Qualität, Sicherheit & Compliance

Beschäftigtendaten in KI-Werkzeugen: Prüfung für Datenschutz und HR

Sobald ein KI-Werkzeug Bewerbungen vorsortiert, Mitarbeiterbefragungen auswertet oder Personalakten durchsucht, stellt sich für Datenschutz und Personalabteilung die Frage, ob diese Verarbeitung von Beschäftigtendaten zulässig ist. Im KI-Sparring 1:1 bringen Sie einen solchen Vorgang aus Ihrem Haus mit und erarbeiten Stunde für Stunde ein greifbares Ergebnis: eine erste Prüfanweisung, eine wiederverwendbare Vorlage und Gegenproben gegen erfundene Fundstellen. Danach liegt eine Ergebnisnotiz vor, und der nächste Prüfschritt ist geplant.

Für wen

Datenschutzbeauftragte sowie Fachleute aus HR, die den Einsatz von KI-Werkzeugen mit Beschäftigtendaten heute überwiegend von Hand prüfen.

KI-Sparring 1:1 · je Stunde

Ihr eigener Prüffall zu Beschäftigtendaten in KI-Werkzeugen, Stunde für Stunde

Das nehmen Sie mit

  • Eine mit Ihnen entwickelte Anweisung, die Ihren konkreten Prüffall zum Beschäftigtendatenschutz strukturiert
  • Eine Prüfvorlage, die Sie bei weiteren KI-Werkzeugen im Personalbereich erneut einsetzen
  • Gegenproben, mit denen Sie erfundene Angaben in KI-Antworten erkennen, bevor eine Einschätzung weitergeht

Ablauf

  1. Teil 1

    Baustein 1 – Stundenziel zum Beschäftigtendatenschutz: Ihr Ausgangspunkt

    • Kurzer Lageblick: welche KI-Werkzeuge Beschäftigtendaten berühren und wie das bisher geprüft wird
    • Sie legen fest, was nach der Stunde vorliegen soll, etwa eine Prüfnotiz zu einem Bewerbermanagement mit KI
    • Ihr bisheriger Umgang mit KI-Werkzeugen wird erfragt; Erfahrung ist keine Bedingung
  2. Teil 2

    Baustein 2 – Prüffall aus dem Personalbereich: Ihr Vorgang im Mittelpunkt

    • Sie bringen einen realen Vorgang ein, etwa die geplante Auswertung von Befragungsfreitexten per Sprachmodell
    • Die erste Anweisung zu diesem Prüffall formulieren wir gemeinsam und testen sie sofort
    • Wo Künstliche Intelligenz die Prüfung erleichtert, etwa beim Gliedern von Verarbeitungszwecken, und wo sie bremst
  3. Teil 3

    Baustein 3 – Werkzeugwahl und Prüfvorlage: Anweisungen für wiederkehrende Prüfungen

    • Ein KI-Werkzeug für Prüfaufgaben mit Personalbezug auswählen, gemessen an Vertraulichkeit und Einsatzzweck
    • Wiederverwendbare Anweisungen und Vorlagen so aufbauen, dass sie beim nächsten Werkzeug im Personalbereich erneut tragen
    • Gegenproben, die erfundene Fundstellen oder Urteile aufdecken, damit Ihre Prüfnotiz belastbar bleibt
  4. Teil 4

    Baustein 4 – Rechtsrahmen und Folgestunden: § 26 BDSG, DSGVO und Ihre Aufgabe bis zum nächsten Termin

    • Ihr Prüffall eingeordnet nach § 26 BDSG und DSGVO
    • Was Sie bis zum nächsten Termin mit einem KI-Werkzeug an Ihrem Vorgang erproben
    • Mögliche Inhalte weiterer Stunden: Datenpannen bewerten und melden sowie Auftragsverarbeitungsverträge prüfen

VoraussetzungenVorkenntnisse werden nicht erwartet. Bitte bringen Sie einen konkreten Vorgang aus Ihrem Haus mit.

AbschlussPersönliche Ergebnisnotiz mit den erarbeiteten Vorlagen

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