Banken, Versicherungen & Kanzleien

Generative KI in der Steuerkanzlei: Entwürfe zügig, Berufsrecht gewahrt

Mandantenschreiben, Einsprüche und Stellungnahmen lassen sich mit ChatGPT, Claude und vergleichbaren Assistenten deutlich schneller entwerfen – sofern Verschwiegenheit und Datenschutz gewahrt bleiben. Das vierstündige Kompaktseminar richtet sich an Steuerberater und ihre Teams und verbindet Live-Demos aus dem Kanzleialltag mit Prompting-Übungen und den berufsrechtlichen Regeln. Danach haben Sie eine erste Kanzlei-Policy im Blick, einen eigenen Werkzeugkasten und einen Plan für die nächsten Arbeitstage.

Für wen

Steuerberaterinnen und Steuerberater, Steuerfachangestellte und weitere Beschäftigte in Steuerkanzleien, die generative KI sicher und wirtschaftlich in ihre tägliche Arbeit einbinden wollen.

KI-Kompaktseminar · 4 Stunden

Schriftsätze und Mandantenpost mit KI entwerfen, Verschwiegenheit und DSGVO einhalten

Das nehmen Sie mit

  • Für Mandantenschreiben, Einsprüche und Stellungnahmen haben Sie wiederverwendbare Prompt-Vorlagen begonnen.
  • Sie können einschätzen, was § 57 StBerG und die DSGVO für Cloud-KI-Tools und Mandantendaten bedeuten.
  • Eckpunkte einer Kanzlei-Policy und klare Tabuzonen für den KI-Einsatz im Team liegen vor.
  • Kanzleitaugliche Alternativen wie EU-Hosting, On-Premise und DATEV-Integration sind Ihnen samt Kosten-Nutzen-Abwägung vertraut.

Ablauf

  1. Teil 1

    Modul 1 – Einordnung: Was ChatGPT, Claude und Co in der Kanzlei leisten

    • Live-Demos mit Kanzleiaufgaben: ChatGPT, Claude und vergleichbare Assistenten im Einsatz
    • Entwürfe für Mandantenschreiben, Einsprüche gegen Bescheide und fachliche Stellungnahmen
    • Recherche mit KI: Zeitgewinn gegen das Risiko frei erfundener Fundstellen (Halluzinationen)
    • Ehrliche Bilanz: bei welchen Kanzleiaufgaben die Werkzeuge überzeugen und wo sie danebenliegen
    • Noch in diesem Modul formulieren Sie einen Prompt für eine Aufgabe aus Ihrer Kanzlei
  2. Teil 2

    Modul 2 – Berufsrecht: Verschwiegenheit, DSGVO und Kanzlei-Policy

    • Verschwiegenheitspflicht nach § 57 StBerG beim Einsatz von Cloud-KI-Tools
    • DSGVO: Mandantendaten vor der Eingabe anonymisieren oder pseudonymisieren
    • Kanzlei-Policy: verbindliche Regeln, wer welches Werkzeug wofür nutzt
    • Rote Linien, die im gesamten Kanzleiteam ausnahmslos gelten
    • Übung: Einen Prompt auf Datenschutzrisiken durchsehen und Mandantenbezüge entfernen
  3. Teil 3

    Modul 3 – Prompting: Anweisungen für steuerliche Aufgaben

    • Prompting-Techniken, geübt an steuerlichen Fällen aus der Praxis
    • Wiederverwendbare Prompt-Vorlagen für wiederkehrende Kanzleiaufgaben anlegen
    • Eigene GPTs und Projekte für Kanzleiabläufe wie die Mandantenkorrespondenz
    • Kontext mitgeben: Sachverhalt, Veranlagungsjahr und Adressat bestimmen die Qualität der Antwort
  4. Teil 4

    Modul 4 – Werkzeuge: Kanzleitaugliche Lösungen und Fahrplan

    • Alternativen für Kanzleien: EU-Hosting, On-Premise-Betrieb und DATEV-Integration
    • Kosten und Nutzen für die eigene Kanzlei überschlagen
    • Ausblick: KI-Agenten in der Steuerberatung
    • Persönlichen Werkzeugkasten aus Assistenten und Vorlagen zusammenstellen
    • Fahrplan, wie KI ab dem nächsten Arbeitstag in Ihre Mandatsarbeit einfließt

VoraussetzungenTechnische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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