Erstmusterprüfberichte im Maschinenbau mit eigenen KI-Vorlagen vorbereiten
Für einen Erstmusterprüfbericht trägt die Qualitätssicherung Zeichnungsmerkmale, Messergebnisse, Werkstoffnachweise und Kundenvorgaben aus vielen Quellen zusammen, bevor ein Teil zur Bemusterung gehen kann. Einen Tag lang richtet jede Person im KI-Praxis-Transfer ein KI-Werkzeug ein, baut daran eine wiederverwendbare Vorlage für den Bericht und lernt, fehlerhafte Entwürfe zu entlarven. Ob sich KI für die eigene Bemusterung überhaupt eignet, klärt vorab der KI-Potenzialcheck mit schriftlichem Bericht.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichIndustrie & Produktion, Qualität, Sicherheit & Compliance
Für wen
Qualitätssicherung in Maschinenbaubetrieben, die Erstmusterprüfberichte bislang weitgehend von Hand zusammenstellt.
KI-Praxis-Transfer · 1 Tag
Selbst eine Prompt-Vorlage für den Erstmusterprüfbericht bauen und prüfen
Das nehmen Sie mit
- Ein selbst eingerichtetes KI-Werkzeug, dessen Datenschutzoptionen Sie vor dem ersten Hochladen von Messdaten geprüft haben
- Eine Prompt-Vorlage für die ganze QS-Abteilung, die Merkmale, Soll- und Istwerte zu einem Berichtsentwurf ordnet
- Übung darin, vertauschte Maße und erfundene Messwerte in einem KI-Entwurf zu finden und zu korrigieren
Ablauf
- Teil 1
Etappe 1 – Fall vorbereiten: Was ein Erstmusterprüfbericht an Eingaben verlangt
- Welche Eingaben das Sprachmodell braucht: Zeichnungsmerkmale mit Toleranzen, Messergebnisse, Werkstoffangaben
- Heute einzeln zusammengesucht: Zeichnungsstand, Messprotokolle, Werkstoffzeugnisse, Bemusterungsvorgaben
- Übung: Eine abgeschlossene Bemusterung aus Ihrem Betrieb wird anonymisiert als Übungsfall vorbereitet
- Stolperstellen aus dem QS-Alltag: veralteter Zeichnungsindex, fehlende Merkmalsnummern, zu vage Prompts
- Teil 2
Etappe 2 – Werkzeug einrichten: Zugang, Version und Umgang mit Messdaten
- Anmelden, auf der Oberfläche zurechtfinden und die gängigen Werkzeuge in ihren Unterschieden einordnen
- Gratiszugang oder bezahlte Version: was für die Arbeit mit Prüfunterlagen erst gegen Bezahlung verfügbar ist
- Datenschutzoptionen kontrollieren und, sofern das Werkzeug sie bietet, setzen, bevor Kundenzeichnungen hineingehen
- Übung: Einen ersten Prompt zum Übungsfall absetzen und gemeinsam klären, was am Ergebnis fehlt oder falsch ist
- Teil 3
Etappe 3 – Vorlagen bauen: Ein Prompt für künftige Bemusterungen
- Statt knapper Zurufe ein gegliederter Auftrag: Ziel, Kontext der Bemusterung, gewünschtes Berichtsformat
- Rolle vorgeben (etwa Prüfplanung), Musterbericht als Beispiel, Ausgabe als Merkmalstabelle mit Soll und Ist
- Übung: Aus dem eigenen Prompt wird eine Vorlage, die bei künftigen Erstmusterprüfberichten wieder greift
- Teil 4
Etappe 4 – Ergebnisse prüfen: Messwerte, Verweise und Freigabe
- Messwerte, Toleranzen, Zeichnungsindex und Normverweise im Entwurf gezielt mit den Quelldaten abgleichen
- Zweite Person prüft gegen: Ob ein Merkmal passt und das Erstmuster freigegeben wird, entscheidet ein Mensch
- Fachliche Bezugspunkte bleiben VDA Band 2 und PPAP: welche Inhalte und Nachweise der Bericht braucht
- Übung: Vertauschte Maße und ein ausgedachter Messwert stecken in einem Entwurf; beides finden und korrigieren
- Teil 5
Etappe 5 – Sichern und teilen: Vorlagen für die QS-Abteilung
- Die gebauten Vorlagen an einem festen Ort im Betrieb hinterlegen, griffbereit für das nächste Erstmuster
- Im QS-Team teilen und mit Versionsstand pflegen, sobald sich Kundenvorgaben oder Zeichnungen ändern
- Anzeichen erkennen, dass sich KI für einen bestimmten Teilschritt der Bemusterung nicht lohnt
- Als Anschluss naheliegend: technische Kundenanfragen beantworten; dazu letzte Fragen der Gruppe und Ausblick
VoraussetzungenFür Fachleute der Qualitätssicherung ohne Programmier- oder KI-Kenntnisse. Benötigt werden ein Rechner mit Internetzugang und ein eigener Bemusterungsvorgang als Beispiel.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Dieses Thema als KI-Potenzialcheck
Vom Zeichnungsmerkmal zum fertigen Erstmusterprüfbericht: Aufnahme vor Ort, Abgleich mit VDA Band 2 und PPAP, Rangfolge im Bericht.
Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Potenzialcheck ausmacht