Spezifikationen von Zulieferern mit KI prüfen und pflegen: Lebensmittel
Für Einkauf und Qualitätsmanagement in Lebensmittelbetrieben, deren Spezifikationen von Lieferanten bisher größtenteils von Hand angefordert, gesichtet und freigegeben werden. Der Tag zeigt, wie sich dieser Ablauf mit KI neu ordnen lässt, ohne dass die fachliche Freigabe aus der Hand gegeben wird. Als KI-Werkstatt bearbeitet die Gruppe eine mitgebrachte Spezifikation gemeinsam; danach steht fest, was in den ersten vier Wochen geschieht und wer es übernimmt.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichAgrar & Lebensmittel, Einkauf & Fuhrpark, Qualität, Sicherheit & Compliance
Für wen
Einkauf und QM von Lebensmittelherstellern, die Lieferantenspezifikationen derzeit vor allem händisch einholen, prüfen und aktuell halten.
KI-Werkstatt · 1 Tag
Den Spezifikationsablauf zwischen Einkauf und QM gemeinsam neu aufsetzen, gestützt durch KI
Das nehmen Sie mit
- Klarheit, wie Spezifikationen heute zwischen Lieferant, Einkauf und QM hin- und hergehen
- Eine echte Spezifikation, deren Bearbeitung mit KI neu geordnet wurde, samt erprobter Prompts und Prüfvorlage
- Eine Monatsplanung, in der Einkauf und QM Aufgaben teilen und die Dauer bis zur Freigabe verfolgen
Ablauf
- Teil 1
Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Der Weg einer Spezifikation ins Haus
- Gemeinsam skizziert: der Weg einer neuen Spezifikation vom Lieferanten bis zum Freigabevermerk im QM
- Zuständigkeiten offenlegen: Lieferant schickt, Einkauf fordert nach, QM prüft, und wo Vorgänge tagelang ruhen
- Beteiligte Unterlagen: Spezifikationsblätter als PDF, Lieferantenfragebögen, Allergenerklärungen, Mails
- Die Gruppe einigt sich auf drei Engstellen mit dem meisten Aufwand, etwa das Nachfordern fehlender Angaben
- Teil 2
Schritt 2 – Leitplanken: Regeln für Spezifikationen und Lieferantendaten
- Was der IFS an Spezifikationen verlangt, ist der Maßstab, an dem jede KI-Vorprüfung gemessen wird
- Datenschutz bei Namen, Kontaktdaten und Unterschriften von Ansprechpartnern und eigenen Beschäftigten im Vorgang
- KI-gestützte Prüfvermerke erkennbar machen, damit im Audit der Entstehungsweg einer Bewertung belegt werden kann
- Freigeben darf nur das QM: Die Unterschrift unter einer Spezifikation leistet ein Mensch, nicht das Werkzeug
- Teil 3
Schritt 3 – Ansatzpunkte: Passende KI-Funktionen für den Spezifikationsablauf
- Vier Funktionen: Nachforderung entwerfen, Datenblatt zusammenfassen, Angaben prüfen, Warengruppe zuordnen
- Grenzen: Ein Sprachmodell trifft kein fachliches Urteil über Allergene, Grenzwerte oder Herkunftsangaben
- Wie andere Lebensmittelhersteller KI beim Abgleich eingehender Spezifikationen bereits einsetzen
- Entscheidung, mit welchen Ansatzpunkten die Gruppe in die anschließende Werkstattphase geht
- Teil 4
Schritt 4 – Werkstattphase: Eine mitgebrachte Spezifikation durchläuft den neuen Ablauf
- Ausgangsmaterial: die aktuelle Spezifikation eines Zulieferers samt offener Rückfragen des Betriebs
- Übung: Deren Bearbeitung wird neu geordnet, ein Sprachmodell dient als Vorprüfer für Lücken und Abweichungen
- Prompts für Lückenlisten und Nachforderungen sowie eine Prüfvorlage werden erstellt und reihum überarbeitet
- Wo die KI danebenliegt, etwa bei Spurenhinweisen, Tabellenwerten oder erdachten Zertifikaten, und warum
- Teil 5
Schritt 5 – Fahrplan: Der erste Monat im Spezifikationsmanagement mit KI
- Was sich bis Monatsende mit den Werkzeugen und Zugängen umsetzen lässt, die der Betrieb bereits hat
- Aufgaben zwischen Einkauf und QM aufteilen und eine Kennzahl wählen, etwa Tage bis zur Freigabe einer Spezifikation
- Mögliche Folgethemen: Kontrolle von Etiketten und Deklarationen, Antworten auf Verbraucherreklamationen
- Zum Schluss steht fest, welche Spezifikationen im ersten Testlauf mit KI bearbeitet werden und wer ihn begleitet
VoraussetzungenKI-Erfahrung ist nicht nötig. Vertrautheit mit dem Spezifikationsablauf im eigenen Betrieb hilft, ebenso ein mitgebrachter Vorgang, etwa eine Lieferantenspezifikation mit offenen Punkten.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge