Industrie & Produktion

Montage- und Prüfschulungen in der Elektrofertigung: KI-Potenzial prüfen

Neue Baugruppen, geänderte Lötprozesse, wechselnde Prüfplätze: In der Elektrofertigung müssen Einarbeitungs- und Schulungsunterlagen für Montage und Prüfung laufend entstehen und nachgezogen werden. Für Ausbildung und Fertigungsleitung nehmen wir im KI-Potenzialcheck einen Tag lang auf, wie diese Unterlagen in Ihrem Haus erstellt werden, prüfen den Rahmen von IPC-A-610 bis Mitbestimmung und halten in einem schriftlichen Bericht fest, wo KI entlasten kann. Für einen ersten Eindruck im Team steht das Thema außerdem als KI-Schnellstart bereit.

Für wen

Ausbildung und Fertigungsleitung in Betrieben der Elektrofertigung, die Schulungsunterlagen für Montage und Prüfung bisher überwiegend selbst erstellen und pflegen.

KI-Potenzialcheck · 1 Tag

Erstellung Ihrer Montage- und Prüfschulungen untersuchen, KI-Eignung bewerten, Bericht

Das nehmen Sie mit

  • Eine belegte Übersicht, wie viele Schulungsunterlagen Ihr Betrieb pflegt und wie viel Zeit Erstellung und Änderung binden
  • Eine Abgrenzung, welche Teile der Unterlagenerstellung KI übernehmen darf und wo IPC-A-610, Datenschutz oder Mitbestimmung entgegenstehen
  • Einen Bericht mit geordneten Ansatzpunkten, einem Einstiegsvorschlag samt Werkzeug und begründeten Ausschlüssen

Ablauf

  1. Teil 1

    Phase 1 – Auftrag: Worüber Fertigungs- und Ausbildungsleitung entscheiden wollen

    • Kurzer Auftakt mit der Leitung: über welchen KI-Einsatz nach dem Tag entschieden werden soll
    • Ausschnitt festlegen, etwa nur Einarbeitungsunterlagen für die Handlötplätze oder auch Schulungen für Prüfplätze
    • Erhoben wird, welche KI-Werkzeuge schon laufen, auch solche, die Einzelne ohne Freigabe verwenden
    • Vertraulichkeit vereinbaren, insbesondere für Kundenzeichnungen, Fertigungsdaten und Qualifikationsnachweise
  2. Teil 2

    Phase 2 – Aufnahme: Wie Montage- und Prüfschulungen heute entstehen

    • Beobachtung bei Ausbildern und Schichtleitungen, Gespräche mit Montage- und Prüfpersonal an ihren Arbeitsplätzen
    • Häufigkeit und Dauer: neue oder geänderte Unterlagen pro Jahr, Stunden je Unterlage, benutzte Ausgangsdokumente
    • Angrenzender Ablauf, der mit aufgenommen wird: Konformitätserklärungen und technische Unterlagen
    • IT-Landschaft und Datenflüsse: Arbeitsanweisungen, Fotos, Prüfpläne, Schulungsnachweise, ihre KI-Tauglichkeit
  3. Teil 3

    Phase 3 – Grenzen: IPC-A-610, Arbeitsanweisungen und Beschäftigtendaten

    • Bezug der Unterlagen in Fach und Recht: IPC-A-610 und die geltenden Arbeitsanweisungen
    • Für jeden Ansatzpunkt geprüft: KI-Verordnung, Datenschutz sowie Mitbestimmung, etwa bei Qualifikationsnachweisen
    • Freigegebene Arbeitsanweisungen dürfte ein Sprachmodell sehen, Kundenzeichnungen bleiben im Haus: die Datengrenze
    • Gründe gegen KI, etwa wenn falsch übernommene Annahmekriterien zu fehlerhaft bewerteten Lötstellen führen
  4. Teil 4

    Phase 4 – Bewertung: Welche Teile der Unterlagenerstellung KI tragen kann

    • Eignung je Teilschritt bejaht oder verneint: Gliederung, Lernschritte aus Arbeitsanweisungen, Fotozuordnung
    • Zuordnung zu den Grundfunktionen: Entwürfe schreiben, Inhalte verdichten, Unterlagen prüfen, Material einordnen
    • Zeitgewinn je Ansatzpunkt grob geschätzt und dem Aufwand für Einführung und Pflege ehrlich gegenübergestellt
    • Rangfolge, festgelegt mit Ausbildung, Fertigungsleitung und Qualitätssicherung
  5. Teil 5

    Phase 5 – Empfehlung: Bericht und Einstieg für die Schulungsunterlagen

    • Rückmeldung an die Leitung im Abschlussgespräch, bevor wir den Betrieb am Analysetag verlassen
    • Der schriftliche Bericht ordnet die Ansatzpunkte und beziffert für jeden den Aufwand sowie die erwartete Entlastung
    • Empfohlener erster Umsetzungsschritt, verbunden mit einem passenden Werkzeug
    • Bewusst ausgeklammert und begründet: was bei Montage- und Prüfschulungen nicht mit KI gelöst werden sollte

VoraussetzungenIhre Mitarbeitenden brauchen keine Vorkenntnisse. Wir benötigen Zutritt zu den Montage- und Prüfarbeitsplätzen sowie Beschäftigte, die über die Erstellung der Unterlagen Auskunft geben möchten.

AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen

KI-Schnellstart · 2 Stunden

Dieses Thema als KI-Schnellstart

Einstieg fürs ganze Team: Montageunterlagen live vorformulieren lassen, Handarbeit benennen, die Grenzen durch IPC-A-610 kennen.

Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Schnellstart ausmacht

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