KI-Nutzen gegenüber der Leitung belegen: Kennzahlen, Kosten, Berichte
Sobald mehrere KI-Anwendungen im Haus laufen, will die Leitung wissen, ob sie sich rechnen. Dieser Workshoptag ist für Geschäftsführung, Controlling und Leitungskreise gedacht, die Nutzen, Kosten und Qualität mit Zahlen statt mit Eindrücken belegen müssen. Sie formulieren eine tragfähige Leitfrage, entwerfen eine Vorher-nachher-Messung, stellen vier Kennzahlen zusammen und rechnen Kostengrenzen sowie den Ausstieg aus einem Werkzeug durch. Danach liegen ein Kennzahlenblatt, ein kurzes Berichtsformat und ein vereinbarter Berichtsrhythmus vor.
- Dauer1 Tag
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichGeschäftsführung & Führung, Finanzen & Controlling, KI-Strategie & Grundlagen
Für wen
Geschäftsführungen, Controllerinnen und Controller sowie Leitungskreise, in deren Betrieb mehrere KI-Anwendungen laufen und die deren Nutzen, Kosten und Qualität nachweisen müssen.
KI-Entscheidungsworkshop · 1 Tag
Mit vier Kennzahlen, klaren Kostengrenzen und einem Zehn-Minuten-Bericht entscheiden
Das nehmen Sie mit
- Eine Leitfrage zur Wirtschaftlichkeit Ihrer KI-Anwendungen, die eingesparte Minuten nicht mit Ergebnisbeitrag verwechselt.
- Ein Kennzahlenblatt mit Nutzung, Qualität, Kosten und Wirkung samt Zielwerten und einem Entwurf für eine Vorher-nachher-Messung.
- Kostengrenzen, eine durchgerechnete Ausstiegsoption und ein Berichtsformat, das Entscheidungen bis hin zum Beenden einer Anwendung auslöst.
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Fragestellung: Was Wirtschaftlichkeit bei KI tatsächlich meint
- Gesparte Minuten pro Vorgang sind noch kein wirtschaftlicher Nutzen
- Welcher Anteil einer Zeitersparnis sich im Betriebsergebnis überhaupt niederschlägt
- Drei Rechenfehler, die in internen KI-Auswertungen immer wieder auftauchen
- Ergebnis: eine belastbare Leitfrage zur KI-Wirtschaftlichkeit in Ihrem Unternehmen
- Teil 2
Phase 2 – Datengrundlage: Woher verlässliche Zahlen kommen
- Zahlen, die der KI-Betrieb ohnehin liefert, etwa Nutzungsprotokolle und Abrechnungen der Anbieter
- Ergänzende Erhebungen und der Aufwand, den sie verursachen
- Vorher-nachher-Vergleiche messen, statt auf Schätzwerte zu vertrauen
- Übung: Sie entwerfen eine Messung für eine KI-Anwendung, die in Ihrem Haus bereits läuft
- Teil 3
Phase 3 – Kennzahlen: Vier Größen für den Leitungskreis
- Nutzung, Qualität, Kosten und Wirkung als ausreichendes Kennzahlenset
- Zielwerte festlegen, ohne eine Genauigkeit vorzugeben, die die Datenlage nicht hergibt
- Fehlanreize erkennen: ab wann eine Kennzahl das Verhalten der Beschäftigten verbiegt
- Am Schluss der Phase liegt ein Kennzahlenblatt für Ihre Leitung vor
- Teil 4
Phase 4 – Kostensteuerung: Budgetgrenzen und Ausstiegsrechnung
- Kosten aufschlüsseln nach Anwendung, Abteilung und einzelnem Vorgang
- Obergrenzen und Warnschwellen für laufende KI-Anwendungen festlegen
- Vergleichsrechnung: ab wann ein anderer Anbieter oder der Eigenbetrieb günstiger ist
- Ausstieg aus einem KI-Werkzeug mit allen Folgekosten durchkalkulieren
- Teil 5
Phase 5 – Leitungsrunde: Berichten, steuern, beenden
- Ein Berichtsformat, das die Leitung in zehn Minuten erfasst
- Vorab festlegen, welche Entscheidungen bestimmte Werte nach sich ziehen
- Einen KI-Anwendungsfall geordnet einstellen, wenn die Zahlen gegen ihn sprechen
- Beschluss: Berichtsrhythmus für den Leitungskreis
VoraussetzungenIn Ihrem Haus ist mindestens eine KI-Anwendung produktiv im Einsatz, und Sie können auf Betriebs- und Kostendaten dazu zugreifen.
AbschlussTeilnahmezertifikat und digitales Badge