Garantie- und Kulanzanträge im Autohaus: Wo KI Begründungen stützt
Für Serviceleitungen im Autohaus, die Garantie- und Kulanzanträge an den Hersteller heute weitgehend von Hand begründen. Ausformuliert ist der KI-Potenzialcheck: Ein Analyseteam nimmt an einem Tag vor Ort auf, wie Anträge entstehen, prüft Herstellerrichtlinien, Gewährleistungsrecht und Datenschutz und bewertet, welche Teilschritte sich für KI eignen. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht mit priorisierten Empfehlungen und einem ersten Umsetzungsschritt.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichHandel, Vertrieb, Marketing & Kundenservice, Geschäftsführung & Führung
Für wen
Serviceleitungen in Autohäusern und Werkstattbetrieben, in denen Garantie- und Kulanzanträge heute überwiegend manuell begründet werden.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Antragsbearbeitung vor Ort prüfen und bewerten, mit schriftlichem Bericht
Das nehmen Sie mit
- Eine belastbare Aufnahme, wie Garantie- und Kulanzanträge in Ihrem Haus vom Befund bis zur Einreichung laufen
- Eine Bewertung jedes Teilschritts nach Eignung, Zeitgewinn und Aufwand, abgestimmt mit Ihren Fachleuten
- Einen schriftlichen Bericht mit erstem Umsetzungsschritt, Werkzeugempfehlung und klaren Ausschlüssen
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Auftrag: Was der Tag für die Antragsbearbeitung klären soll
- Gespräch mit Serviceleitung oder Geschäftsführung: welche KI-Entscheidung zu Garantie und Kulanz ansteht
- Zuschnitt festlegen, etwa nur Kulanzanträge an den Hersteller oder auch Garantiefälle mit Rückfragen
- Erheben, welche KI-Werkzeuge an Serviceplätzen schon im Einsatz sind, auch ohne offizielle Freigabe
- Absprache zur Vertraulichkeit von Kundendaten, Fahrzeughistorie und Herstellerkonditionen
- Teil 2
Phase 2 – Aufnahme vor Ort: Vom Werkstattbefund zum eingereichten Antrag
- Zuschauen und nachfragen bei Serviceannahme, Garantiesachbearbeitung und Werkstattmeister
- Anträge pro Monat, Minuten je Begründung, nötige Belege wie Reparaturauftrag, Diagnoseprotokoll und Fotos
- Mit erfasst wird der vorgelagerte Ablauf: Serviceannahme und Kostenvoranschläge
- Dealer-Management-System, Herstellerportal, Tabellen: welche Texte anfallen und wie KI sie lesen könnte
- Teil 3
Phase 3 – Grenzen prüfen: Herstellerrichtlinien, Gewährleistungsrecht, KI-Verordnung
- Herstellerrichtlinien und Gewährleistungsrecht als Maßstab für jede KI-gestützte Antragsbegründung
- Je Ansatzpunkt eingeordnet: KI-Verordnung, Datenschutzrecht, Beteiligungsrechte des Betriebsrats
- Was ein Modell sehen dürfte (anonymisierter Schadenverlauf) und was intern bleibt (Kundenname, FIN)
- Gründe gegen einen KI-Einsatz, etwa Rückbelastungen durch den Hersteller nach sachlich falscher Begründung
- Teil 4
Phase 4 – Bewerten: Der Antrag in Teilschritte zerlegt
- Eignung je Teilschritt: Befund übernehmen, Schadenhergang verdichten, Begründung formulieren, Anlagen abgleichen
- Jedem Teilschritt eine KI-Grundfunktion zuordnen: Entwurf, Zusammenfassung, Prüfung oder Einordnung
- Grobe Schätzung gesparter Minuten je Antrag, gegen Einrichtungs- und Kontrollaufwand gerechnet
- Reihenfolge der Ansatzpunkte mit Garantiesachbearbeitung und Serviceleitung abstimmen
- Teil 5
Phase 5 – Ergebnis: Bericht und Empfehlung für die Serviceleitung
- Abschlussgespräch mit der Leitung noch am Analysetag
- Schriftlicher Bericht, der die Ansatzpunkte ordnet und je Punkt Aufwand und Nutzen ausweist
- Vorschlag für den Einstieg samt Werkzeug, etwa ein KI-Entwurf der Begründung aus dem Diagnoseprotokoll
- Bewusst außen vor und begründet: etwa die Entscheidung, ob ein Fall überhaupt als Kulanz eingereicht wird
VoraussetzungenDie Serviceleitung braucht kein KI-Wissen. Nötig sind Zugang zu den Arbeitsplätzen in Serviceannahme und Garantiebearbeitung sowie Beteiligte, die für Gespräche bereitstehen.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen