Lieferantenbewertung mit KI: Risiken nach LkSG und ISO 9001 belegbar prüfen
Gedacht für Einkaufsabteilungen, die Lieferanten bislang mit Bewertungsbögen, Selbstauskünften und Tabellen von Hand beurteilen und Risiken einzeln nachrecherchieren. Behandelt wird, wo KI bei der Auswertung von Lieferantenunterlagen und der Risikoprüfung entlastet und welche Grenzen LkSG und ISO 9001 Abschnitt 8.4 dabei ziehen. Der Potenzialcheck untersucht den Ablauf in Ihrem Haus und mündet in einen schriftlichen Ergebnisbericht mit Empfehlungen. Im Sparring 1:1 bearbeiten Sie stundenweise einen eigenen Bewertungsvorgang und verlassen jeden Termin mit einer nutzbaren Vorlage.
- Dauer1 Tag · je Stunde
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichEinkauf & Fuhrpark, Qualität, Sicherheit & Compliance, Pflichten & Regulierung
Für wen
Einkaufsabteilungen in Betrieben und Einrichtungen, die Lieferanten heute überwiegend manuell bewerten und Lieferkettenrisiken ohne digitale Hilfsmittel prüfen.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Prüfen, wo KI Lieferantenbewertung und Risikoprüfung stützt – mit Ergebnisbericht
Das nehmen Sie mit
- Klarheit, welche Teile von Lieferantenbewertung und Risikoprüfung sich für KI eignen
- Eine Rangliste der Ansatzpunkte, die Einkauf und Qualitätssicherung gemeinsam festgelegt haben
- Ein Bericht, der Werkzeugvorschlag, Aufwandsschätzung und bewusst ausgeklammerte Bewertungsschritte enthält
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Auftrag: Ziel und Ausschnitt mit der Einkaufsleitung festlegen
- Vorgespräch mit der Einkaufsleitung: Über welchen KI-Einsatz soll im Anschluss entschieden werden
- Ausschnitt eingrenzen, zum Beispiel Erstbewertung neuer Lieferanten oder jährliche Neubewertung
- Bestandsaufnahme der KI-Werkzeuge, die im Einkauf schon laufen, einschließlich privat genutzter Zugänge
- Vereinbarung, wie mit vertraulichen Lieferantendaten und Bewertungsergebnissen umgegangen wird
- Teil 2
Phase 2 – Aufnahme: Bewertungs- und Prüfablauf an den Arbeitsplätzen erfassen
- Mitlaufen an den Arbeitsplätzen in Einkauf und Qualitätssicherung, ergänzt durch Interviews
- Umfang erfassen: Zahl bewerteter Lieferanten, Zeit je Bewertung, eingesetzte Bögen und Nachweise
- Benachbarte Abläufe mit aufnehmen: Prüfung von Bedarfsmeldungen und Bestellanforderungen
- Beteiligte Systeme und Datenflüsse: welche Bewertungslisten, Berichte und Tabellen sich als KI-Material eignen
- Teil 3
Phase 3 – Grenzen: Vorgaben, die für die Ansatzpunkte gelten
- Bezugspunkte: Sorgfaltspflichten nach LkSG, Steuerung externer Anbieter nach ISO 9001 Abschnitt 8.4
- Datenschutz, Mitbestimmungsrechte und KI-Verordnung für die einzelnen Ideen aus der Aufnahme
- Welche Lieferantendaten für ein Sprachmodell infrage kämen und welche intern bleiben müssen
- Ausschlussgründe, etwa wenn eine Fehleinstufung eines Lieferanten erhebliche Folgen hätte
- Teil 4
Phase 4 – Bewertung: Ansatzpunkte einordnen und in eine Reihenfolge bringen
- Je Teilschritt klären, ob er sich für KI eignet oder besser in menschlicher Hand bleibt
- Passende Grundfunktion bestimmen: Zusammenfassen, Entwerfen, Einordnen oder Prüfen, etwa bei Selbstauskünften
- Erwartete Zeitersparnis grob beziffern und den Einführungsaufwand ehrlich danebenstellen
- Reihenfolge zusammen mit den Fachleuten aus Einkauf und Qualitätssicherung festlegen
- Teil 5
Phase 5 – Ergebnis: Abschlussrunde und Empfehlungen für die Einkaufsleitung
- Abschlussrunde mit der Einkaufsleitung zum Ende des Vor-Ort-Termins
- Schriftlicher Ergebnisbericht: Ansatzpunkte in Rangfolge, je mit Aufwandsschätzung und erwartbarem Nutzen
- Vorschlag für den Einstieg in die Umsetzung, einschließlich eines geeigneten Werkzeugs
- Begründete Ausschlüsse: welche Bewertungsentscheidungen nicht an KI übergeben werden sollten
VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Notwendig sind Einblick in die betroffenen Arbeitsplätze sowie die Bereitschaft der Beschäftigten, über ihren Ablauf Auskunft zu geben.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen
KI-Sparring 1:1 · je Stunde
Ihr eigenes Anliegen: eine konkrete Lieferantenbewertung gemeinsam mit KI bearbeiten
Das nehmen Sie mit
- Eine gemeinsam entwickelte Anweisung für Ihren aktuellen Bewertungs- oder Prüfvorgang
- Prüfschritte, mit denen Sie erfundene Angaben über Lieferanten erkennen
- Eine Ergebnisnotiz mit Vorlagen und Aufgaben bis zur Folgestunde
Ablauf
- Teil 1
Baustein 1 – Standort: Ihr Bewertungsvorgang und das Ziel der Stunde
- Ihr derzeitiger Ablauf in Stichworten, etwa Bewertungsbogen, Selbstauskunft oder Risikoscreening
- Welches Ergebnis nach sechzig Minuten vorliegen soll, zum Beispiel ein Entwurf für eine Risikoeinstufung
- Was Sie bislang mit KI-Anwendungen ausprobiert haben, wird erfragt; Vorwissen ist keine Bedingung
- Teil 2
Baustein 2 – Arbeitsphase: Ihr Lieferantenfall im Dialog mit dem Modell
- Sie bringen einen aktuellen Vorgang mit, etwa die Neubewertung eines Zulieferers nach Lieferverzug
- Gemeinsam entsteht ein erster Auftrag an das Sprachmodell zu genau diesem Fall
- Wo KI bei Bewertung und Risikoprüfung entlastet und wo sie den Blick auf den Lieferanten eher verstellt
- Teil 3
Baustein 3 – Werkzeug: Passende Lösung und wiederverwendbare Anweisung
- Auswahl eines KI-Werkzeugs, das zu Ihrer Bewertungsaufgabe und Ihren Hausvorgaben passt
- Die Anweisung so aufbauen, dass sie bei der nächsten Lieferantenbewertung erneut trägt
- Prüfschritte gegen erfundene Zertifikate, Kennzahlen oder Meldungen über Lieferanten
- Teil 4
Baustein 4 – Abschluss: Vorgaben aus LkSG und ISO 9001 sowie Ihre Aufgaben bis zum Folgetermin
- Für Ihren Vorgang eingeordnet: Anforderungen aus LkSG und ISO 9001 Abschnitt 8.4
- Ihr Erprobungsauftrag bis zur nächsten Stunde, festgehalten in der Ergebnisnotiz
- Mögliche Folgethemen: Anfragen und Angebotsvergleiche mit KI ordnen
VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Bitte haben Sie einen konkreten Vorgang aus Ihrer Lieferantenbewertung zur Hand.
AbschlussPersönliche Ergebnisnotiz mit den erarbeiteten Vorlagen