Dienstleistungen

Zeitarbeit: Unterweisungen je Einsatzbetrieb mit KI zügig vorbereiten

Bevor eine Zeitarbeitskraft im Kundenbetrieb anfängt, muss sie zu den Gefahren genau dieses Arbeitsplatzes unterwiesen sein, und die Unterlagen dafür kommen oft verstreut und spät vom Einsatzbetrieb. Das Angebot richtet sich an Sicherheitsfachkräfte und Disposition in Personaldienstleistern. In der eintägigen KI-Werkstatt nimmt Ihre Gruppe den eigenen Unterweisungsablauf auseinander, baut ihn mit einem KI-Werkzeug neu auf und verteilt die Umsetzung für den ersten Monat. Danach arbeiten Disposition und Arbeitssicherheit mit erprobten Entwürfen und einem gemeinsamen Plan statt mit Einzellösungen je Niederlassung.

Für wen

Sicherheitsfachkräfte sowie Disponentinnen und Disponenten in Zeitarbeitsunternehmen, die Arbeitsschutzunterweisungen für Einsatzbetriebe heute weitgehend manuell zusammenstellen und nachhalten.

KI-Werkstatt · 1 Tag

Den Weg von der Kundenunterlage zur dokumentierten Unterweisung mit KI neu aufsetzen

Das nehmen Sie mit

  • Einen gemeinsam nachgezeichneten Unterweisungsablauf je Einsatzbetrieb mit benannten Engpässen
  • Erprobte Anweisungen und Textbausteine für Unterweisungsentwurf und Nachweisblatt
  • Einen abgestimmten Umsetzungsplan für den ersten Monat mit Zuständigkeiten und Erfolgsmaß

Ablauf

  1. Teil 1

    Schritt 1 – Bestandsaufnahme: Vom Kundenauftrag bis zum unterschriebenen Nachweis

    • Die Gruppe zeichnet nach, wie eine Unterweisung heute zwischen Auftragsannahme und Einsatzbeginn entsteht
    • Wer zuliefert und freigibt: Einsatzbetrieb, Disposition, Sicherheitsfachkraft – und wo Vorgänge warten
    • Unterlagen sichten: Gefährdungsbeurteilung des Kunden, Arbeitsplatzbeschreibung, PSA-Liste, Formulare
    • Gemeinsam bestimmen, welche drei Arbeitsgänge bei jeder neuen Überlassung den Großteil der Arbeitszeit kosten
  2. Teil 2

    Schritt 2 – Leitplanken: Unterweisungspflicht und Beschäftigtendaten

    • DGUV Vorschrift 1 und ArbSchG § 12: was eine Unterweisung bei Überlassung inhaltlich leisten muss
    • Welche Angaben zu Zeitarbeitskräften, etwa Name, Qualifikation oder Einsatzort, ein KI-Werkzeug sehen darf
    • KI-gestützte Unterweisungstexte kenntlich machen und ihren Entstehungsweg im Nachweis nachvollziehbar halten
    • Freigabe regeln: welche Person im Unternehmen den Entwurf fachlich abnimmt und für den Inhalt geradesteht
  3. Teil 3

    Schritt 3 – Ansatzpunkte: Welche KI-Funktion an welcher Stelle der Unterweisung hilft

    • Entwerfen und Verdichten: Text aus der Gefährdungsbeurteilung, Kurzfassung langer Betriebsanweisungen
    • Prüfen und Klassifizieren: Abgleich mit der PSA-Liste des Kunden, Einsätze nach Gefährdungsart sortieren
    • Grenzen: Das Modell ersetzt weder die Ortskenntnis des Einsatzbetriebs noch das Urteil der Fachkraft
    • Wie andere Personaldienstleister KI bei Unterweisungen bereits einsetzen, als Vergleichsmaßstab für die Gruppe
    • Entscheidung, an welchen zwei oder drei Punkten die anschließende Werkstattphase ansetzt
  4. Teil 4

    Schritt 4 – Werkstattphase: Eine reale Überlassung wird neu durchgespielt

    • Grundlage ist ein tatsächlicher Einsatz, etwa ein Staplerfahrer im Lager oder eine Helferin in der Montage
    • Übung: Aus Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsplatzbeschreibung mit KI Unterweisung und Nachweisblatt entwerfen
    • Anweisungen und Textbausteine werden im Wechsel von Disposition und Sicherheitsfachkraft nachgeschärft
    • Schwächen benennen, etwa fehlende arbeitsplatzbezogene Gefahren oder falsche PSA, und ihre Ursache klären
  5. Teil 5

    Schritt 5 – Fahrplan: Der erste Monat nach der Werkstatt

    • Festlegen, welche KI-Schritte sich im ersten Monat mit den bereits lizenzierten Programmen umsetzen lassen
    • Aufgaben verteilen und ein Erfolgsmaß wählen, etwa Tage zwischen Kundenauftrag und unterwiesenem Einsatzbeginn
    • Folgethemen: AÜG-Erlaubnis und Meldepflichten verwalten, Equal Pay und Tarifvergleich nachvollziehbar belegen
    • Zum Abschluss verbindliche Folgetermine und die ersten Arbeitsaufträge vereinbaren

VoraussetzungenKI-Vorkenntnisse sind nicht nötig. Sie sollten Ihre eigenen Abläufe kennen und einen tatsächlichen Unterweisungsvorgang mitbringen.

AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge

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