KI-Verordnung im Fachbereich: Betreiberpflichten in feste Abläufe bringen
Viele Pflichten, die die KI-Verordnung Betreibern auferlegt, müssen dort erfüllt werden, wo KI täglich eingesetzt wird: im Fachbereich. Dieser Entscheidungsworkshop übersetzt Risikoklassen, menschliche Aufsicht, Kennzeichnung, die Kompetenzpflicht aus Artikel 4 und Aufzeichnungspflichten in Aufgaben für Fachbereichs- und Abteilungsleitungen. Am Ende des Tages haben Sie Freigaberegeln, Kennzeichnungspraxis und Qualifizierungsplan beschlossen und eine Nachweismappe für Ihren Bereich angelegt.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichPflichten & Regulierung, Geschäftsführung & Führung, Qualität, Sicherheit & Compliance
Für wen
Leitungen von Fachbereichen und Abteilungen, die den KI-Einsatz in ihrer Einheit verantworten und dort die Betreiberpflichten der KI-Verordnung umsetzen müssen.
KI-Entscheidungsworkshop · 1 Tag
Aufsicht, Kennzeichnung, Kompetenz und Dokumentation verbindlich für den Bereich regeln
Das nehmen Sie mit
- Eine Pflichtenliste, die jede im Bereich genutzte KI-Anwendung einer Risikoklasse zuordnet und die Abgrenzung zur IT klärt.
- Verbindliche Freigaberegeln und eine Kennzeichnungspraxis gegenüber Kunden und Beschäftigten.
- Ein Qualifizierungsplan nach Artikel 4 und eine Nachweismappe, die Aufzeichnungen und Vorfälle prüffähig dokumentiert.
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Pflichtenlage: Welche Aufgaben die KI-Verordnung dem Fachbereich zuweist
- Anforderungen der KI-Verordnung an Betreiber, übertragen auf konkrete Aufgaben der Abteilung
- Die im Bereich genutzten KI-Anwendungen einzeln einer Risikoklasse zuordnen
- Wo die Verantwortung der Fachbereichsleitung endet und die der IT beginnt
- Festgehalten wird eine bereichseigene Pflichtenliste
- Teil 2
Phase 2 – Aufsicht: Menschliche Kontrolle über KI-Ergebnisse wirksam gestalten
- Was menschliche Aufsicht bei einem einzelnen KI-Ergebnis praktisch verlangt
- Bloßes Durchwinken von Ergebnissen erkennen und durch Prüfschritte unterbinden
- Freigabezuständigkeiten: welche Rolle welches KI-Ergebnis abzeichnet
- Je Anwendungsfall der Abteilung werden Freigaberegeln vereinbart
- Teil 3
Phase 3 – Transparenz: Kennzeichnung nach außen, Information nach innen
- In welchen Fällen KI-generierte Inhalte für Kunden als solche erkennbar sein müssen
- Beschäftigte darüber unterrichten, wo KI an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt wird
- Wortwahl, die aufklärt, statt Unsicherheit zu erzeugen
- Beschluss, wie die Abteilung KI-Inhalte künftig kennzeichnet
- Teil 4
Phase 4 – Kompetenz: Die Pflicht aus Artikel 4 im Bereich umsetzen
- Kompetenzpflicht aus Artikel 4: was sie im Arbeitsalltag der Abteilung bedeutet
- Einweisungsbedarf je Person und KI-Werkzeug ermitteln
- Schlanke Nachweisführung, die keinen eigenen Schulungsapparat erfordert
- Verabschiedet wird ein Qualifizierungsplan für die Abteilung
- Teil 5
Phase 5 – Nachweis: Dokumentation, Vorfälle und Zusammenarbeit
- Aufbewahrungspflichten: welche Unterlagen und Protokolle aus dem KI-Einsatz betroffen sind
- KI-bezogene Vorfälle erkennen, dokumentieren und weitermelden
- Rollen von Datenschutzbeauftragten, IT-Abteilung und Leitung abstimmen
- Anlage einer Nachweismappe für den Fachbereich
VoraussetzungenIhr Bereich setzt bereits KI-Werkzeuge ein. Juristisches Fachwissen wird nicht vorausgesetzt.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge