Geschäftsführung & Führung

Geschäftsführung im Mittelstand: Szenarien mit KI vergleichbar aufbereiten

Für Geschäftsführungen mittelständischer Betriebe, die Entscheidungsvorlagen und Szenariovergleiche bislang selbst aus BWA, Planungstabellen, Angeboten und Notizen zusammensetzen. Es geht darum, wobei ein Sprachmodell beim Gliedern, Verdichten und Gegenüberstellen von Optionen entlastet und wie die Sorgfaltspflichten nach GmbHG dabei gewahrt bleiben. Der KI-Potenzialcheck untersucht die Vorlagenarbeit direkt in Ihrem Betrieb und endet mit einem schriftlichen Bericht; im KI-Sparring 1:1 bearbeiten Sie eine anstehende Entscheidung Stunde für Stunde selbst.

Für wen

Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer im Mittelstand, deren Entscheidungsvorlagen und Szenarien heute überwiegend in Handarbeit entstehen.

KI-Potenzialcheck · 1 Tag

Vorlagen- und Szenarioarbeit im Betrieb prüfen, bewerten und im Bericht festhalten

Das nehmen Sie mit

  • Ein belegtes Bild davon, wie oft und mit welchem Aufwand Entscheidungsvorlagen in Ihrem Haus entstehen
  • Eine mit kaufmännischer Leitung und Controlling abgestimmte Prioritätenliste, vorab an den Sorgfaltspflichten nach GmbHG gemessen
  • Einen schriftlichen Ergebnisbericht mit Einstiegsvorschlag, Werkzeugempfehlung und begründeten Ausschlüssen

Ablauf

  1. Teil 1

    Phase 1 – Auftrag klären: Über welchen KI-Einsatz die Geschäftsführung entscheiden will

    • Vorgespräch mit der Geschäftsführung: Welche Weichenstellung zum KI-Einsatz soll der Termin absichern
    • Zuschnitt vereinbaren, etwa nur Investitionsvorlagen für Beirat und Gesellschafter oder auch die Jahresplanung
    • Bestandsaufnahme von KI-Diensten, die Assistenz oder Controlling bereits nutzen, private Konten eingeschlossen
    • Vertraulichkeit vereinbaren für Planzahlen, Gesellschafterangelegenheiten und laufende Verhandlungen
  2. Teil 2

    Phase 2 – Aufnahme vor Ort: Wie eine Vorlage von der ersten Zahl bis zur Sitzung wächst

    • Wir begleiten Geschäftsführung, kaufmännische Leitung und Controlling an ihren Plätzen und fragen nach
    • Erhoben wird, wie viele Vorlagen jährlich entstehen, wie lange eine dauert und welche Unterlagen einfließen
    • Seitenblick auf einen angrenzenden Ablauf: wie Nachfolge und Übergaben in der Leitung dokumentiert werden
    • Datenwege von Buchhaltung, ERP und Planungsdateien zur Beschlussvorlage und was dabei an Text anfällt
  3. Teil 3

    Phase 3 – Grenzen prüfen: Sorgfaltspflichten nach GmbHG und vertrauliche Planzahlen

    • Fachlich-rechtliche Messlatte für jede KI-gestützte Entscheidungsgrundlage: die Sorgfaltspflichten nach GmbHG
    • Pflichten aus der KI-Verordnung, Schutz personenbezogener Daten und Mitbestimmung, je gefundenem Ansatzpunkt
    • Welche Zahlen ein Modell zu Gesicht bekäme und was, etwa Kreditlinien oder Gesellschafterdaten, intern bleibt
    • Risiken, die einen Einsatz ausschließen, etwa ungeprüfte Annahmen, die in eine Szenariorechnung wandern
  4. Teil 4

    Phase 4 – Bewerten und priorisieren: Welche Teile der Vorlagenarbeit KI übernehmen kann

    • Eignung je Arbeitsgang: Sachstand sammeln, Optionen beschreiben, Szenarien gegenüberstellen, Empfehlung fassen
    • Zuordnung: Optionspapier entwerfen, Gutachten verdichten, Annahmen gegenlesen, Risiken nach Art sortieren
    • Geschätzte Stundenersparnis pro Ansatzpunkt, nüchtern verrechnet mit Einführungs- und Kontrollaufwand
    • Reihenfolge festlegen im Gespräch mit kaufmännischer Leitung und Controlling
  5. Teil 5

    Phase 5 – Ergebnis: Rückmeldung an die Geschäftsführung und Ergebnisbericht

    • Abschlussgespräch mit der Geschäftsführung, noch bevor der Termin im Betrieb endet
    • Schriftlicher Ergebnisbericht: priorisierte Ansatzpunkte, je mit Aufwand und zu erwartendem Nutzen
    • Vorschlag für den Einstieg samt Werkzeugempfehlung, etwa eine Mustervorlage für Szenariovergleiche
    • Was die Leitung nicht an KI abgeben sollte, etwa die Abwägung zwischen Szenarien, und die Gründe dafür

VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Wir brauchen Zugang zu den Arbeitsplätzen, an denen Vorlagen entstehen, und die Bereitschaft der Beteiligten, Auskunft zu geben.

AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen

KI-Sparring 1:1 · je Stunde

Ihre anstehende Entscheidung: Optionen und Szenarien gemeinsam mit KI gliedern

Das nehmen Sie mit

  • Einen ersten Prompt, der aus Ihren Stichpunkten eine gegliederte Entscheidungsvorlage macht
  • Eine wiederverwendbare Anweisung mit festem Aufbau für künftige Vorlagen und Szenarien
  • Eine Prüfroutine, mit der Sie Zahlen und Annahmen im KI-Entwurf gegen Ihre Planung halten

Ablauf

  1. Teil 1

    Baustein 1 – Ziel der Stunde: Ihre Ausgangslage und das gewünschte Papier

    • Kurz zur Lage: wie Sie Vorlagen und Szenarien heute zusammenstellen, mit wem und aus welchen Zahlen
    • Was nach der Stunde vorliegen soll, etwa ein Optionspapier oder eine Gegenüberstellung von drei Szenarien
    • Ihre bisherigen Erfahrungen mit KI-Werkzeugen erfragen wir; eine Voraussetzung sind sie nicht
  2. Teil 2

    Baustein 2 – Arbeit am Vorgang: Eine Entscheidung, die gerade ansteht

    • Grundlage ist ein aktueller Vorgang aus Ihrem Betrieb, etwa eine Erweiterungsinvestition oder ein Preisschritt
    • Wir formulieren zusammen den ersten Prompt, der aus Ihren Stichpunkten eine Vorlage mit Optionen erzeugt
    • Wo das Modell beim Gliedern und Sammeln von Gegenargumenten hilft und wo es mit erfundenen Annahmen stört
  3. Teil 3

    Baustein 3 – Werkzeug und Vorlage: Ein fester Aufbau für jede weitere Vorlage

    • Ein KI-Werkzeug wählen, das zu Ihrer Aufgabe und zum Umgang mit vertraulichen Planzahlen passt
    • Anweisung und Vorlage mit wiederkehrender Gliederung: Anlass, Optionen, Szenarien, Risiken, Empfehlung
    • Gegenproben: Beträge mit Ihrer Planung abgleichen, zitierte Marktdaten an der Quelle nachschlagen
  4. Teil 4

    Baustein 4 – Rahmen und Hausaufgabe: Sorgfaltspflichten und Ihr nächster Versuch

    • Rahmen Ihrer Rolle, rechtlich wie fachlich: die Sorgfaltspflichten der Geschäftsführung nach GmbHG
    • Ihre Aufgabe bis zur Folgestunde: die Vorlage bei einer zweiten Entscheidung im Betrieb erproben
    • Mögliches Thema einer späteren Stunde: Fördermittel für Digitalisierungsvorhaben prüfen

VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bringen Sie eine konkrete Entscheidung oder Vorlage aus Ihrem Betrieb mit.

AbschlussPersönliche Ergebnisnotiz samt der in der Stunde erarbeiteten Vorlagen

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