Wohnbereichsleitung und im Werkstattbereich
- Wie viele Einträge pro Schicht anfallen, wie lange sie dauern, welche Vordrucke und Listen dazugehören
- Mit aufgenommen: Leichte Sprache in Bescheiden und Aushängen, soweit dieser Ablauf an die Dokumentation grenzt
- Fachsoftware, Vordrucke, Tabellen, Übergabebücher: welche Datenwege und Texte für ein Sprachmodell taugen
- Teil 3
Phase 3 – Grenzen der Assistenzdokumentation: § 76 SGB IX, KI-Verordnung, Mitbestimmung
- Bezugspunkte aus Fachrecht und Vertrag: § 76 SGB IX und die Landesrahmenverträge, soweit sie Nachweise betreffen
- KI-Verordnung, Datenschutzrecht und je Ansatzpunkt die Beteiligung von Betriebsrat oder MAV, wo eine besteht
- Welche Angaben über Leistungsberechtigte einem Sprachmodell vorgelegt werden dürften und welche intern bleiben
- Gründe, die gegen KI sprechen, etwa Gesundheitsangaben oder Berichte über Krisensituationen
- Teil 4
Phase 4 – Bewertung der Dokumentationsschritte: Wo KI entlastet und wo nicht
- Jeden Teilschritt einschätzen, vom Stichwortzettel nach der Schicht bis zum ausformulierten Verlaufsbericht
- Welcher Teilschritt zu welcher KI-Grundfunktion gehört: einordnen, entwerfen, prüfen oder zusammenfassen
- Geschätzte Minuten pro Schicht, denen der Einführungsaufwand ehrlich gegenübergestellt wird
- Rangfolge der Ansatzpunkte gemeinsam mit Wohnbereichsleitung und erfahrenen Assistenzkräften
- Teil 5
Phase 5 – Bericht zur Assistenzdokumentation: Empfehlung und erster Schritt
- Rückmeldegespräch mit der Leitung noch vor Ort, bevor der Tag endet
- Schriftlicher Bericht: Ansatzpunkte in Rangfolge, jeweils mit geschätztem Aufwand und erwarteter Entlastung
- Empfohlener Einstieg mit passendem Werkzeug, zum Beispiel für das Zusammenfassen von Schichtnotizen
- Dokumentationsschritte, die bewusst ohne KI bleiben sollten, samt Begründung
VoraussetzungenKI-Kenntnisse sind nicht nötig. Wir brauchen Zugang zu den Arbeitsplätzen, an denen dokumentiert wird, und Beteiligte, die zu Gesprächen bereit sind.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Dieses Thema als KI-Schnellstart
Erfundene Schichtstichworte werden zum Berichtsentwurf; danach § 76 SGB IX, Landesrahmenverträge und Prüfungen des überörtlichen Trägers
Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Schnellstart ausmacht