Fortbildungsplanung in der Kommunalverwaltung: KI-Potenzial bewerten
Bedarfsmeldungen der Ämter, Notizen aus Mitarbeitergesprächen, Anbieterkataloge und das Jahresfortbildungsprogramm: Die Personalentwicklung im kommunalen Personalamt fügt vieles davon noch von Hand zusammen. Beim KI-Potenzialcheck sehen wir uns einen Tag lang in Ihrem Haus an, wie die Fortbildungsplanung tatsächlich läuft, prüfen Qualifizierungsrahmen und Datenschutz und bewerten jeden Teilschritt auf seine Eignung für Künstliche Intelligenz. Die Leitung bekommt noch am selben Tag ein Abschlussgespräch und danach einen schriftlichen Bericht mit Rangfolge, Werkzeugempfehlung und klaren Ausschlüssen.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichÖffentliche Verwaltung, Personal, Ausbildung & Mitbestimmung
Für wen
Personalentwicklung in Kommunalverwaltungen und vergleichbaren Einrichtungen, die Fortbildungsplanung heute überwiegend von Hand erledigt.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Fortbildungsplanung im Haus prüfen, KI-Eignung bewerten, Ergebnis als Bericht
Das nehmen Sie mit
- Ein schriftlicher Bericht, der KI-Ansatzpunkte von der Bedarfsmeldung bis zum Fortbildungsprogramm nach Aufwand und Nutzen ordnet
- Klarheit, welche Qualifizierungs- und Gesprächsdaten ein Sprachmodell sehen dürfte und welche im Haus bleiben
- Ein empfohlener Einstieg samt Werkzeug und eine begründete Liste dessen, was ohne KI erledigt wird
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Planungsauftrag der Leitung: Ziel, Zuschnitt, Vertraulichkeit
- Entscheidungsfrage der Leitung: über welchen KI-Einsatz in der Fortbildungsplanung danach befunden wird
- Zuschnitt festlegen, etwa Bedarfsabfrage und Jahresfortbildungsprogramm, ohne Abrechnung der Seminarkosten
- Erheben, welche KI-Werkzeuge die Personalentwicklung schon nutzt, mit oder ohne offizielle Freigabe
- Schriftliche Abrede zur Vertraulichkeit von Personal- und Qualifizierungsdaten
- Teil 2
Phase 2 – Fortbildungsplanung vor Ort: Meldungen, Gespräche, Seminarlisten
- An den beteiligten Arbeitsplätzen zusehen und nachfragen, wie Bedarfsmeldungen der Ämter eingehen
- Häufigkeit, Dauer und Unterlagen erfassen: Meldebögen, Gesprächsnotizen, Anbieterkataloge, Teilnehmerlisten
- Nahtstelle zum Nachbarablauf Beurteilungen und Zeugnisse formulieren, aus dem Qualifizierungsbedarf hervorgeht
- Fachverfahren, Tabellen und Datenwege nachzeichnen, aus denen Textmaterial für KI-Auswertungen entstünde
- Teil 3
Phase 3 – Qualifizierungsrecht und Datengrenzen: TVöD § 5, Mitbestimmung, KI-Verordnung
- Bezugspunkte der Planung: TVöD § 5 zur Qualifizierung der Tarifbeschäftigten und die Fortbildungskonzepte des Hauses
- Je Ansatzpunkt: KI-Verordnung, Schutz der Beschäftigtendaten, Mitbestimmung, wo ein Personalrat besteht
- Welche Angaben ein Sprachmodell sehen dürfte und welche im Haus bleiben, etwa Notizen zu Entwicklungszielen
- Gründe gegen KI offen benennen, etwa wenn Entscheidungen über einzelne Fortbildungsanträge berührt wären
- Teil 4
Phase 4 – Planungsschritte gewichten: Eignung, Zeitgewinn, Reihenfolge
- Für jeden Teilschritt entscheiden, ob KI passt, vom Bündeln der Meldungen bis zum Entwurf des Programmhefts
- Zusammenfassen, Einordnen, Entwerfen oder Prüfen: jedem geeigneten Teilschritt eine Grundfunktion zuweisen
- Grobe Schätzung der eingesparten Stunden je Ansatzpunkt, nüchtern gegen den Einführungsaufwand gestellt
- Reihenfolge mit den Fachleuten der Personalentwicklung abstimmen
- Teil 5
Phase 5 – Ergebnis für die Fortbildungsplanung: Abschlussgespräch und Bericht
- Noch am Analysetag: Befunde und Empfehlung im Gespräch mit der Leitung durchgehen
- Schriftlicher Bericht: KI-Ansatzpunkte in Rangfolge, jeweils mit Aufwand und erwartetem Nutzen
- Empfohlener erster Schritt mit passendem Werkzeug, etwa Ausschreibungstexte für interne Seminare
- Was in der Fortbildungsplanung bewusst ohne KI bleibt und warum, etwa die Auswahl der Teilnehmenden
VoraussetzungenKI-Vorwissen ist nicht erforderlich. Für die Aufnahme vor Ort braucht es Zugang zu den beteiligten Arbeitsplätzen und Kolleginnen und Kollegen, die Auskunft geben.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen