Stundennachweise in der Zeitarbeit mit KI prüfen: Fehler früher erkennen
Für Verwaltung und Lohnbuchhaltung in Personaldienstleistern, die Stundenzettel aus den Einsatzbetrieben bislang Zeile für Zeile von Hand kontrollieren. In zwei Stunden sehen Sie an einem Wochennachweis, welche Teile der Prüfung ein Sprachmodell vorbereiten kann und welche Freigaben bei Ihnen bleiben. Danach können Sie einordnen, was KI bei der Zeiterfassung leistet, haben selbst eine erste Anweisung getestet und kennen die Grenzen aus MiLoG, Arbeitszeitgesetz und Datenschutz.
- Dauer2 Stunden
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichDienstleistungen, Finanzen & Controlling, Personal, Ausbildung & Mitbestimmung
Für wen
Beschäftigte aus Verwaltung und Lohnbuchhaltung in der Zeitarbeit, die Zeiterfassung und Stundennachweise heute überwiegend manuell prüfen; ausdrücklich auch Skeptiker.
KI-Schnellstart · 2 Stunden
Verstehen und einordnen, wie KI die Kontrolle von Stundenzetteln vorbereitet
Das nehmen Sie mit
- Eine Vorstellung davon, welche Prüfschritte am Stundennachweis ein Sprachmodell übernehmen kann
- Sicherheit im Erkennen erfundener Pausen, Ziffern und Summen in KI-Antworten
- Einen ersten selbst getesteten Prüfauftrag an einem fiktiven Stundenzettel
- Orientierung zu MiLoG, Arbeitszeitgesetz, BAG-Rechtsprechung und zum Umgang mit Lohndaten
Ablauf
- Teil 1
Der Fall: Ein Wochennachweis vom Einsatzbetrieb bis zur Lohnabrechnung
- Stundenzettel kommen als Foto, PDF oder Tabelle: so läuft die Kontrolle bis zur Lohnbuchhaltung
- Typische Bremsen: fehlende Pausen, unleserliche Kundenunterschrift, überlappende Schichten
- Drei Aufgaben fürs Sprachmodell: Einträge abtippen, Auffälligkeiten markieren, Rückfragen entwerfen
- Vorführung mit dem anonymisierten Wochennachweis eines Lagermitarbeiters
- Was weiter Handarbeit bleibt: Abgleich mit dem Einsatz und Freigabe der Stunden zur Abrechnung
- Teil 2
Das Werkzeug verstehen: Woher die Zahlen in der KI-Antwort stammen
- Wie ein Sprachmodell Antworten aus Wahrscheinlichkeiten bildet, nachvollzogen an der Vorführung
- Eine von der KI ausgegebene Wochensumme ist ein Rechenvorschlag und noch kein geprüfter Abrechnungswert
- Hinzugedichtete Pausenzeiten, verlesene Ziffern, Summen ohne Grundlage: woran solche Fehlgriffe auffallen
- Was das für den Alltag in Verwaltung und Lohnbuchhaltung eines Personaldienstleisters heißt
- Teil 3
Erster eigener Versuch: Einen Stundenzettel durchsehen lassen
- Übung: Jede Person lässt einen fiktiven Stundenzettel auf Lücken und unplausible Einträge durchsehen
- Vergleich der Antworten: welche Unstimmigkeit gefunden, welche übersehen und welche vom Modell erfunden wurde
- Anschließend Raum für Fragen, Zweifel und Einwände aus der Lohnbuchhaltung
- Teil 4
Rahmen und erste Schritte: Rechtslage, Lohndaten, Ausprobieren
- Rechtliche Eckpunkte kurz umrissen: MiLoG, Arbeitszeitgesetz, BAG-Rechtsprechung
- Namen, Personalnummern, Stundenlöhne: was ins Sprachmodell darf und was intern bleibt
- Für den nächsten Arbeitstag: einen geschwärzten Stundenzettel im bereits genutzten Firmenzugang testen
- Nachbarthemen: Bewerbersichtung mit Gesprächsvorbereitung, Arbeitsschutzunterweisungen für Einsatzbetriebe
VoraussetzungenVorkenntnisse sind nicht nötig. Der Termin richtet sich ausdrücklich auch an Skeptiker.
AbschlussTeilnahmezertifikat mit digitalem Badge