Ladeinfrastruktur mit KI planen: Fuhrpark geordnet auf E-Antrieb umstellen
Fuhrparkleitungen, die Ladepunkte planen und Verbrenner nach und nach durch E-Fahrzeuge ersetzen, tragen dafür Fahrprofile, Standortangaben, Installateursangebote und Förderbedingungen aus vielen Quellen zusammen. Hier geht es darum, wie ein Sprachmodell diese Unterlagen ordnet, Varianten gegenüberstellt und Entscheidungsvorlagen vorformuliert, ohne dass Angaben zu THG-Quote oder Förderrichtlinien ungeprüft übernommen werden. Der Schnellstart ordnet in zwei Stunden ein, was KI bei dieser Planung beitragen kann. Im Praxis-Transfer arbeitet jede Person selbst mit einem KI-Werkzeug und geht mit eigenen, erprobten Vorlagen nach Hause.
- Dauer2 Stunden · 1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichEinkauf & Fuhrpark, Energie, Versorgung & Entsorgung, KI-Werkzeuge
Für wen
Fuhrparkleitungen in Betrieben und Einrichtungen, die Ladeinfrastruktur und die Umstellung auf E-Fahrzeuge bislang weitgehend manuell planen.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Einordnen, was KI zur Planung von Ladepunkten und E-Flotte beitragen kann
Das nehmen Sie mit
- Sie kennen typische Arbeitsschritte der Elektrifizierungsplanung, bei denen ein Sprachmodell entlastet
- Sie erkennen, wann eine KI-Angabe zu Förderung oder Ladeleistung erst noch belegt werden muss
- Sie wissen, welche Fahrzeug- und Standortdaten Sie einem KI-Werkzeug anvertrauen können
Ablauf
- Teil 1
Der Fall: Wie eine Elektrifizierungsplanung heute entsteht
- Vom Fahrtenprofil bis zur Standortentscheidung: wo Recherche und Abstimmung die Planung ausbremsen
- Drei Einsatzpunkte, etwa Fahrprofile auswerten, Angebote vergleichen, Entscheidungsvorlage entwerfen
- Vorführung: Ein Sprachmodell stellt aus Fahrzeugliste und Tageskilometern einen Ladebedarf zusammen
- Was anschließend fachlich nachgerechnet wird, zum Beispiel Anschlussleistung und Ladezeiten
- Teil 2
Das Werkzeug verstehen: Warum die Bedarfsrechnung plausibel wirkt und trotzdem irren kann
- Grundprinzip eines Sprachmodells in einfachen Worten: Texte nach Wahrscheinlichkeit fortsetzen
- Ein Vorschlag des Modells ist keine bestätigte Angabe zu Fördersätzen oder Fahrzeugdaten
- Ausgedachte Förderprogramme und Zahlen: wie sie zustande kommen und woran Sie sie bemerken
- Konsequenzen für Fuhrparkleitungen, die auf dieser Basis Budgets und Standorte vorschlagen
- Teil 3
Erster Versuch: Eine Anweisung für Ihren eigenen Standort
- Übung: Jede Person bittet das Modell um eine Gliederung für die Ladeplanung des eigenen Standorts
- Gemeinsamer Blick auf die Antworten: Welche Punkte tragen, welche Annahmen sind unbelegt
- Raum für Fragen, auch kritische Einwände gegen KI in der Fuhrparkplanung
- Teil 4
Rahmen und Einstieg: Förderung, Quote und Datengrenzen
- Regelwerke in Stichpunkten: THG-Quote und die einschlägigen Förderrichtlinien
- Kennzeichen, Fahrernamen und Bewegungsdaten bleiben außen vor, aggregierte Kilometerwerte sind möglich
- Ein Einstieg für morgen mit den vorhandenen Programmen, etwa eine Checkliste für Installateursangebote
- Verwandtes Thema für später: Schadensfälle und Versicherungsmeldungen bearbeiten
VoraussetzungenVorwissen ist nicht nötig. Auch wer KI bislang skeptisch sieht, ist ausdrücklich angesprochen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge
KI-Praxis-Transfer · 1 Tag
Selbst KI-Vorlagen für Ladebedarf, Angebotsvergleich und Förderprüfung bauen
Das nehmen Sie mit
- Ein eingerichtetes KI-Werkzeug mit passenden Datenschutzeinstellungen für die Fuhrparkplanung
- Eine mehrfach nutzbare Vorlage für Ihren Planungsschritt rund um Ladepunkte und E-Fahrzeuge
- Ein Prüfvorgehen, mit dem Sie Zahlen, Förderangaben und Quellen der KI kontrollieren
Ablauf
- Teil 1
Etappe 1 – Fall vorbereiten: Was die Ladeplanung an Eingaben verlangt
- Welche Informationen das Modell braucht: Fahrzeugbestand, Standzeiten, Tageskilometer, Stellplätze
- Wo diese Unterlagen heute verstreut liegen, etwa in Fahrtenbüchern, Leasinglisten und Hausplänen
- Übung: Jede Person bereitet einen realen, anonymisierten Planungsvorgang für die weitere Arbeit auf
- Häufige Fehlerquellen, von unvollständigen Fahrprofilen bis zu unklar gestellten Anfragen an die KI
- Teil 2
Etappe 2 – Werkzeug einrichten: Zugang, Version und Datenschutz
- Anmeldung, Bedienoberfläche und die Unterschiede der gebräuchlichen KI-Werkzeuge
- Funktionsumfang der Gratisversion im Vergleich zum kostenpflichtigen Tarif
- Datenschutzoptionen festlegen, noch ehe Fahrzeug- oder Standortdaten eingegeben werden
- Übung: Ein Einstiegs-Prompt zum Ladebedarf und die Mängel, die ihm noch anhaften
- Teil 3
Etappe 3 – Vorlagen bauen: Von der knappen Frage zur tragfähigen Anweisung
- Bausteine eines verlässlichen Prompts: Auftrag, Kontext, gewünschtes Ergebnis
- Rolle, Musterbeispiel und Ausgabeformat gezielt vorgeben, etwa eine Tabelle je Standort
- Übung: Für genau Ihren Planungsschritt entsteht eine Vorlage, zum Beispiel ein Angebotsvergleich
- Vorlagen für Kolleginnen in Fuhrpark und Facility Management freigeben und Versionen pflegen
- Teil 4
Etappe 4 – Ergebnisse prüfen: Zahlen und Förderangaben absichern
- Ladeleistungen, Kosten und zitierte Quellen der KI gezielt nachprüfen
- Zweite Person kontrolliert: welche Entscheidungen zu Standorten und Budget der KI nicht zustehen
- Den fachlichen Rahmen mitdenken: THG-Quote und Förderrichtlinien
- Übung: In einer KI-Ausgabe einen eingebauten Fehler entdecken und richtigstellen
- Teil 5
Etappe 5 – Sichern und teilen: Vorlagen für den weiteren Fuhrparkalltag
- Die erarbeiteten Vorlagen dort speichern, wo Fuhrparkleitung und Vertretung sie finden
- Lohnender nächster Bereich: Wartung und Prüftermine überwachen
- Merkmale, an denen Sie erkennen, dass ein Planungsschritt für KI ungeeignet ist
- Klärung verbliebener Fragen und Ausblick auf die weitere Arbeit
VoraussetzungenMitzubringen sind ein Rechner mit Internetverbindung sowie ein eigener Vorgang als Beispiel. Vorkenntnisse in Programmierung oder KI werden nicht vorausgesetzt.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge