KI-Kompetenz der Belegschaft: Grundlagen für Leitung und Personalabteilung
Wer KI-Systeme anbietet oder betreibt, hat nach Art. 4 KI-VO nach besten Kräften dafür zu sorgen, dass das eigene Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt – und Geschäftsführung wie Personalabteilung wollen den Aufbau dieser Kompetenz belegen können. Schulungspläne, Unterlagen und Teilnahmelisten dafür entstehen bislang oft von Hand. Der KI-Schnellstart führt an einem Beispiel vor, wobei ein Sprachmodell diese Arbeit erleichtert, wo es Fehler produziert und welche Daten nicht hineingehören. Anschließend formulieren alle eine erste eigene Anweisung für einen Lernbaustein.
- Dauer2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichPflichten & Regulierung, Geschäftsführung & Führung, Personal, Ausbildung & Mitbestimmung
Für wen
Geschäftsführung und Personalverantwortliche in Betrieben und Einrichtungen, die den Aufbau von KI-Kompetenz bisher überwiegend von Hand planen und festhalten.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Einordnen, wie ein Sprachmodell beim Kompetenzaufbau hilft und wo Ihre Prüfung nötig ist
Das nehmen Sie mit
- Klarheit, welche Teile des Kompetenzaufbaus ein Sprachmodell vorbereiten kann und welche Ihre Kontrolle brauchen
- Gegenproben, mit denen Sie erfundene Fristen oder Artikelangaben in KI-Texten erkennen
- Eine selbst formulierte Anweisung für einen Lernbaustein Ihrer Abteilung
- Orientierung, welche Personaldaten außerhalb eines KI-Werkzeugs bleiben
Ablauf
- Teil 1
Vorführung: Kompetenzaufbau zwischen Schulungsplan und Teilnahmeblatt
- Bedarf je Abteilung abfragen, Unterlagen schreiben, Teilnahme festhalten: heutiger Ablauf und Zeitverluste
- Drei Entlastungspunkte: Schulungsplan je Rolle entwerfen, lange Unterlagen kürzen, Nachweisvorlage vorbereiten
- Vorgeführt mit einem Büroalltagsfall: Aus einer internen KI-Nutzungsregel wird eine Kurzunterweisung
- Danach weiter Handarbeit: Abgleich mit den real genutzten Werkzeugen, fachliche Richtigkeit, Freigabe
- Teil 2
Hintergrund: Wie die Kurzunterweisung aus Teil 1 entstanden ist
- Kompakt und ohne Formeln: Das Modell setzt einen Text Wort für Wort nach Wahrscheinlichkeit fort
- Flüssig heißt nicht belastbar: Ein Entwurf wird erst nach fachlicher Durchsicht zur Schulungsunterlage
- Erfundene Quellen, Fristen oder Artikelnummern: wie sie entstehen und mit welchen Gegenproben sie auffallen
- Bedeutung für die Kompetenzarbeit nach Art. 4 KI-VO: Auch KI-Lernmaterial braucht eine inhaltliche Kontrolle
- Teil 3
Selbstversuch: Ein Lernbaustein für eine Rolle im eigenen Haus
- Übung: Anweisung ans Modell schreiben, die für eine Rolle wie die Sachbearbeitung einen Lernbaustein skizziert
- Entwürfe nebeneinander besprochen: wo das Modell Anforderungen überzeichnet oder Inhalte hinzugedichtet hat
- Fragerunde, in der kritische Stimmen zum KI-Einsatz ausdrücklich Platz haben
- Teil 4
Start: Art. 4 KI-VO, Datengrenzen und erste Versuche
- Art. 4 KI-VO in Stichworten: was er Anbietern und Betreibern für die KI-Kompetenz ihres Personals aufgibt
- Beurteilungen, Personalakten und Namenslisten bleiben draußen; neutrale Richtlinien- und Lerntexte dürfen hinein
- Mit dem vorhandenen KI-Zugang gleich erproben: Glossar für die Belegschaft, Merkblatt zu erlaubten Werkzeugen
- Lohnende Anschlussthemen: Einstufung eigener KI-Anwendungen, Schulungsnachweise, betroffene Rollen und Systeme
VoraussetzungenKeine Vorkenntnisse nötig. Ausdrücklich willkommen sind auch Teilnehmende, die dem KI-Einsatz kritisch gegenüberstehen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge