Zugriffsrechte belegen: Berechtigungskonzepte mit KI nachvollziehbar führen
Für IT-Verantwortliche, die Rollen, Gruppen und Zugriffsrechte ihrer Anwendungen nachvollziehbar festhalten müssen und diese Dokumentation heute mühsam aus Tabellen, Exporten und Mails zusammensetzen. Im Mittelpunkt steht, an welchen Stellen ein Sprachmodell beim Beschreiben und Abgleichen von Berechtigungen zuarbeitet und was BSI-Grundschutz ORP.4 und ISO 27001 dabei vorgeben. In der KI-Werkstatt setzt ein Team den Ablauf gemeinsam neu auf und geht mit einem Vier-Wochen-Plan hinaus. Im KI-Sparring 1:1 arbeiten Sie einzeln an der Dokumentation einer Ihrer Anwendungen.
- Dauer1 Tag · je Stunde
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichBüro, Organisation & IT, Qualität, Sicherheit & Compliance
Für wen
IT-Verantwortliche in Betrieben und Einrichtungen, die Berechtigungskonzepte bisher überwiegend manuell dokumentieren.
KI-Werkstatt · 1 Tag
Die Dokumentation von Rollen und Rechten im Team mit KI neu aufsetzen
Das nehmen Sie mit
- Ein gemeinsames Bild, wie Berechtigungen heute beantragt, eingerichtet und festgehalten werden und wo es hakt
- Eine mit KI neu aufgesetzte Konzeptdokumentation für ein mitgebrachtes Beispiel samt erprobter Prompts
- Ein Vier-Wochen-Plan mit verteilten Aufgaben zwischen IT, Fachbereichen und Datenschutz und einem Erfolgsmaß
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Wie Rollen und Rechte heute dokumentiert werden
- Mit allen Anwesenden wird skizziert, wie ein Berechtigungskonzept im Haus entsteht und fortgeschrieben wird
- Übergaben: Fachbereich beantragt, Personalabteilung meldet Eintritte, IT richtet ein, Leitung gibt frei
- Wo Anträge oder Freigaben liegen bleiben und wer auf wen wartet
- Gesichtet werden Antragsformulare, Rollenmatrizen, Exporte aus dem Verzeichnisdienst und Freigabemails
- Engpass-Ranking: die drei aufwendigsten Arbeitsgänge, etwa Rechteexporte mit der Rollenmatrix abgleichen
- Teil 2
Schritt 2 – Leitplanken: Was ORP.4, ISO 27001 und Datenschutz vorgeben
- Fachlicher Rahmen der Dokumentation: BSI-Grundschutz ORP.4 und ISO 27001
- Beschäftigtendaten im konkreten Konzept: Namen, Funktionen und Zugriffsrechte einzelner Personen
- KI-gestützte Abschnitte im Konzept kennzeichnen, damit Prüfende später sehen, wie sie entstanden sind
- Freigabe und Verantwortung für das Konzept liegen bei benannten Personen im Betrieb, nicht beim Sprachmodell
- Teil 3
Schritt 3 – Ansatzpunkte: Welche KI-Funktion bei Rollen und Rechten zuarbeitet
- Entwerfen, zusammenfassen, prüfen, klassifizieren: Rollentexte, Änderungsverlauf, Soll-Ist-Abgleich, Zuordnung
- Wo ein Sprachmodell an Grenzen stößt, etwa bei der Frage, wer welche Rechte fachlich tatsächlich braucht
- Beispiele, wie IT-Verantwortliche in vergleichbaren Betrieben KI bei der Konzeptdokumentation einsetzen
- Auswahl der Ansatzpunkte, die der IT den meisten Dokumentationsaufwand abnehmen
- Teil 4
Schritt 4 – Werkstattphase: Ein Berechtigungskonzept wird mit KI neu dokumentiert
- Ausgangspunkt ist ein mitgebrachtes Beispiel, etwa die Rechtestruktur einer Abteilung oder einer Fachanwendung
- Übung: Die Gruppe baut die Dokumentation dieses Konzepts mit Unterstützung eines Sprachmodells neu auf
- Prompts und Vorlagen für Rollenbeschreibung und Rechtematrix entstehen und werden gemeinsam nachgebessert
- Schwachstellen im KI-Entwurf benennen, etwa erfundene Rollen oder lückenhafte Zuordnungen, und Ursachen klären
- Teil 5
Schritt 5 – Fahrplan: Vier Wochen bis zur nächsten Fassung des Konzepts
- KI-Schritte für die kommenden vier Wochen, umsetzbar mit Werkzeugen und Lizenzen, die schon vorhanden sind
- Aufgaben auf IT, Fachbereiche und Datenschutz verteilen, Erfolgsmaß wählen, etwa Zeit je dokumentierter Rolle
- Anschlussvorhaben für später: Sensibilisierung der Belegschaft organisieren
- Zum Schluss verbindliche Absprachen zu den ersten Arbeitspaketen nach der Werkstatt
VoraussetzungenKI-Vorkenntnisse sind nicht nötig. Hilfreich ist, wenn Sie die Abläufe rund um Berechtigungen in Ihrem Haus gut kennen und ein reales Beispiel mitbringen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge
KI-Sparring 1:1 · je Stunde
Ihr eigenes Berechtigungskonzept, eine Anwendung pro Stunde mit KI dokumentiert
Das nehmen Sie mit
- Eine erste Rollenbeschreibung oder Gliederung für eine Ihrer Anwendungen nach jeder Stunde
- Wiederverwendbare Anweisungen und Vorlagen für Rollenbeschreibung, Rechtematrix und Änderungsnachweis
- Eine Gegenprobe gegen den Systemexport, die erfundene Gruppen oder Rechte im Entwurf aufdeckt
Ablauf
- Teil 1
Baustein 1 – Ziel der Stunde: Stand Ihrer Rechtedokumentation
- Heutiger Stand: gepflegte Rollenmatrix, verstreute Tabellen oder Wissen nur im Kopf der Administration
- Was Sie nach den 60 Minuten mitnehmen wollen, etwa eine Gliederung oder eine erste Rollenbeschreibung
- Ob Sie schon mit KI-Werkzeugen gearbeitet haben, fragen wir nur ab, um passend einzusteigen
- Teil 2
Baustein 2 – Arbeit am Vorgang: Rollen und Rechte aus Ihrer Umgebung
- Wir arbeiten an Ihrem Material, etwa dem Rechteexport einer Fachanwendung mit Platzhaltern statt Namen
- Gemeinsam schreiben wir die erste Anweisung, mit der das Modell aus dem Export eine Rollenbeschreibung macht
- Wo KI beim Strukturieren hilft und wo sie bremst, etwa bei gewachsenen, nirgends begründeten Rechten
- Teil 3
Baustein 3 – Werkzeug und Vorlage: Ein Muster für jede weitere Anwendung
- Welches KI-Werkzeug zu Ihrer Aufgabe passt, gerade mit Blick auf sensible Angaben zu Systemen und Zugängen
- Wiederverwendbare Anweisungen und Vorlagen für Rollenbeschreibung, Rechtematrix und Änderungsnachweis
- Gegenprobe gegen den echten Systemexport, damit keine erfundenen Gruppen oder Rechte im Konzept landen
- Teil 4
Baustein 4 – Rahmen und Hausaufgabe: ORP.4, ISO 27001 und der nächste Testlauf
- BSI-Grundschutz ORP.4 und ISO 27001: welche fachlichen Vorgaben für Inhalt und Pflege der Dokumentation gelten
- Bis zur Folgestunde dokumentieren Sie mit der Vorlage eine weitere Anwendung und notieren Auffälligkeiten
- Möglicher Inhalt einer Folgestunde: Dienstleister und Cloud-Verträge prüfen
VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Mitzubringen ist ein eigener Vorgang, etwa die Rechteübersicht einer Anwendung.
AbschlussPersönliche Ergebnisnotiz, in der die erarbeiteten Vorlagen festgehalten sind