Gebührenkalkulation verständlich erläutern: KI-Ansätze der Kämmerei prüfen
Werden Abwasser-, Abfall- oder Friedhofsgebühren neu kalkuliert, bereitet die Kämmerei die Herleitung der Sätze so auf, dass Rat und Gebührenpflichtige sie nachvollziehen können, und das geschieht oft noch weitgehend von Hand. Beim KI-Potenzialcheck nehmen wir diesen Ablauf einen Tag lang im Haus auf, halten ihn gegen KAG der Länder, Datenschutz und Mitbestimmung und bewerten, an welchen Teilschritten KI Arbeit abnehmen kann. Zum Abschluss erhält die Leitung einen schriftlichen Ergebnisbericht mit gereihten Ansatzpunkten und einem empfohlenen ersten Schritt.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichÖffentliche Verwaltung, Finanzen & Controlling
Für wen
Kämmereien, die Gebührenkalkulationen heute überwiegend von Hand aufbereiten und erläutern.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Die Gebührenkalkulation im Haus prüfen, KI-Ansätze bewerten, Bericht erhalten
Das nehmen Sie mit
- Ein Bild davon, welche Teile der Kalkulationserläuterung sich für KI eignen und welche Handarbeit bleiben
- Eine mit Kostenrechnung und Fachbereichen abgestimmte Rangfolge der Ansatzpunkte samt Aufwand und Nutzen
- Einen schriftlichen Ergebnisbericht mit Einstiegsempfehlung, Werkzeugvorschlag und begründeten Ausnahmen
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Prüfauftrag zur Gebührenkalkulation: Entscheidungsfrage und Zuschnitt
- Mit der Kämmereileitung abgestimmt: die Entscheidung zum KI-Einsatz, die dieser Tag vorbereiten soll
- Den Ausschnitt festlegen, etwa nur die Abwassergebühren oder zusätzlich Straßenreinigung und Friedhof
- Bestandsaufnahme vorhandener KI-Werkzeuge im Haus, eingeführte Lösungen ebenso wie inoffiziell genutzte Zugänge
- Absprache, wie mit vertraulichen Kalkulationsdaten und Gesprächsinhalten umgegangen wird
- Teil 2
Phase 2 – Kalkulationsweg vor Ort: Arbeitsplätze, Takt, Datenflüsse
- Gespräche und Beobachtung bei Gebührensachbearbeitung, Kostenrechnung und gebührenrechnenden Einrichtungen
- Häufigkeit und Dauer von Vor- und Nachkalkulation sowie die dafür herangezogenen Unterlagen
- Mit aufgenommen: der Übergang zu den Vorlagen für Rat und Ausschüsse, mit denen die Gebührensätze beschlossen werden
- Fachverfahren, Tabellen und Erläuterungstexte: welche Datenwege bestehen und welches Material ein Modell nutzen könnte
- Teil 3
Phase 3 – Grenzen der Gebührenkalkulation: KAG, Datenschutz, Ausschlussgründe
- Kalkulationsgrundlagen im Blick: KAG der Länder und Betriebsabrechnungsbogen
- Datenschutz, KI-Verordnung und Mitbestimmung, wo ein Personalrat besteht, bezogen auf die gefundenen Ansatzpunkte
- Gebührenzahlerdaten verlassen das Haus nicht; geklärt wird, welche Kalkulationsangaben ein Modell sehen dürfte
- Risiken, die an einzelnen Stellen der Gebührenkalkulation gegen KI sprechen
- Teil 4
Phase 4 – Ansatzpunkte gewichten: Erläuterungstexte, Kostenaufstellungen, Rangfolge
- Teilschritt für Teilschritt: wo sich Künstliche Intelligenz eignet und wo die Kalkulation Handarbeit bleibt
- Einordnung je Ansatzpunkt, ob das Modell entwirft, zusammenfasst, prüft oder einordnet
- Zeitersparnis je Ansatzpunkt grob beziffern und dem Einführungsaufwand nüchtern gegenüberstellen
- Reihenfolge der Ansatzpunkte gemeinsam mit Kostenrechnung und Fachbereichen festlegen
- Teil 5
Phase 5 – Kalkulationsbericht: Rückmeldung, Rangliste, Einstieg
- Mündliche Rückmeldung an die Leitung noch vor Ende des Tages
- Schriftlicher Ergebnisbericht: gereihte KI-Ansatzpunkte, jeweils mit Aufwand und erwartetem Nutzen
- Empfohlener Einstieg in die Umsetzung samt passendem Werkzeug
- Teile der Gebührenkalkulation, die bewusst ohne KI bearbeitet werden sollten, mit Begründung
VoraussetzungenVorkenntnisse werden nicht erwartet. Wichtig ist, dass die beteiligten Arbeitsplätze zugänglich sind und die Beschäftigten für Gespräche bereitstehen.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen