Open WebUI im Firmennetz: kontrollierter KI-Zugang für die Belegschaft
Nutzen Beschäftigte private Chatkonten, kann die IT nicht steuern, welche Texte das Unternehmen verlassen. Im Training baut Ihre IT-Abteilung mit Open WebUI eine eigene Chatoberfläche im Firmennetz auf, verbindet sie mit lokalen Modellen oder einer Anbieter-Schnittstelle und richtet Benutzer, Rollen und Wissensbestände ein. Eine Pilotabteilung geht testweise in Betrieb. Danach sind Löschfristen, laufende Kosten, Mitbestimmung und die Zuständigkeit für die Plattform geklärt.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichKI-Werkzeuge, Büro, Organisation & IT, Personal, Ausbildung & Mitbestimmung
Für wen
IT-Abteilungen und Verantwortliche für Digitalisierung, die der gesamten Belegschaft einen geregelten Zugang zu Sprachmodellen geben möchten, anstatt die Nutzung privater Konten hinzunehmen.
KI-Tool-Training · 1 Tag
Open WebUI aufsetzen, Abteilungen freischalten und den Plattformbetrieb klar regeln
Das nehmen Sie mit
- Eine laufende Open-WebUI-Instanz im Firmennetz, angebunden an lokale Modelle oder eine Anbieter-Schnittstelle
- Ein Rechtekonzept aus Benutzern, Gruppen und Rollen samt Wissensbasis und Abteilungsvorgaben
- Eine testweise freigeschaltete Pilotabteilung, deren Protokollierung geprüft ist
- Geklärte Löschfristen, Monatskosten, Mitbestimmungsfragen und eine Ausstiegsoption
Ablauf
- Teil 1
Einheit 1 – Aufsetzen: Open WebUI als Container im Hausnetz
- Gegenüberstellung mit öffentlichen Chatdiensten: Konten, Verläufe und Zugriffsrechte verwaltet Ihre IT selbst
- Abgrenzung zu Cloudangeboten: Die Modelle rechnen auf hauseigener Hardware, nicht beim Anbieter
- Open WebUI mit Docker auf einem Server im Firmennetz starten – Hardware ohne Grafikkarte genügt
- Modellquellen verbinden: lokale Modelle, etwa über Ollama, und optional die Schnittstelle eines Anbieters
- Teil 2
Einheit 2 – Verwalten: Zugänge, Wissensbasis und Vorgaben je Abteilung
- Benutzerkonten anlegen, Gruppen bilden und Rollen wie Administrator oder Standardnutzer vergeben
- Hausdokumente, etwa Richtlinien oder Handbücher, als Wissensbasis in Open WebUI hinterlegen
- Für einzelne Abteilungen Prompt-Vorlagen und feste Modellvorgaben mit Systemanweisung definieren
- Übung: Sie melden sich als Testnutzer an, wählen ein Modell und befragen die hinterlegte Wissensbasis
- Teil 3
Einheit 3 – Pilotbetrieb: Eine Abteilung erhält ihren Zugang
- Beispielhaft eine Abteilung, etwa den Einkauf, als eigene Gruppe einrichten und freigeben
- Aus echten Unterlagen wie Lieferbedingungen eine Wissenssammlung für diese Abteilung aufbauen
- Kontrollieren, welche Verläufe und Zugriffe Open WebUI festhält und ob das für die Nachvollziehbarkeit reicht
- Übung: Ein Anwendungsfall aus Ihrem Unternehmen wird in Open WebUI umgesetzt und im Pilotkreis erprobt
- Teil 4
Einheit 4 – Rahmen: Löschfristen, Rechtslage und laufende Kosten
- Löschfristen für Chatverläufe bestimmen; den Betriebsrat beteiligen, weil Verläufe personenbezogen sind
- Betriebskosten aufschlüsseln: Server, Updates und Pflege der Instanz, Gebühren für den Modellzugang
- Pflichten aus der KI-Verordnung, Datenschutzvorgaben und Beteiligung des Betriebsrats beim Ausrollen an alle
- Monatliche Gesamtkosten beziffern und den Ausstieg planen, etwa per Export von Verläufen und Wissenssammlungen
- Teil 5
Einheit 5 – Zuständigkeit: Wer die Plattform dauerhaft betreut
- Eine Plattformverantwortung in der IT festlegen: Updates, Rechtevergabe und Freigabe neuer Modelle
- Abteilungsvorlagen, Modellvorgaben und Namensregeln dokumentieren, damit alle Gruppen einheitlich arbeiten
- Stoppsignale vereinbaren, etwa wenn Antworten aus der Wissensbasis wiederholt nicht zu den Unterlagen passen
- Weitere Abteilungen für die Freischaltung vormerken und den Einrichtungsaufwand in Personentagen schätzen
VoraussetzungenDocker auf einem Server oder einer VM, ausgestattet mit 8 GB Arbeitsspeicher oder mehr. Grundlegende Erfahrung in der Systemadministration wird vorausgesetzt.
AbschlussTeilnahmezertifikat, ergänzt um digitales Badge