Förderanträge und Verwendungsnachweise mit KI: von der Skizze zum Nachweis
Projektbeschreibung, Kosten- und Finanzierungsplan, später Sachbericht und Belegliste: Wer Fördergeld beantragt und abrechnet, schreibt dieselben Inhalte für wechselnde Geldgeber immer wieder neu. Das betrifft den ehrenamtlichen Vereinsvorstand ebenso wie das Fundraising eines gemeinnützigen Trägers, die Kita-Trägerverwaltung, das Forschungsreferat einer Hochschule oder das Fördermittelmanagement der Kämmerei. Den eigenen Antragsweg geht Ihre Gruppe in der KI-Werkstatt Schritt für Schritt durch, schreibt einen abgeschlossenen Antrag mit KI neu und verteilt die Aufgaben für die Einführung. Der KI-Schnellstart trennt an einem Antragsbeispiel Textvorschlag und geprüfte Aussage, im KI-Praxis-Transfer baut jede Person eigene Antragsvorlagen und prüft sie, und der KI-Potenzialcheck gewichtet die Antragswege eines Hauses vor Ort und hält das Ergebnis schriftlich fest.
- Dauer1 Tag · 2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichSoziales, Bildung & Vereine, Finanzen & Controlling, Öffentliche Verwaltung, Gesundheit & Pflege
Für wen
Alle, die Förder-, Zuwendungs- oder Drittmittelanträge vorbereiten und Verwendungsnachweise erstellen: kaufmännische Leitungen von Pflegeeinrichtungen, ehrenamtliche Vorstände von Vereinen und Sportvereinen, Fundraising und Verwaltung gemeinnütziger Träger, Trägerverwaltungen von Kitas, Forschungsreferate an Hochschulen, die Verwaltung von Kultureinrichtungen sowie das Fördermittelmanagement in Kämmereien. Gedacht für Häuser, die Anträge und Nachweise heute überwiegend von Hand zusammenstellen.
KI-Werkstatt · 1 Tag
Ihren Weg von der Projektidee bis zur Abrechnung mit KI neu ordnen
Das nehmen Sie mit
- Ihr Antragsweg im Überblick, die stundenintensiven Arbeiten darin benannt
- Erprobte Prompt-Vorlagen für Projektskizze, Bedarfsbegründung und Sachbericht, entstanden an Ihrem eigenen Antrag
- Ein Verständnis dafür, was Zuwendungsrecht und Nebenbestimmungen für KI-gestützte Antragstexte bedeuten und welche Daten draußen bleiben
- Verteilte Zuständigkeiten für den ersten Monat und ein Maß, an dem Sie die Entlastung ablesen
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Antragsweg aufnehmen: Förderaufruf, Bescheid, Verwendungsnachweis
- Den heutigen Weg eines Antrags aufschreiben, von der Projektidee bis zur Abrechnung
- Wer Angebote, Kostenschätzungen und Projekttexte zuliefert, wer gegenrechnet und wo Entwürfe tagelang liegen
- Im Spiel sind Antragsformular, Kosten- und Finanzierungsplan, Bewilligungsbescheid, Belegliste, Sachbericht
- Benennen, welche drei Arbeiten viele Stunden binden, etwa das Umschreiben eines Projekttexts je Geldgeber
- Teil 2
Schritt 2 – Zuwendungsrahmen klären: Nebenbestimmungen, Personaldaten und Freigabe
- Bei Vereinen und freien Trägern: Zuwendungsrecht und ANBest-P, soweit der Bescheid sie einbezieht
- Für die Kämmerei: LHO und GemHVO, dazu die ANBest-K, wenn die Kommune selbst Zuwendungen empfängt
- Personalkostenaufstellungen und Honorarlisten enthalten Beschäftigtendaten; sie gehen nicht in das KI-Werkzeug
- Vermerken, an welchen Passagen von Antrag und Sachbericht KI mitgeschrieben hat, und Entwurfsstände ablegen
- Freigabe und Verantwortung für die Angaben liegen bei der zeichnungsberechtigten Person
- Teil 3
Schritt 3 – Antragsstellen auswählen: Projekttext, Richtlinie und Nachweisabgleich
- Zuordnen, was wo hilft: Projekttext entwerfen, Förderrichtlinie verdichten, Nachweis mit Bescheid abgleichen
- Bedarfsbegründung und rechnerische Richtigkeit bleiben Sache der Fachleute, nicht des Modells
- Vergleichsfälle anderer Antragsteller: Vereinsprojekte, Nachweise freier Träger, Landeszuwendungen der Kommune
- Die Antragsstellen festlegen, an denen die Entlastung im eigenen Verfahren klar erkennbar ist
- Teil 4
Schritt 4 – Antragswerkstatt: einen abgeschlossenen Antrag mit KI neu schreiben
- Jede Gruppe nimmt einen Antrag oder Nachweis aus dem eigenen Haus, vorab um Namen und Kontodaten bereinigt
- Übung: Projektbeschreibung und Sachbericht mit KI neu entwerfen und gegen Förderaufruf und Bescheid halten
- Prompt-Vorlagen für Projektskizze, Zielgruppe und Sachbericht entstehen und werden gemeinsam überarbeitet
- Schwächen des Entwurfs benennen und begründen, etwa erfundene Förderquoten oder vage formulierte Projektziele
- Teil 5
Schritt 5 – Einführung im Förderalltag: Zuständigkeiten, Erfolgsmaß und Anschluss
- Was im ersten Monat mit den Lizenzen und Programmen des Hauses umsetzbar ist, etwa eine Sachberichtsvorlage
- Wer Vorlagen pflegt, wer Entwürfe gegenrechnet und woran Erfolg gemessen wird, z. B. Arbeitsstunden je Antrag
- Anschluss je Haus: Mitgliederwerbung (Verein), Qualitätsberichte (Träger), Gebührenkalkulation (Kämmerei)
- Verbindlich absprechen, welcher Antrag oder Nachweis als Nächstes mit dem Sprachmodell vorbereitet wird
VoraussetzungenMit KI-Werkzeugen gearbeitet haben müssen Sie nicht. Wichtig ist, dass Sie das Antragsverfahren Ihres Hauses kennen; ein abgeschlossener, bereinigter Antrag oder Verwendungsnachweis als Arbeitsmaterial macht den Tag ergiebiger.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Dieses Thema als KI-Schnellstart
Investitionskosten-, Vereins- oder Kulturanträge zeigen, wo ein Modell Antragstext vorschlägt; § 82 SGB XI und ANBest-P bilden den Rahmen.
Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Schnellstart ausmacht
KI-Praxis-Transfer · 1 Tag
Dieses Thema als KI-Praxis-Transfer
Eigene Vorlagen für Antrag und Nachweis entstehen, werden im Team versioniert und an einem fehlerhaften Entwurf auf Zahlen geprüft.
Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Praxis-Transfer ausmacht
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Dieses Thema als KI-Potenzialcheck
Antragswege einer Kita-Trägerverwaltung samt angrenzender Kinderschutz-Meldewege, nach KI-Eignung gewichtet und schriftlich festgehalten.
Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Potenzialcheck ausmacht
So sieht das Thema in 8 Branchen aus
- PflegeheimDie kaufmännische Leitung stellt Investitionskosten- und Fördermittelanträge für Umbau oder Ausstattung der Einrichtung zusammen.
- VereinEhrenamtliche Vorstände formulieren Projektanträge, etwa für ein Jugendangebot oder eine Vereinsveranstaltung.
- Gemeinnütziger TrägerFundraising und Verwaltung bedienen mehrere Geldgeber parallel und belegen später im Verwendungsnachweis, wofür die bewilligten Mittel verwendet wurden.
- HochschulverwaltungDas Forschungsreferat begleitet Drittmittelanträge der Lehrstühle administrativ, von Formalien bis zur Finanzplanung.
- KitaDie Trägerverwaltung beantragt Mittel für Kita-Projekte, zum Beispiel für Sprachförderung oder die Neugestaltung des Außengeländes.
- KultureinrichtungFür Ausstellungen, Konzertreihen oder Vermittlungsprojekte entstehen Anträge, nach Projektende folgen Sachbericht und zahlenmäßiger Nachweis.
- SportvereinDer Vorstand bemüht sich um Zuschüsse für die Sanierung von Sportstätten und für einzelne Vereinsprojekte.
- KämmereiDas Fördermittelmanagement stellt Zuwendungsanträge der Kommune und erstellt zum Abschluss die Verwendungsnachweise.