Psychische Belastung beurteilen: KI-Ansatzpunkte für Sifa und HR finden
Fragebögen, Workshops mit Beschäftigten, Freitextantworten und Maßnahmenlisten: Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung erzeugt viel Text, den Sicherheitsfachkräfte und HR oft noch von Hand auswerten und dokumentieren. Beim eintägigen KI-Potenzialcheck nehmen wir diesen Ablauf in Ihrem Haus auf, prüfen, was Datenschutzrecht und Beteiligungsrechte zulassen, und bewerten jeden Teilschritt; die Leitung erhält einen schriftlichen Bericht mit Rangfolge und empfohlenem Einstieg. Das KI-Sparring 1:1 arbeitet in Einzelstunden an einem eigenen Vorgang, etwa einer Workshopauswertung, und baut dafür eine prüfbare Anweisung auf.
- Dauer1 Tag · je Stunde
- OrtBei Ihnen vor Ort oder live-online
- TeilnehmendeNur Ihr Team, keine offenen Termine
- BereichQualität, Sicherheit & Compliance, Personal, Ausbildung & Mitbestimmung
Für wen
Sicherheitsfachkräfte und HR in Betrieben und Einrichtungen, die die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung heute überwiegend von Hand durchführen.
KI-Potenzialcheck · 1 Tag
Beurteilung psychischer Belastung im Haus prüfen, KI-Eignung bewerten, mit schriftlichem Bericht
Das nehmen Sie mit
- Ein schriftlicher Bericht, der KI-Ansatzpunkte vom Fragebogen bis zum Maßnahmenplan in eine Rangfolge bringt
- Klarheit, welche Befragungs- und Workshopdaten ein Sprachmodell sehen dürfte und welche intern bleiben
- Ein empfohlener Einstieg mit Werkzeugvorschlag und eine begründete Liste, was bei psychischer Belastung ohne KI bleibt
Ablauf
- Teil 1
Phase 1 – Auftragsklärung psychische Belastung: Welche Entscheidung ansteht
- Vorgespräch mit Geschäftsführung und Personalleitung: Für welche Entscheidung zu KI soll der Tag Grundlagen liefern
- Den Ausschnitt abstecken: nur die Auswertung von Befragungen oder der ganze Weg bis zur Maßnahmendokumentation
- Erhoben wird, welche KI-Werkzeuge Sifa und HR schon verwenden, genehmigt oder auf eigene Faust
- Vertraulichkeit schriftlich vereinbaren, gerade für Befragungsergebnisse und Gesprächsnotizen einzelner Teams
- Teil 2
Phase 2 – Beurteilungspraxis vor Ort: Befragungen, Workshops und Dokumentation
- Bei Sifa, HR und Führungskräften zuschauen und nachfragen, wie die Beurteilung psychischer Belastung abläuft
- Umfang erfassen: Turnus, Dauer je Bereich, eingesetzte Fragebögen, Workshopprotokolle und Maßnahmenlisten
- Mitbetrachtet wird der verwandte Ablauf Gefährdungsbeurteilungen erstellen und fortschreiben
- Befragungssoftware, Tabellen und Ablagen nachzeichnen: wo Freitexte und Protokolle entstehen, die KI verarbeiten könnte
- Teil 3
Phase 3 – Grenzen bei Belastungsdaten: ArbSchG, GDA-Leitlinie, Datenschutzrecht, Beteiligung
- Fachliche Grundlage: ArbSchG § 5 Abs. 3 Nr. 6 und die GDA-Leitlinie zur psychischen Belastung
- Je Ansatzpunkt: Anforderungen aus der KI-Verordnung, dem Datenschutzrecht und gegebenenfalls der Beteiligung des Betriebsrats
- Welche Angaben ein Sprachmodell sehen dürfte und welche intern bleiben, etwa Freitexte mit Rückschluss auf Einzelne
- Was gegen KI sprechen kann: geglättete Zusammenfassungen, in denen Belastungsschwerpunkte von Teams verschwinden
- Teil 4
Phase 4 – Beurteilungsschritte gewichten: Eignung, Zeitersparnis, Reihenfolge
- Je Teilschritt, vom Fragebogen bis zum Maßnahmenplan, festhalten, ob KI hilft oder besser außen vor bleibt
- Grundfunktion je Schritt: Maßnahmentext entwerfen, Workshopnotizen zusammenfassen, Doku prüfen, Freitexte einordnen
- Erwartete Zeitersparnis grob beziffern und dem Aufwand für Einführung und Kontrolle gegenüberstellen
- Mit Sifa, HR und weiteren Fachleuten im Haus wird die Rangfolge der Vorschläge vereinbart
- Teil 5
Phase 5 – Bericht zur Belastungsbeurteilung: Empfehlung und Abschlussgespräch
- Die Befunde gehen noch vor Ort in ein Abschlussgespräch mit der Leitung
- Schriftlicher Bericht: KI-Ansatzpunkte der Belastungsbeurteilung in Rangfolge, je mit Aufwand und erwartetem Ertrag
- Empfohlener erster Schritt mit Werkzeugvorschlag, etwa Workshopprotokolle zu Maßnahmenentwürfen verdichten
- Begründet ausgeklammert: was ohne KI bleiben sollte, zum Beispiel die Bewertung der Belastungslage einzelner Teams
VoraussetzungenKI-Vorkenntnisse sind keine Bedingung. Für die Aufnahme brauchen wir Zutritt zu den Arbeitsplätzen von Sifa, HR und Führungskräften sowie Beteiligte, die Auskunft geben.
AbschlussSchriftlicher Ergebnisbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen
KI-Sparring 1:1 · je Stunde
Dieses Thema als KI-Sparring 1:1
Eine eigene Workshopauswertung zur psychischen Belastung bekommt einen ersten Prompt und Kontrollen gegen ausgedachte Befunde
Den genauen Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab. Was das Format KI-Sparring 1:1 ausmacht